In publica commoda

Coronavirus:
Nachrichten für Universitätsmitarbeiter*innen

"Distancing" - "Zu Hause bleiben" - "Flatten the Curve"

...lesen Sie überall. Auch bei uns. Was haben wir als Universität dazu beizutragen? Dies hier:


Auf dieser Seite stellen wir Ihnen hier die Informationen zur Verfügung, die per E-Mail unsere Mitarbeiter*innen gesendet wurden.
Bitte nutzen Sie auch die Informationsseiten A-Z für Mitarbeiter*innen und Lehrende.


Bitte beachten Sie

In den letzten Tagen wurden mehrere Dokumente veröffentlicht:

Weitere aktuelle Infos finden Sie in unserem neuen wöchentlichen Newsletter UniNews.

Der Maßnahmenkatalog der Universität in der jeweils geltenden Fassung und die Eintragungen in der nachstehenden A-Z Liste stützen sich auf das aktuelle Regelungsgefüge nach Landesrecht und zusätzlich ergangene Allgemeinverfügungen der Stadt Göttingen. Bitte beachten Sie, dass die Universität über ihre getroffenen Maßnahmen und Regelungen einen möglichst sicheren Universitätsbetrieb für alle Mitglieder und Angehörigen gewährleisten möchte; daneben ist aber auch jede Einzelperson zu bestimmten Verhaltensweisen über die Vorschriften nach Landesrecht sowie gegebenenfalls Verfügungen der Stadt Göttingen verpflichtet. Den aktuellen Stand dieser Regelungen finden Sie weiter unten in der A_Z-Liste unter dem Eintrag VERORDNUNGEN UND ERLASSE


E-Mails an Mitarbeiter*innen


Liebe Angehörige und Mitglieder der Universität, liebe Lehrende, liebe Studierende,

die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) hat bereits maßgebliche Schritte erfolgreich umgesetzt, um Studium, Lehre und Forschung auch in dieser Krisenzeit zu unterstützen. Viele digitale Services wurden auch nach der Schließung für den Publikumsverkehr und der Verlegung der Arbeit ins Home-Office aufrechterhalten und ausgeweitet. Printbestände werden über den neuen "Scan & Deliver-Dienst" zugänglich gemacht und eine Notausleihe wurde als Pilotprojekt für Lehrende eingeführt.

Die neue Verordnung des Landes Niedersachen vom 17. April 2020 erlaubt implizit eine weitere stufenweise Öffnung, und ein Schreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur an die Bibliotheken weist explizit auf die Möglichkeit der Öffnung der Bibliotheken hin.

Die SUB Göttingen plant dies in drei Stufen umzusetzen:

1. Stufe:
Öffnung der Notausleihe für Studierende. Dies kann umgesetzt werden, indem der öffentliche Eingangsbereich der Zentralbibliothek sowie die entsprechenden Flächen an den jeweiligen Standorten unter Gewährleistung der Hygienevorgaben wieder geöffnet werden, was zurzeit vorbereitet wird. (Voraussichtliche Einführung: 4. Mai 2020)

2. Stufe:
Öffnung des Lern- und Studiengebäudes (LSG). Die Priorisierung für die Regelung der Auslastung wird gerade mit den Studierendenvertretungen abgestimmt. (Voraussichtliche Öffnung mit den erwähnten Priorisierungen: Mitte Mai)

3. Stufe:
Öffnung der Zentralbibliothek und der Bereichsbibliotheken für das Arbeiten vor Ort. ("Lesesäle", Einführung aktuell noch nicht zeitlich eingrenzbar).

Konkretere Zeithorizonte können wir zurzeit noch nicht nennen, da für alle Stufen der Infektionsschutz für Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen der SUB gewährleistet sein muss, jedoch Engpässe in den Materiallieferungen bestehen, so dass notwendige Umbauten und Schutzmaßnahmen nur zeitverzögert umgesetzt werden können. Die Öffnung der Räume für das Arbeiten vor Ort wird voraussichtlich erst danach erfolgen können und muss anhand der rechtlichen Rahmenbedingen zum Infektionsschutz geplant werden.

Mit bis zu 6000 Besuchen pro Tag und über zwei Millionen im Jahr zählt die Zentralbibliothek der SUB zu den am stärksten besuchten Einrichtungen in Göttingen. Da bei einer Öffnung größere Zusammentreffen innerhalb oder außerhalb der Zentralbibliothek nicht ausgeschlossen werden können, ist die Vorbereitung dieser Stufe mit großem Aufwand verbunden. Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich an der Umsetzung einer schrittweisen Öffnung zum Beispiel unserer Bereichsbibliotheken, für die der Zugang in Übereinstimmung mit den Hygienevorschriften besser organisiert werden kann.

Wie immer in diesen dynamischen Zeiten muss der Plan gegebenenfalls an neue Regelungen oder Entwicklungen angepasst werden. Auf unserer Webseite informieren wir Sie zeitnah über aktuelle Entwicklungen zu unseren Services.

Den Kolleg*innen in den Instituts- und Seminarbibliotheken möchten wir mitteilen, dass wir Sie gern bei allen Fragen der Organisation des Zugangs zu Ihren Bibliotheken unter den besonderen aktuellen Bedingungen beraten. Auch für Fragen rund um die Beschaffung und Lizenzierung von Medien stehen die Expert*innen der SUB gern mit ihrem Rat zur Verfügung. Sonja Meier (smeier@sub.uni-goettingen.de) als primärer Kontakt für Sie wird Ihre Fragen und Anregungen bei Bedarf an die richtigen Stellen innerhalb der SUB weiterleiten. Selbstverständlich können Sie sich auch gern direkt an die Ihnen bereits bekannten Ansprechpartner*innen wenden.

