DAAD Fördermöglichkeiten für Hochschulen

Internationalisierung

Die Internationalisierung der deutschen Hochschulen bildet den größten Schwerpunkt der DAAD Fördermöglichkeiten. Die DAAD Programme sind so gestaltet, dass sie es ermöglichen die Hochschulen bei der Umsetzung ihrer jeweils eigenen Internationalisierungsstrategie zu unterstützen mit dem Ziel den Auf- und Ausbau internationaler Hochschulpartnerschaften und Netzwerke zu intensivieren.

Beispiele für DAAD Förderprogramme zur Internationalisierung:

Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften (ISAP)
Ziel des Programms
Ziel des Programms ist der Aufbau dauerhafter Kooperationen zwischen ausländischen und deutschen Hochschulen durch beidseitigen Studierenden- und Dozierendenaustausch.

Was wird gefördert?
Die deutschen Hochschulen können Sprachkurs- und Tutorenmittel zur Betreuung der Studierenden, Mittel für Kurzzeitdozenturen für deutsche und ausländische Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen und Mittel für Kontaktreisen deutscher Projektteilnehmer und Projektteilnehmerinnen an die ausländische Partnerhochschule beantragen. Die teilnehmenden Studierenden der deutschen Hochschule erhalten eine einmalige Reisekostenpauschale und während des Auslandsaufenthaltes ein monatliches Vollstipendium und einen monatlichen Zuschuss zur Krankenversicherung. Bei Partnerhochschulen aus Entwicklungs- und Schwellenländern können die Studierenden einen monatlichen Zuschuss für die Studienzeit in Deutschland erhalten.

Wer wird gefördert?
Es können deutsche und ausländische Studierende sowie deutsche und ausländische Dozierende gefördert werden.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen aller Fachrichtungen.
Integrierte internationale Studiengänge mit Doppelabschluss
Ziel des Programms
Ziel des Programms ist es, einen integrierten internationalen Doppelabschlussstudiengang mit einer oder mehreren ausländischen Partnerhochschule/n zu entwickeln und/oder zu etablieren.

Was wird gefördert?
Im Zentrum der Förderung stehen die Internationalisierung der deutschen Hochschulen sowie die Mobilität der deutschen Studierenden.

Wer wird gefördert?
Die deutschen Hochschulen erhalten Reise-, Sach- und Personalmittel zur Abstimmung des Studienprogramms und zur Vorbereitung und Betreuung der Studierenden. Die teilnehmenden Studierenden der deutschen Hochschule erhalten während des Auslandsaufenthaltes ein Voll- oder Teilstipendium. Studierende aus Entwicklungs-und Schwellenländern erhalten einen monatlichen Zuschuss.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind staatliche Hochschulen und private Hochschulen, die staatlich anerkannt sind.
Kurz- und Langzeitdozenturen für deutsche DozentInnen und WissenschaftlerInnen im Ausland
Kurzzeitdozenturen
Eine Kurzzeitdozentur ist ein in der Regel mindestens vierwöchiger, höchstens sechsmonatiger Lehraufenthalt eines Hochschullehrers oder einer Hochschullehrerin an einer staatlich anerkannten ausländischen Hochschule. Die "Vermittlungsstelle für deutsche Wissenschaftler im Ausland im DAAD" fördert diesen Aufenthalt mit Mitteln des Auswärtigen Amtes. Sie wurde 1961 gegründet und Anfang 1968 in den DAAD integriert; ihre Tätigkeit beruht auf einer Verwaltungsabsprache zwischen dem Auswärtigen Amt und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland.

Langzeitdozenturen
Im Rahmen der satzungsgemäßen Aufgaben des DAAD, die akademischen Beziehungen zum Ausland zu pflegen, vermittelt und fördert die "Vermittlungsstelle für deutsche Wissenschaftler im Ausland im DAAD" lang- und kurzfristige Lehrtätigkeiten wissenschaftlicher Lehrkräfte an ausländischen Hochschulen. Die Vermittlungsstelle wurde 1961 gegründet und Anfang 1968 in den DAAD integriert; ihre Tätigkeit beruht auf einer Verwaltungsabsprache zwischen dem Auswärtigen Amt und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder. Eine Langzeitdozentur ist in der Regel eine mindestens einjährige Lehrtätigkeit auf einer von einer ausländischen Hochschule eingerichteten Stelle. Vermittelte können höchstens fünf Jahre gefördert werden.
Förderung ausländischer Gastdozierenden zu Lehrtätigkeiten an deutschen Hochschulen
Modell A (Individualförderung) und Modell B (Gastlehrstühle)

Ziel des Programms
Im Fokus stehen die Internationalisierung der deutschen Hochschulen und die Stärkung der internationalen Dimension in der Lehre.

Wer/Was wird gefördert?
Es werden Gastdozierende aus allen Weltregionen und allen Fächern gefördert (Ausnahme: reiner Spracherwerb wird nicht gefördert).

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen (Projektverantwortliche).
Programme des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP)
PPP dienen der Qualifizierung des Wissenschaftlichen Nachwuchses.

Ziel des Programms
Im Mittelpunkt steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Forschungsaktivitäten zwischen einer deutschen und einer ausländischen Hochschule und/oder Forschungseinrichtung zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen. Der Qualifizierung des akademischen Nachwuchses wird dabei ein besonderes Gewicht beigemessen.

