Engagement ist einzentrales Thema, das das Deutschlandstipendium an unserer Universität mit Ihrem Gründungsmotto "in publica commoda" - zum Wohle aller verbindet.

Die Engagement Akademie ist das Programm, mit dem die Universität einen Rahmen für Austausch und Begegnung zwischen Geförderten, Fördernden und Universitätsangehörigen schafft.

Der Begriff CSR oder Corporate Social Responsibility hat sich fest im Lexikon der Unternehmen und Politik verankert. Doch was er genau für die Unternehmen bedeutet, ist nicht immer eindeutig. Mit den Förderinnen und Förderern des Deutschlandstipendiums werden wir in einer Podiumsdiskussion am 28. Mai versuchen herauszufinden, wie die gesellschaftliche Verantwortung in der Arbeit der Unternehmen zum Ausdruck kommt und ob CSR eher ökonomische oder altruistische Gründe hat.

Ablauf

18:30 Uhr - Einlass
19:00 Uhr - Impulsvortrag
19:15 Uhr - Podiumsdiskussion mit
- Eva Helmold-Kaselowsky, Alumna der Universität Göttingen, Geschäftsführerin bei W.Brodhage OHG
- Roger Schlerf, Leiter Institutional Relations & Social Impact, Santander Universitäten Deutschland
- Robert Schwindt, Marketing & Kommunikation, EBR Projektentwicklung GmbH
- Katharina Tillmans-Pelzer, Manager Corporate Responsibility, Sartorius Adminstration GmbH

Die Moderation der Podiumsdiskussion übernimmt Deutschlandstipendium und Student der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Markus Rafael Paffhausen. Markus wird von Teilspenden der Alumni der Universität Göttingen gefördert.

20:00 Uhr - Frage-Antwort-Runde
20:30 Uhr - Austausch und Gespräche bei kleinen Snacks und Getränken

Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 24. Mai online oder via E-Mail. Für weitere Fragen steht Ihnen Moritz Rinne telefonisch unter 0551 39-26210 und per E-Mail unter wirsinddabei@uni-goettingen.de gerne zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet in einer neuen Theater- und Veranstaltungsstätte in Göttingen - im WERKRAUM. Unser Gastgeber an dem Abend ist die EBR Projektentwicklung GmbH.

Vortrag von Herrn Prof. Heinz-Walter Große, Almnus und Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG. Weitere Informationen zu der Veranstaltung folgen.



*Dies sind die voraussichtlichen Termine der Engagement Akademie. Wir informieren Sie, falls sich etwas ändern sollte.

**Der Engagement Workshop, der ursprünglich für den 26. März geplant war, wird aufgrund geringer Anzahl von Projektanträgen verschoben. Über den neuen Termin werden wir Sie frühzeitig informieren.


Vergangene Veranstaltungen

Taktvoll den Ton angeben... Niemand kann eine Symphonie flöten. Es braucht ein Orchester, um sie zu spielen. Die meisten Produkte und Dienstleistungen in der modernen Welt sind auf eine funktionierende Organisationsstruktur und ein Team angewiesen. Ein Orchester, wie auch Unternehmen und Organisationen, besteht aus funktionellen Einheiten, welche sich intern sowie extern abstimmen und beeinflussen. Die Rolle des Dirigenten kommt dem eines Managers gleich. Seine Führungskompetenzen tragen maßgeblich zur Integrität und zum Erfolg des Orchesters bei. Im Rahmen der Engagement Akademie des Deutschlandstipendiums am 24. April erklärt der Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchester, Nicholas Milton verschiedene Führungsstile anhand des Zusammenspiels zwischen der Orchesterleitung und den verschiedenen Orchesterorganen. Diese Ansätze können, laut Milton, auf weitere Organisationen und Unternehmen übertragen werden.