Ihre

Prof. Dr. Reinhard Jahn (Präsident)
Prof. Dr. Norbert Lossau (Vizepräsident für Digitalisierung und Infrastrukturen)
Dr. Valérie Schüller (Vizepräsidentin für Finanzen und Personal)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

offensichtlich hat es bezüglich des Maßnahmenplans der Universität für den Online- und reduzierten Präsenzbetrieb hier und da Missverständnisse gegeben.

Bei dem Plan handelt es sich lediglich um eine Genehmigung, die derzeitig geltenden strikten Regeln zu lockern, wenn die dort beschriebenen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Obwohl es nirgendwo steht und sich aus dem Text nicht ableiten lässt, haben einige das Papier als eine "Anordnung" verstanden. Das Gegenteil ist der Fall: Mit diesem Katalog wird insbesondere den Lehrenden und Forschenden in den Fakultäten ein erweiterter Handlungsrahmen gegeben, den sie nach eigenem Ermessen ausfüllen können.

Um Ihre Fragen aufzugreifen nachfolgend einige Klarstellungen:

Lehre:
Im Plan ist deutlich gemacht, dass die Lehre grundsätzlich digital angeboten werden soll. Darüber hinaus wird ein Rahmen vorgegeben, der es den Fakultäten ermöglicht, wenn erforderlich Präsenzveranstaltungen und -prüfungen unter den dargelegten Bedingungen durchzuführen. Die Fakultäten sind also verantwortlich, zu entscheiden, welche Veranstaltungen oder Prüfungen sie danach durchführen wollen, und sie müssen sich auch um die Organisation kümmern. Das bedeutet natürlich auch, dass, wenn die Rahmenbedingungen zum Beispiel für eine Klausur in dieser Form nicht gegeben sind (Aufteilung von größeren Gruppen etwa auf mehrere Räume, Ausweichen auf größere Hörsäle oder andere Räumlichkeiten, Desinfektionsmittel etc.), diese Präsenzveranstaltung nicht durchgeführt werden darf. Wie ebenfalls klargestellt, wird Ihnen logistische und technische Unterstützung durch die Abteilung Studium und Lehre und das Gebäudemanagement zugesichert.

Wenn eine Fakultät eine Prüfung in dieser Form in Präsenz durchführt, ist diese dann natürlich verbindlich, und es gelten die üblichen Regeln. Einzige Ausnahme, zu der wir uns aus unserer besonderen Verantwortung heraus verpflichtet sehen, ist die, dass Personen, die zwar gesund sind, aber zu einer Risikogruppe im Falle einer Corona-Infektion gehören, bei Vorlage eines ärztlichen Nachweises nicht zur Teilnahme verpflichtet werden sollen. Einzelne Härtefälle und Nachteilsausgleiche sind prüfungsrechtlich nach den allgemeinen Regelungen natürlich auch weiterhin zu berücksichtigen.

Forschung:
Auch hier wird ein Rahmen vorgegeben, demzufolge Forschungslabors einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen können. Diese Regeln sind denen an anderen Instituten des Göttingen Campus ähnlich und sollen Ihnen erlauben, wenigstens einen Teil der experimentellen Arbeit wieder in Gang zu bringen. Natürlich bleibt es jedem*r Gruppenleiter*in selbst überlassen, ob und in welcher Form er*sie dies tun möchte.

Zu weiteren Details, die Sie in Ihrer Funktion als Führungskraft tangieren, wird es in einer gesonderten Rundmail zeitnah weitere Hinweise gegeben.

Wir hoffen, dass mit diesen Klarstellungen viele Fragen geklärt sind. Ansonsten stehen wir gern zu weiteren Auskünften und Erklärungen zu Verfügung.

Ihre
Prof. Dr. Reinhard Jahn, Präsident Dr. Valérie Schüller, Vizepräsidentin für Finanzen und Personal

Liebe Lehrende, liebe Mitglieder und Angehörige der Universität,

das Präsidium der Universität Göttingen hat beschlossen, den Lehr- und Prüfungsbetrieb im Sommersemester am Montag, 20. April 2020, zunächst überwiegend in digitaler Form – also ohne Präsenz – beginnen zu lassen. Wir orientieren uns damit an der Kultusministerkonferenz, die sich in der vergangenen Woche für einen deutschlandweit einheitlichen Semesterstart ausgesprochen hatte.

Zugleich bereiten wir uns auf einen reduzierten Präsenzbetrieb in Lehre, Forschung und Verwaltung vor. Dazu haben wir mit Unterstützung aus dem Gebäudemanagement einen Maßnahmenkatalog (PDF herunterladen) erarbeitet, der mit dieser Veröffentlichung gültig wird und die bisher geltenden Regeln ersetzt. Das Dokument entspricht dem derzeitigen Stand zum Schutz vor CoV-2-Infektionen. Es ist mit der Universitätsmedizin Göttingen abgestimmt und wird bei Bedarf aktualisiert.

Natürlich eignen sich nicht alle Lehrformate zur Digitalisierung, doch wir können voraussichtlich rund 80 Prozent der Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 digital anbieten. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass digitales Lehren, Lernen und Prüfen manche vor erhebliche Herausforderungen stellt. Wir unterstützen die Lehrenden daher durch ein zentrales Service-Team (www.uni-goettingen.de/de/115044.html) und setzen darüber hinaus auf den Austausch untereinander.

In einer parallel versandten E-Mail bitten wir alle Studierenden, sich – soweit nicht schon geschehen – über die gängigen Anmeldesysteme (StudIP, ZESS-Kurse über FlexNow etc.) für die Veranstaltungen einzutragen, die sie im Sommersemester 2020 belegen möchten. Sie werden dann in der kommenden Woche informiert, ob und wie die jeweiligen Veranstaltungen stattfinden.

