Konzeption von Befragungsmodulen zur Diversität der Studierenden

Die Universität Göttingen strebt im Sinne ihrer Diversitätsstrategie an, Studierende durch passgenaue Maßnahmen bei der Entfaltung ihrer Potenziale zu unterstützen und zu sehr gutem Studienerfolg zu befähigen. Zugleich möchte sie Diskriminierungen wirksam bearbeiten und nachhaltig vermeiden. Hierfür bedarf es einer guten Datenbasis und geeigneten Wissens über die Diversität der Studierenden, über Barrieren sowie Erfahrungen von Diskriminierung und Privilegierungen. Diese Faktoren können Einfluss auf den individuellen Studienverlauf sowie die Arbeit der Beschäftigten der Universität haben, die mit der Studienorganisation betraut sind oder Studierende beraten und begleiten.

Das Projekt „Konzeption von Befragungsmodulen zur Diversität der Studierenden“ knüpft an Erfahrungen und Daten von Beratenden innerhalb der Universität sowie zentral und dezentral angelegte Befragungen an. Ziel ist die Entwicklung von Befragungsmodulen, die universitätsweit in Befragungen zur Heterogenität der Studierenden eingesetzt werden können.

Um eine hohe Qualität und Passgenauigkeit der Befragungsmodule zu erreichen, wird das Expert*innenwissen von Mitarbeitenden der Universität, z.B. aus Beratungsstellen und den Fakultäten, sowie studentischer Vertreter*innen bei der Entwicklung einbezogen. Ebenso werden Diversitätsaspekte aus aktuellen bundesweiten Befragungen und Befragungen anderer Universitäten berücksichtigt und bei Bedarf externe Expert*innen hinzugezogen.

Das Projekt wird finanziert durch zentrale Studienqualitätsmittel und hat eine Laufzeit von 18 Monaten (Oktober 2018 - März 2020).