Nicholas Milton ist der einzige Grammy nominierte australische Dirigent. Milton ist besonders für seine charismatische Bühnenpräsenz und herausragende Interpretationen geschätzt. Er begann seine Musikkarriere als Solo-Violinist und Kammermusiker, widmete sich aber später ausschließlich dem Dirigieren. Er leitete die Jenaer Philharmonie, das Saarländische Staatsorchester sowie Willoughby Symphony Orchestra (Sydney) und Canberra Symphony Orchestra. Nicolas Milton ist seit Herbst 2018 Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters.

Die Anzahl der Teilnehmenden bei dieser Veranstaltung ist begrenzt. Ihre Anmeldungen erbitten wir online bis zum 18. April.

Feelgood-Management ist besondere Form des Engagements für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Förderer Copernicus Verlag

Engagement ist ein zentrales Thema für viele Unternehmen heutzutage und ein Teil einer werteorientierten Unternehmenskultur. Doch nicht nur das Engagement nach außen zählt. Auch wie sich Unternehmen für eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen, gewinnt an Relevanz. Das Feelgood-Management ist ein neuer Trend in der Unternehmensführung, den auch einige Unternehmen in der Region Göttingen für sich erschlossen haben. In seinem Vortrag am 19. Februar erklärt Geschäftsführer des Copernicus Verlags und Förderer des Deutschlandstipendiums Martin Rasmussen, warum der Verlag sich für eine Wohlfühlkultur entschieden hat, die auf Menschlichkeit, gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen basiert. Die Feel-Good-Praktiken, welche sich teilweise in den Räumlichkeiten manifestieren lassen, werden wir in einer anschließenden Führung durch den Verlag auf uns wirken lassen und besser kennenlernen.

Martin Rasmussen leitet seit 14 Jahren den Copernicus Verlag in Göttingen und engagiert sich proaktiv in Arbeitsgruppen zu Themen „Finanzierung von open access Publikationen“, „Zitierung von Forschungsdaten“ und „Transparent Peer Review“. Herr Rasmussen ist Mitgründer der Open Access Scholarly Publisher Association, Beiratsmitglied bei Directory of Open Access Journals, Mitglied des Publikationsausschusses der European Geosciences Union (EGU) sowie geschäftsführendes Mitglied des Programmkomitees der EGU. Vor seiner Karriere beim Copernicus Verlag studierte er Geoinformatik, Umweltchemie und Physik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und hat seinen Masterabschluss im Bereich Hydrologie erworben. Seit 2017 fördern der Copernicus Verlag und der Copernicus Gesellschaft e.V. jährlich sechs Deutschlandstipendien an der Universität Göttingen.

An dieser Veranstaltung können bis zu 30 Personen teilnehmen. Anmeldung zu der Veranstaltung ist online hier möglich.

"In publica commoda" - Diskussion über Werte mit der Universitätspräsidentin, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel

Ob Klimaschutz, Gesundheit, Migration oder Frieden – Wissenschaft trägt Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. Die Geschichte der Universität Göttingen kennt unzählige Beispiele ziviler Courage. Immer wieder haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Stimme erhoben und auf der Grundlage ihres Fachwissens Politik und Gesellschaft wichtige Impulse gegeben. In einer Werte-Diskussion am 22. Januar erzählt Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, welche Werte sie in ihrem Leben und in ihrer Karriere geleitet haben und wie sie die gesellschaftliche Rolle der Wissenschaft in der Zukunft sieht. Darüber wollen wir im Anschluss miteinander diskutieren.

Prof. Dr. Ulrike Beisiegel ist seit 2011 als erste Externe und erste Frau Präsidentin der Universität Göttingen. Zuletzt leitete die Biochemikerin das Institut für Biochemie und Molekularbiologie am Klinikum Eppendorf in Hamburg. Politisches Engagement prägt ihre gesamte berufliche Laufbahn. Neben der Besetzung unzähliger Ämter in der Wissenschaftspolitik engagierte sie sich auch in der Friedensbewegung der Achtzigerjahre. Das Bewusstsein für die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und für die Institution Universität als Teil der Gesellschaft prägt ihre Arbeit in Göttingen seit ihrem Amtsantritt.

Anmeldung zu der Veranstaltung ist online hier möglich.