Wir bitten alle Lehrenden, sich darauf vorzubereiten, den Studierenden die wichtigsten Informationen zu ihren Lehrveranstaltungen in StudIP zur Verfügung zu stellen. Sie erhalten dazu in den kommenden Tagen weitere Informationen.

Mit der Aufnahme der Lehre am 20. April nehmen wir auch den Prüfungsbetrieb wieder auf. Prüfungen in Präsenz können jedoch nur durchgeführt werden, wenn sie dem online verfügbaren Maßnahmenkatalog entsprechen (s.o.). Zwischen Ankündigung und Durchführung einer Prüfung oder Studienleistung müssen mindestens 14 Tage liegen. Für die Organisation und Benachrichtigung sind die Fakultäten verantwortlich. Bitte beachten Sie, dass es in den Staatsexamens-Studiengängen abweichende Regelungen gibt, die von der Juristischen Fakultät und der Universitätsmedizin entsprechend kommuniziert wurden.

Trotz der großen Herausforderungen, vor die uns die Corona-Pandemie stellt, werden wir uns bemühen, das Semester so reibungslos wie möglich zu gestalten. Das Präsidium ist den Fakultäten, der Verwaltung, den Lehrenden und nicht zuletzt den Studierenden-Vertreter*innen zu größtem Dank verpflichtet. Sie haben in den vergangenen Wochen mit beeindruckendem Engagement und enormer Energie an kurzfristig umsetzbaren Lösungen gearbeitet. Das gilt besonders für die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea D. Bührmann, die den Semesterbeginn vorbereitet hat. Dennoch werden wir in den kommenden Wochen noch manches nachbessern und improvisieren müssen, und es wird Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme erfordern, die Probleme einvernehmlich zu lösen.

Vieles ist im Moment noch unklar. So prüfen wir zurzeit, unter welchen Bedingungen wir zentrale und dezentrale Lern- und Arbeitsflächen wieder zur Verfügung stellen können. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld und informieren Sie sich weiterhin regelmäßig über unsere zentralen Corona-Infoseiten (www.uni-goettingen.de/de/621808.html) sowie unsere Social Media-Kanäle, wo wir aktuelle Informationen zeitnah einstellen.
Wir wünschen Ihnen allen ein möglichst erfolgreiches Semester. Passen Sie gut auf sich und andere auf!

Ihre

Prof. Dr. Reinhard Jahn, Präsident

Prof. Dr. Norbert Lossau, Vizepräsident für Digitalisierung und Infrastrukturen

Dr. Valérie Schüller, Vizepräsidentin für Finanzen und Personal

Liebe Angehörige und Mitglieder der Universität,
liebe Lehrende,

der Datenschutzbeauftragte und der Informationssicherheitsbeauftragte haben gemeinsam mit dem Datenschutz- und Informationssicherheitsmanager eine Handreichung zu Datenschutz- und Informationssicherheitsaspekten beim mobilen Arbeiten, insbesondere in der Corona-Zeit erarbeitet, um deren Beachtung und Anwendung wir Sie dringend bitten.

Wir haben diese Handreichung als PDF und als barrierefreie Lesefassung auf der Seite https://www.uni-goettingen.de/de/623412.html veröffentlicht. Diese Seite enthält auch weitere Links zu Ressourcen, die Sie beim mobilen Arbeiten unterstützen.

Die Handreichung bietet Hilfestellung für den derzeit erforderlichen umfassenden Einsatz digitaler Technologien. Die über die GWDG technisch verfügbaren Dienste zum Videoconferencing, Chat, Speicher etc. werden mit Blick auf ihre Anwendungsgebiete, insbesondere in Bezug auf besonders schützenswerte Daten, differenziert und mit Empfehlungen bzw. klaren Regelungen verbunden. Stellen Sie insbesondere für besonders schützenswerte, auch auf Personen bezogene, Daten im mobilen Arbeiten die Einhaltung der Datenschutzregeln sicher. Gehen Sie im Bereich Informationssicherheit keine Kompromisse ein.

Ihre

Prof. Dr. Reinhard Jahn (Präsident)
Prof. Dr. Norbert Lossau (Vizepräsident für Digitalisierung und Infrastrukturen)
Dr. Valérie Schüller (Vizepräsidentin für Finanzen und Personal)

Liebe Angehörige und Mitglieder der Universität,

Bund und Länder haben am Wochenende weitere Beschlüsse im Umgang mit der fortschreitenden Corona-Krise gefasst. Aus diesem Grund müssen arbeitsrechtliche Fragestellungen neu bewertet werden. Alle Aspekte stellen wir auch auf den FAQ-Seiten der Universität zum Thema Corona zum Nachlesen bereit.

Rücknahme von bereits genehmigtem Urlaub / Antritt von geplantem Urlaub, auch in den Osterferien
Uns erreichen zahlreiche Rückfragen, ob bereits genehmigter Erholungsurlaub zurückgenommen werden kann. Auch wenn wir Verständnis für diesen Wunsch haben, kann derzeitig eine Rücknahme nur genehmigt werden, wenn ein wichtiger dienstlicher Grund vorliegt, d. h. wenn die Arbeitsleistung der Mitarbeiter*innen in dieser Zeit zwingend gebraucht wird. Ihre Führungskraft muss diesen Antrag ausführlich begründen. Anträge auf Rücknahme des Erholungsurlaubs sind ausschließlich über die Führungskraft bei der Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu stellen. Die Zuständigkeit der dezentralen Zeitwirtschaftssachbearbeiter*innen entfällt an dieser Stelle.
Die allgemeine Anordnung des mobilen Arbeitens ersetzt keinen Erholungsurlaub und suggeriert diesen auch nicht. In der Zeit des Homeoffice arbeiten Sie oder stehen grundsätzlich zur Arbeit zur Verfügung, bieten daher Ihre Arbeitsleistung an. Selbstverständlich können Sie auch in dieser Zeit wie üblich Erholungsurlaub beantragen. Wir verstehen natürlich, dass in Zeiten, in denen man nicht oder nur unter schwierigen Umständen verreisen kann, ein Erholungsurlaub weniger attraktiv ist. Leider kann zur Zeit niemand sicher sagen, wie lange diese Einschränkungen gelten werden – es ist nicht ausgeschlossen, dass sie bis in den Sommer oder länger bestehen bleiben. Wenn alle ihren Erholungsurlaub aufschieben, bis freies Reisen wieder möglich ist, werden wir in allergrößte Schwierigkeiten kommen. Gerade dann, wenn wir den Lehr- und Forschungsbetrieb wieder hochfahren, wird jede*r Einzelne dringend benötigt.

