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Neue Themen und Köpfe

Es ist eine wichtige Aufgabe der Universität, neue Forschungsfelder zu identifizieren und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Bestreben zu fördern, neue Ideen abseits ausgetretener Pfade zu entwickeln und diese konsequent zu verfolgen. Langfristig können sich daraus neue Themengebiete zu profilbildenden Schwerpunkten der Universität entwickeln.

Mit sieben Courant Forschungszentren und acht Free Floater-Nachwuchsgruppen ist es in den vergangenen Jahren gelungen, innovative Forschungsthemen in die Universität einzuführen, die jeweils verschiedene Fakultäten und außeruniversitäre Einrichtungen verbinden. Die Forschergruppen sind inzwischen dauerhaft in die beteiligten Fakultäten integriert.

Zusätzlich schärfen zwei neue Professuren das Forschungsprofil der Universität und des Göttingen Campus. Im Schwerpunkt Neurowissenschaften wurde an der Fakultät für Chemie die neue Professur "Biomolecular Label Chemistry" eingerichtet. Sie stärkt die Forschung am Zentrum für Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns (CNMPB). In den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Forum "Interdisziplinäre religionsbezogene Forschung" gegründet. Es wird seit 2015 durch die neue Professur "Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt sozialwissenschaftliche Religionsforschung" ergänzt.

Darüber hinaus will die Universität unterschiedliche Kulturen von Männern und Frauen, von Wissenschaft und Verwaltung sowie von Forschenden unterschiedlicher ethnischer Herkunft im Alltag zusammenbringen und dies auch institutionell verankern. Bei der Entwicklung eines Konzepts für das Diversitätsmanagement arbeitet sie mit dem Ende 2013 eröffneten Institut für Diversitätsforschung an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät zusammen. Im Zuge der Bewerbung der Universität auf das Diversity Audit "Vielfalt gestalten" des Stifterverbandes entstand mit Beteiligung aller Bereiche der Universität eine Diversitätsstrategie, die während des Auditierungsprozesses in den Jahren 2017 und 2018 weiterentwickelt wird.