Was wird gefördert?
Das Programm fördert die Mobilität und kurzzeitige Aufenthalte zum Austausch von Hochschulangehörigen der beteiligten Partnerinstitutionen, insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, zu Forschungsaufenthalten. Aus DAAD-Mitteln können Reisekostenpauschalen und Aufenthaltsmittel für die Mitglieder der deutschen Forschergruppe für kurzzeitige Forschungsaufenthalte am ausländischen Partnerinstitut beantragt werden, wenn nicht mit dem ausländischen Partner etwas anderes vereinbart wurde, s. Anlage 1 der Ausschreibung "Länderspezifische Hinweise".

Wer wird gefördert?
Gefördert werden Graduierte, Promovierende, Promovierte, Habilitierte, Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen, wenn nicht mit dem ausländischen Partner anders vereinbart, s. Anlage 1 der Ausschreibung "Länderspezifische Hinweise".

Wer kann einen Antrag stellen?
Anträge können deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen einreichen, die ihren Förderantrag parallel zu einem ausländischen Kooperationspartner stellen. Das Programm steht grundsätzlich allen Fachgebieten offen, länderbezogene Ausnahmen s. Anlage 1 der Ausschreibung "Länderspezifische Hinweise".
Sommerschulen in Deutschland
Das Programm richtet sich an deutsche Hochschulen, die für ausländische Studierende und Promovierende qualitativ hochwertige Sommerschulen in Deutschland planen.

Ziele des Programms
Fachliche Fortbildung in aktuellen Forschungsgebieten sowie fachlicher und kultureller Austausch zwischen ausländischen und deutschen Teilnehmenden;

  • Positionierung der deutschen Hochschulen auf dem internationalen Bildungsmarkt
  • Einblick in deutsche Lehr- und Forschungseinrichtungen für ausländische Teilnehmende;
  • Gewinnung qualifizierter ausländischer Studierender und Promovierender.

Was kann gefördert werden?

  • Mobilitäts- und Aufenthaltspauschalen für ausländische Teilnehmende
  • Sachmittel für die Organisation und Durchführung der Sommerschulen.

Wer wird gefördert?
Ausländische Studierende und Promovierende werden gefördert.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen beziehungsweise deren Fachbereiche, Institute sowie Hochschulkonsortien, die eine Sommerschule kooperativ veranstalten wollen. Forschungseinrichtungen können gemeinsam mit einer federführenden Hochschule einen Antrag einreichen.

Sommerschulen im Ausland
Ziel des Programms
Das Programm richtet sich an deutsche Hochschulen, die qualitativ hochwertige Sommerkurse im Ausland anbieten, um das Interesse am Hochschulstandort Deutschland zu fördern und dessen Attraktivität sichtbar zu machen. Ziele der Sommerschulen sind:

  • verstärkte Positionierung einzelner deutscher Hochschulen auf dem internationalen Bildungsmarkt
  • Rekrutierung hoch qualifizierter Graduierter für Promotions- und Master-Programme in Deutschland
  • Gewinnung von Nachwuchswissenschaftlern.



Wer/Was wird gefördert?
Förderungsfähig sind alle Ausgaben, die durch die Planung, Vorbereitung, Werbung, Durchführung und Evaluation der Sommerschulen entstehen; im Wesentlichen handelt es sich dabei um Ausgaben für

  • Reisen der Dozierenden an die Partnerhochschule
  • Sachmittel (Werbung, Material, Honorare, lokale Kosten der Partnerhochschule und dergl.).


  • Die Förderhöchstsumme für eine Sommerschule im Ausland beträgt insgesamt 25.000 €.

    Wer kann einen Antrag stellen?
    Einzelne deutsche Hochschulen beziehungsweise deren Fachbereiche, Institute sowie Hochschulkonsortien, die eine Sommerschule kooperativ veranstalten. Forschungseinrichtungen können sich gemeinsam mit einer federführenden Hochschule bewerben.
Alumni-Programme zur Betreuung und Bindung ausländischer Alumni
Der DAAD unterstützt die deutschen Hochschulen mit geeigneten Programmen und Initiativen, um die Bindung der ausländischen Alumni an die deutschen Hochschulen und an Deutschland insgesamt zu stärken. Hier finden Sie die wichtigsten Maßnahmen im Überblick.

Ziel des Programmes ist es, die Expertise der ausrichtenden deutschen Hochschulen in der Entwicklungszusammenarbeit (BMZ) und in der internationalen Zusammenarbeit (AA) weiter zu stärken.

  • Ausschreibung Alumni-Programm zur Betreuung und Bindung ausländischer Alumni aus Entwicklungsländern (BMZ), zu finden unter "Alumni-Programm BMZ".
  • Ausschreibung Alumni-Programm zur Betreuung und Bindung ausländischer Alumni aus Nicht-Entwicklungsländern (AA), zu finden unter dem "Alumni-Programm AA".


Bei Fragen zu passenden DAAD Fördermöglichkeiten, aktuellen Ausschreibungen und zur Unterstützung bei der Antragsstellung, sowie bei Abrechnungs- und Nachweisangelegenheiten, kontaktieren Sie bitte:

Frau Dr. Anne Sennhenn
Förderberatung DAAD Programme
Göttingen International - The International Office
Telefon: +49 (0) 511 39 21294
Email: anne.sennhenn@zvw.uni-goettingen.de

Hinweis

Bitte beachten Sie, DAAD Anträge die der Zustimmung der Hochschulleitung bedürfen, mindestens 2 Wochen vor Antragsschluss an Göttingen International zu übermitteln. Nur so kann gewährleistet werden, dass Ihre Anträge entsprechend geprüft und die Zustimmung der Hochschulleitung fristgerecht eingeholt werden kann.