Arbeitsbefreiung für Beschäftigte zur Kinderbetreuung
Voraussetzung für eine Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgeltes zur Betreuung Ihres Kindes, ohne dass Sie Ihre Arbeitsleistung zur Verfügung stellen, ist, dass

  • Ihr Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder Ihr Kind pflegebedürftig ist und
  • Sie die erforderliche Betreuung nicht anderweitig sicherstellen können.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage hat das Präsidium der Universität – im Einklang mit der Universitätsmedizin – beschlossen, in diesen Fällen eine Weitergewährung des Entgeltes oder der Besoldung für längstens zehn Arbeitstage sicherzustellen. Sofern die wöchentliche Arbeitszeit anders als auf fünf Arbeitstage verteilt ist, erhöht oder vermindert sich der Anteil entsprechend.
Dieser Zeitraum der Weitergewährung ohne Arbeitsleistung soll eine Ausnahme für Beschäftigte darstellen, die die Kinderbetreuung nicht auf anderem Wege sicherstellen und zeitgleich nicht im Homeoffice tätig sein und ihre Arbeitsleistung nicht anderweitig zur Verfügung stellen können. Ein im Zusammenhang mit den bevorstehenden Osterferien genommener oder geplanter Erholungsurlaub muss zwingend angetreten werden. Sollten Sie in den Osterferien vor Bekanntwerden der Corona-Krise keinen Urlaub geplant haben, weil eine Betreuung anderweitig sichergestellt war, kann eine Arbeitsbefreiung mit Entgeltfortzahlung nur erfolgen, wenn Sie Nachweise und/oder eine entsprechende Begründung abgeben, dass Sie die Betreuung nunmehr selbst übernehmen müssen.
Um eine Freistellung zur Betreuung Ihres Kindes zu erhalten, füllen Sie bitte den Vordruck über die Abwesenheit im Zusammenhang mit Corona aus (https://intern.uni-goettingen.de/services/Seiten/default.aspx#M).
Grundsätzlich müssen Sie nach zehn Arbeitstagen Erholungsurlaub, Zeitausgleich oder eine Freistellung ohne Entgelt beantragen.

Bescheinigungen im Falle einer landes- oder bundesweiten Ausgangssperre:
Derzeit gilt weder in Niedersachsen noch in den direkt angrenzenden Bundesländern Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hessen eine Ausgangssperre. Die Universität sieht daher von einer flächendeckenden Versendung von Arbeitsbescheinigungen ab. Vielmehr möchten wir darauf hinweisen, dass Sie Ihren Mitarbeiter*innenausweis bitte jederzeit bei sich führen, wenn Sie zur Arbeit fahren. Dort sind alle wichtigen Angaben zu Ihrem Beschäftigungsverhältnis aufgedruckt, die für die Behörden von Interesse sein könnten. Sollten Sie dennoch eine konkrete Bescheinigung benötigen, wenden Sie sich hierfür bitte direkt an Ihre Einrichtungsleitung. Für die Einrichtungen: Sofern Sie die Ausstellung einer Bescheinigung nicht gewährleisten können, wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung.

Aushilfe bei der Universitätsmedizin und dem Gesundheitsamt Göttingen:
Wie Sie vielleicht schon gesehen haben, ist die Universitätsmedizin Göttingen derzeit bereits vorsorglich auf der Suche nach zusätzlichem Personal, um im Bedarfsfall gerüstet zu sein. Wir verstehen uns als Partner der UMG und wollen versuchen zu helfen, wo es geht. Sofern Sie als Mitarbeiter*in der Universität die Möglichkeit sehen, bei der UMG auszuhelfen, freuen wir uns über Ihr Engagement und unterstützen dies im Rahmen der Möglichkeiten. Besprechen Sie Ihren Wunsch bitte zunächst mit Ihrer direkten Führungskraft. Diese muss – nach Aufforderung durch die Personalabteilung – eine Stellungnahme abgeben, ob und mit welchem Zeitanteil Sie für die UMG tätig werden können. Bei einer Zustimmung werden Sie arbeits- oder dienstrechtlich abgeordnet oder teilabgeordnet, damit Ihnen keine sozialversicherungs- oder unfallrechtlichen Nachteile entstehen. Sie werden die Arbeit bei der UMG also im Rahmen Ihres bestehenden Beschäftigungsverhältnisses zur Universität ausüben. Für konkrete Fragen wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung.
Auch das Gesundheitsamt Göttingen hat um Hilfe beim Führen von Telefonaten gebeten. Für eine Aushilfe dort gelten prinzipiell die gleichen Regeln. In Kürze werden wir Ihnen auf https://www.uni-goettingen.de/cv-info einen Weg vorstellen, wie Sie Ihr Interesse an das Gesundheitsamt melden können.

Informativer Umgang mit einer bekannt gewordenen Corona-Infektion:
Auch angesichts der aktuellen Corona-Krise entscheiden Sie selbstverständlich weiterhin selbst, was mit Ihren persönlichen Daten geschieht, das gilt vor allem bei den besonders sensiblen Gesundheitsdaten. Dennoch ist die Arbeitgeberin Universität für das Wohl aller Beschäftigten verantwortlich und muss diese vor einer möglichen Infektion schützen. Es ist daher unerlässlich, dass Sie die Information eines positiven Corona-Tests unmittelbar an die Universität übermitteln. Diese Daten werden selbstverständlich nicht schriftlich in den Akten vermerkt, sondern nur für die Ermittlung etwaiger Kontaktpersonen genutzt. Die Datenverarbeitung beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. c), d) und e) sowie Art. 9 Abs. 2 lit. b) und h) DSGVO sowie § 17 Abs. 1 Nr. 2, 3 und 4 NDSG. Wir behandeln die Daten streng vertraulich und löschen sie nach Benachrichtigung der Kontaktpersonen sowie eventueller Auskunft gegenüber dem Gesundheitsamt umgehend, soweit nicht aus arbeits- und sozialrechtlichen Gründen eine weitere Speicherung erforderlich ist.
Um sowohl den Interessen der betroffenen Menschen als auch der allgemeinen Fürsorgepflicht nachzukommen, ist eine Infektion entweder an die direkte Führungskraft oder an eine darüberstehende Führungskraft der Einrichtung mitzuteilen. Nur diese Ebenen sind innerhalb der Organisationseinheit berechtigt, die Information zu erhalten und untereinander auszutauschen. Um Doppelerhebungen zu vermeiden, ist eine Excel-Tabelle über die Meldungen zu führen, die den bereits genannten Regeln für die Löschung unterliegt. Die infizierte Person ist umgehend nach den Kontakten zu Universitätsangehörigen während der vergangenen zwei Wochen zu befragen. Diese Daten sind auch für mögliche Anfragen des Gesundheitsamtes zu erheben und auf deren Anforderung weiterzugeben. In der Informationskette sind in der Folge dann die benannten oder aus Sicht der Führungskräfte bekannten Kontaktpersonen zu informieren (Art. 14 DSGVO). Eine allgemeine Information der gesamten Einrichtung hat nicht zu erfolgen. Die Führungskraft hat direkt die Leitung des Krisenstabs (Dr. Valérie Schüller/Prof. Dr. Norbert Lossau) und die Leitung der Personalabteilung per E-Mail oder telefonisch zu informieren.

Ihre

Prof. Dr. Reinhard Jahn (Präsident)
Prof. Dr. Norbert Lossau (Vizepräsident für Digitalisierung und Infrastrukturen)
Dr. Valérie Schüller (Vizepräsidentin für Finanzen und Personal)


Liebe Angehörige und Mitglieder der Universität,
liebe Lehrende,
liebe Studierende,

die vergangenen Tage haben wir genutzt, um uns auf die neue Situation einzustellen, und es ist eindrucksvoll, zu erleben, wie sehr sich alle für das Gemeinwohl einsetzen. Mit Unterstützung vieler Kolleg*innen aus Verwaltung, Rechenzentrum und Fakultäten gelingt es uns nach und nach, unseren operativen Betrieb von Präsenz auf digital umzustellen. Wir sind zuversichtlich, die vor uns liegenden Wochen gemeinsam mit Ihnen, den Mitarbeiter*innen, den Lehrenden und Studierenden, den Gremien, Fakultäten und Einrichtungen zu meistern.

Unsere Studierenden liegen uns besonders am Herzen. Wir sehen es als unsere wichtigste Aufgabe an, unter den gegebenen Umständen möglichst viele Unterrichtsveranstaltungen anbieten zu können sowie Wege zu finden, um Prüfungen durchzuführen, wobei überwiegend virtuelle Formate eingesetzt werden sollen. Deshalb hat gestern eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der zuständigen Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea D. Bührmann gemeinsam mit Studierendenvertreter*innen, Repräsentant*innen der Studiendekanate und Expert*innen aus der Verwaltung die Arbeit aufgenommen, mit dem Ziel, einen – wenn auch eingeschränkten – Lehrbetrieb so bald wie möglich wieder aufzunehmen.

Der Krisenstab der Universität Göttingen arbeitet in enger Abstimmung mit der Universitätsmedizin Göttingen, der Stadt und dem Gesundheitsamt Göttingen sowie dem Studentenwerk. Er wird geleitet von den beiden hauptberuflichen Vizepräsident*innen Prof. Dr. Norbert Lossau und Dr. Valérie Schüller. Im Krisenstab vertreten sind unter anderem die Personalabteilung, Studium und Lehre, Göttingen International, das Gebäudemanagement, der CIO IT, der Datenschutzbeauftragte, Sicherheitswesen und Umweltschutz, der Betriebsärztliche Dienst und die Tierschutzbeauftragte. Hinzu kommen Gäste aus der UMG, der Stadt und des Gesundheitsamts sowie des Studentenwerks. (Organigramm des Krisenstabs) Der Krisenstab stimmt sich zu allen relevanten Themen ab und tagt einmal pro Woche. Für die tägliche Arbeit berät sich die Leitung des Krisenstabs zweimal täglich mit Universitätspräsident Prof. Dr. Reinhard Jahn, wobei bei Bedarf weitere Mitglieder des Präsidiums hinzugezogen werden.

Das Präsidium tagt in gewohntem Rhythmus, mittlerweile werden diese Sitzungen – wie ausnahmslos alle Besprechungen – über Videokonferenz abgehalten. Unsere Gremien, insbesondere der Senat und seine Kommissionen, das Dekan*innen- und Studiendekan*innenkonzil, Stiftungsrat und -ausschüsse sollen in Kürze folgen, sobald die technischen Voraussetzungen geschaffen sind. Unsere digitalen Services werden ausgebaut, und sie stehen auch Ihnen zu Verfügung (https://info.gwdg.de/dokuwiki/doku.php?id=de:services:mobile_working:videoconferencing_tools:start).

Besonders wichtig ist es, die medizinische Versorgung durch die UMG sicherzustellen, und hier erleben wir gerade am Göttingen Campus eine beispiellose Welle an Hilfsbereitschaft und Solidarität. So hat sich innerhalb von Stunden ein Netzwerk von Forschungslabors aus der Universität, der UMG, den Max-Planck-Instituten und dem Deutschen Primatenzentrum gebildet, das unser zentrales Corona-Testlabor in der medizinischen Mikrobiologie unterstützt. Diese Labors stellen Eigenproduktionen von kritischen Komponenten wie Enzymen, Geräte und molekularbiologisches Know-how zur Verfügung. Forscher*innen bieten ihre Expertise und Arbeitskraft für diagnostische Routinemessungen an. Dadurch kann die Test-Kapazität erheblich ausgeweitet werden, um Engpässe bei dem zu erwartenden Ansturm auf die Testlabors zu vermeiden. Weiterhin gibt es neue kooperative Initiativen zur Erweiterung der Diagnostik bis hin zu Forschung zu therapeutischen Ansätzen, an denen sich ebenfalls Wissenschaftler*innen aus den Forschungslabors beteiligen.

Nach wie vor gilt als das dringendste Gebot der Stunde, persönliche Kontakte so weit wie nur irgendwie möglich zu reduzieren, um die Infektionsketten zu durchbrechen. Wir befinden uns leider noch immer in der Phase des exponentiellen Wachstums der Zahl der Infektionen, und da zählt jeder Tag. Wenn wir die Übertragung heute einschränken, hat das große Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Pandemie. Das Virus überträgt sich vor allem mittels Tröpfcheninfektion über die Luft, aber auch über Gegenstände (Türgriffe etc.). Je weniger räumliche Nähe zu anderen Menschen, sei es an der Universität oder im privaten Bereich, desto geringer das Risiko einer Übertragung. Das bedeutet auch weniger schwer erkrankte Menschen, die ärztliche Hilfe benötigen oder sogar intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Regeln für richtiges Verhalten sowie verschiedene Zukunftsszenarien, die Wissenschaftler*innen des Göttingen Campus erarbeitet haben, finden Sie auf der Homepage des Campus (https://goettingen-campus.de/de/coronavirus/szenarien-covid-19).

Denken Sie daran: Ihr Verhalten kann Leben retten! Leider haben manche Menschen den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden, wie man täglich in der Stadt oder auf den Schillerwiesen beobachten kann. Wir alle müssen jetzt handeln! Helfen Sie mit, dass sich dieses Virus nicht noch weiter ausbreitet! Wenn wir alle zusammenhalten und uns verantwortlich verhalten, werden wir diese schwere Krise überstehen.

Ihre

Prof. Dr. Reinhard Jahn (Präsident)
Prof. Dr. Norbert Lossau (Vizepräsident für Digitalisierung und Infrastrukturen)
Dr. Valérie Schüller (Vizepräsidentin für Finanzen und Personal)

Diese E-Mail ist insbesondere für die Forscher*innen und Leiter*innen an bzw. von Forschungs- und Experimentallaboren der Universität bestimmt. Die UMG trifft eigene Vorkehrungen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

angesichts des erhöhten Risikos der COVID-19-Übertragung ist es dringend erforderlich, Kontakt zwischen Personen so weit wie möglich einzuschränken ("social distancing") - dies ist die einzige Möglichkeit, die exponentiell ansteigende Ausbreitung der Infektion zu verlangsamen. Dies hat auch Konsequenzen für die Laborforschung und jedwede Forschungsaktivitäten, die Zugang zu Einrichtungen der Universität Göttingen erfordern, die so schnell wie möglich reduziert werden müssen.

Wir bitten Sie, Pläne zu initiieren und in Kraft zu setzen, um die Forschung auf dem Campus auf kritische Aktivitäten zu beschränken, die von einer begrenzten Anzahl des für diese Aufgaben bestimmten Personals durchgeführt werden. Die Forschung, die für das Verständnis und die Reduzierung des COVID-19-Risikos wesentlich ist, sollte fortgesetzt werden. Darüber hinaus bitten wir darum, dass nur solche Forschungsaktivitäten auf dem Campus durchgeführt werden, die absolut notwendig sind, um kritische Forschungsgüter für den langfristigen Fortschritt zu erhalten. Wir bitten darum, dass diese Reduktion mit sofortiger Wirkung umgesetzt wird. Fragen zu spezifischen Forschungsaktivitäten sollten an die Dekane oder Fakultätsreferent*innen gerichtet werden. Professor*innen, Personal, Postdocs und Doktorierende sind aufgefordert, wenn möglich aus der Ferne zu arbeiten. Sollte Anwesenheit im Labor unabdingbar sein, müssen Sie und Ihre Mitarbeitenden sich unbedingt an die Maßnahmen des social distancing und zum persönlichen Schutz halten. Bitte beachten Sie, dass auch arbeitsschutzrechtliche Vorgaben weiter Gütigkeit haben und unabdingbar sind. Wir bitten darum, dass persönliche Treffen nach Möglichkeit vermieden werden und, falls sie durchgeführt werden müssen, auf eine Höchstzahl von Personen in geeignet großen Räumen geachtet wird.

Die Dekanate und Institute sollten unverzüglich die erforderlichen Schritte einleiten. Darüber hinaus sollten alle Besuche von externen Wissenschaftler*innen in den Forschungseinrichtungen auf absehbare Zeit abgesagt werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir derzeit keine vertraglichen Verpflichtungen (ob vergütet oder unvergütet) für das kommende Semester eingehen können.

Kritische Aktivitäten sind solche, die notwendig sind, um die essentielle Funktionsfähigkeit des Labors zu erhalten, wie zum Beispiel:

  • Pflege von Tieren, Pflanzen und einzigartigen oder teuren Zellkulturen oder biologischen Proben,
  • Erhaltung einzigartiger Reagenzien und anderer einzigartiger oder teurer Materialien, und
  • Wartung der Ausrüstung (z. B. Systeme mit flüssigem Stickstoff und flüssigem Helium und gemeinsam genutzte Rechencluster), die nicht aus der Ferne gewartet werden bzw. ohne nennenswerte Kosten oder Konsequenzen für die Forschungsanstrengungen geschlossen werden können.

Wir sind uns der vielen Schwierigkeiten und Störungen bewusst, die diese Einschränkungen mit sich bringen. Wir werden daher mit Ihnen zusammenarbeiten,, so dass Sie, Ihre Studierenden und Ihr Forschungsteam in der Lage sind, von zu Hause aus produktiv weiterzuarbeiten. Wir ermutigen Sie, sich auf Forschungsaktivitäten zu konzentrieren, die aus der Ferne abgeschlossen werden können (z.B. Schreiben von Manuskripten, Papieren und Vorschlägen, Analyse von Daten, Durchführung von Berechnungen und Entwicklung von Rechen- oder Analysemethoden). Die Gehälter Ihrer Mitarbeitenden, Promovierenden und Postdocs werden wie gewohnt weitergeführt.

Bitte überprüfen Sie die folgenden Punkte sorgfältig, die für einen reibungslosen Ablauf in der Phase der Einschränkung des Forschungsbetriebs erforderlich sind:

  • Stellen Sie dem Dekanat und den Institutsleitungen Listen Ihres Personals zur Aufrechterhaltung essentieller Funktionen zur Verfügung. Nehmen Sie Ersatzpersonal mit auf, damit die wesentlichen Aktivitäten im Falle der Erkrankung einer wesentlichen Person fortgesetzt werden können.
  • Sammeln Sie die Kontaktinformationen für Sie, Ihre an Forschungsaktivitäten beteiligten Studierenden, Promovierenden, Postdocs und Mitarbeiter und geben Sie sie innerhalb Ihrer Gruppe weiter.
  • Wenn Sie Tierforschung betreiben, stellen Sie Listen mit dem notwendigen Personal oder Tierpflegeplänen zur Verfügung.
  • Planen Sie die wesentlichen Aktivitäten so, dass lediglich ein Minimum an Laborpersonal anwesend ist (Laborarbeit darf auch in dieser Situation aus Sicherheitsgründen nicht von einer Person allein durchgeführt werden).
  • Schränken Sie alle externe Mitarbeit oder Besuche in Ihrem Labor ein.
  • Forschung am Menschen sollte auf dem Campus vorübergehend eingestellt werden.
  • Andere Forschungsarbeiten sollten entweder verschoben werden oder die Möglichkeiten der elektronischen Medien und Videotelefonie in Betracht gezogen werden.

Wie gesagt: Dies gilt für alle Forschungsaktivitäten, die nicht in direktem Zusammenhang mit der CoV-2 Epidemie stehen oder die für die Sicherung der Krankenversorgung erforderlich sind. Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Bemühungen, unsere Gemeinschaft in dieser außergewöhnlichen Situation zu unterstützen.

Ihre

Prof. Dr. Reinhard Jahn (Präsident)
Prof. Dr. Ulf Diederichsen (Vizepräsident Forschung)


Sehr geehrte Damen und Herren,

aufbauend auf die allgemeine Information von heute Morgen möchten wir Sie mit dieser Nachricht über wichtige arbeitsrechtliche Aspekte zu dieser besonderen Situation informieren.
Die Anweisung des Präsidiums, nunmehr die Arbeit nicht mehr am Arbeitsplatz wahrzunehmen, ist arbeitsrechtlich derart zu verstehen, dass der Arbeitsort nach Hause verlegt wird. Konkret bedeutet dies, dass Sie weiterhin zur Arbeit verpflichtet sind, sofern diese von Ihnen gefordert wird. Es wird daher grundsätzlich erwartet, dass Sie telefonisch erreichbar sind. Zudem sind Sie – soweit möglich – verpflichtet, Ihre Emails abzurufen (z.B. über die Seite der GWDG: https://email.gwdg.de) und ggf. zu bearbeiten. Sofern Ihr Arbeitsplatz nicht im Homeoffice ausführbar ist, sind Sie grundsätzlich nach Absprache mit der Führungskraft freigestellt. Es entfällt allerdings nicht die Verpflichtung der telefonischen Erreichbarkeit und des jederzeitigen Abrufs für die Ausführung wichtiger Arbeiten in der Universität. Zudem müssen auch Sie sich über die aktuellen Entwicklungen der Universität informieren.

Über die E-Mail sowie über die Internetseite werden Sie ggf. auch informiert, wenn der normale Arbeitsbetrieb wiederaufgenommen wird und Sie wieder im Büro anwesend sein müssen.

Für die Zeit des Homeoffice ist die Arbeitszeit in ESS nicht zu erfassen. Bitte keine individuellen Zeitbuchungen vornehmen! Die Erfassung erfolgt zentral in der Personalabteilung in Höhe der individuellen Sollarbeitszeit. Sollten für einzelne Personen Korrekturbuchungen/Anpassungen erforderlich sein (z.B. zwingende Wochenend-/Nachtarbeit, erforderliche Mehrarbeit über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus), ist eine entsprechende Information über die Führungskraft an die Personalabteilung (E-Mail: personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu geben. Die Erfassung erfolgt in dem Fall nach Prüfung auch zentral.

Bereits genehmigte Erholungsurlaube (auch in den Osterferien) oder andersartige Freistellungen bleiben gültig und damit systemseitig erfasst. Sollten Sie einen geplanten Urlaub nicht antreten, teilen Sie dies mit entsprechender Begründung bzw. Nachweisen ebenfalls über Ihre Führungskraft der Personalabteilung (E-Mail: personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) vor dem Nichtantritt mit. Es erfolgt dann eine Gutschrift des Urlaubs. Wie bereits dargelegt, sind Sie dann zur Arbeitsleistung verpflichtet, sofern Ihre Führungskraft dies von Ihnen verlangt.

Die Entgelt- bzw. Besoldungsabrechnung wird zu jeder Zeit sichergestellt. Entgeltnachweise können jedoch derzeit nicht gedruckt werden. Dies wird nachgeholt, sobald die Universität ihren Normalbetrieb wiederaufgenommen hat.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Reinhard Jahn (Präsident)
Valerie Schüller (Vizepräsidentin Finanzen und Personal)
Norbert Lossau (Vizepräsident Digitalisierung und Infrastruktur)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Angehörige der Universität,

heute wenden wir uns noch einmal an Sie, um Sie über die uns alle betreffenden neuesten Entwicklungen in der Corona-Pandemie zu informieren. Angesichts der seit Freitag erheblich gestiegenen COVID-19- Fälle hat die Leitung des Krisenstabs gestern gemeinsam mit dem Vorstand der UMG und in Abstimmung mit dem städtischen Gesundheitsamt eine neue Bewertung der Lage vorgenommen. Es ist uns klar geworden, dass massive Einschränkungen bei sozialen Kontakten ("social distancing") die einzige Möglichkeit sind, die Infektionsketten stärker zu unterbrechen und das exponentielle Wachstum der Infektionen zu stoppen - das heißt, die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verlangsamen. Wir haben weitere Maßnahmen beschlossen, die tiefe Einschnitte in das Universitätsleben darstellen.

Bitte nutzen Sie den heutigen Montag, um in Ihren Bereichen abzuklären, welche zwingend notwendigen Arbeiten vor Ort verrichtet werden müssen.

Spätestens ab Dienstag, dem 17. März sollen alle Beschäftigten der Universität soweit möglich ausschließlich von zu Hause aus arbeiten.
Wo dies möglich und sicher ist, bittet die Universitätsleitung um Einsatz auch privater Geräte, da es nicht möglich ist, alle Personen mit dienstlichen Geräten zu versorgen.

Schon jetzt bitten wir alle Führungskräfte in Absprache mit ihren Mitarbeiter*innen, besonders gefährdete Personen unverzüglich nach Hause zu schicken, sofern diese nicht als systemerhaltende Person (CP=critical Person) einzustufen ist. Gleiches gilt für Personen, die ihre Kinder mit auf Arbeit gebracht haben. Alle Eltern-Kind-Räume werden geschlossen. Für CP unter den besonders gefährdeten Personen bitten wir besondere Vorkehrungen dahingehend zu treffen, dass die gebotenen Hygiene- und Abstandsregelungen ausnahmslos eingehalten werden.

Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html?nn=13490888

Ob an der Universität, im "home office" oder privat: bitte leisten Sie einen Beitrag , indem Sie Sozialkontakte reduzieren. Dies gilt für alle Arten von Veranstaltungen und Treffen. Dabei geht es nicht nur darum, dass Sie sich selbst schützen, sondern dass Sie mit einem solchen Verhalten auch das Risiko für andere Personen, die zu den Risikogruppen gehören, minimieren und vor allem dem Gesundheitssystem - und hier vor allem unseren Kolleg*innen in der UMG - Zeit geben, alle stärker betroffenen Personen zu versorgen, womit im Zweifelsfall Leben gerettet werden können.

Wir wissen, dass "social distancing" eine massiv einschneidende Maßnahme für Sie ist. Wir appellieren an Sie alle, sich im Interesse der Gemeinschaft strikt an dieses Konzept zu halten. Das bedeutet: Vermeiden Sie die Nähe zu einer anderen Person, die zwei Meter Abstand unterschreitet. Sagen Sie sämtliche Feiern, Treffen in Häusern oder Geselligkeiten ab. Reduzieren Sie möglichst Treffen von mehreren Personen in einem Raum oder wenden Sie entsprechende Abstandsregeln an. Verreisen Sie nur, wenn unumgänglich, und seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen müssen. Bündeln Sie Ihre Einkäufe, um den Aufenthalt in Läden kurz zu halten.

Wir sind alle gleichermaßen betroffen und werden die Krise auch gemeinsam überwinden.

Ihre

Reinhard Jahn (Präsident)
Valerie Schüller (Vizepräsidentin Personal und Finanzen)
Norbert Lossau (Vizepräsident Digitalisierung und Infrastruktur)

Liebe Mitarbeiter*innen,

wie Sie alle wissen, hat die Corona-Pandemie inzwischen erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben, und auch die Universität Göttingen wird davon nicht verschont.

Zunächst einmal: Das Risiko einer schweren bis lebensbedrohenden Erkrankung durch das CoV-2-Virus ist insbesondere für junge und gesunde Menschen ausgesprochen niedrig. Anders als bei vielen anderen viralen Erkrankungen sind Kinder und Jugendliche zwar genau so oft infiziert, erkranken jedoch nur in den seltensten Fällen. Auch Schwangere sind nicht besonders gefährdet. Allerdings gibt es – und da kann man zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht seriös sagen, wie häufig dies sein wird – in wenigen Fällen schwere und lebensbedrohliche Krankheitsverläufe, die zum Teil wochenlange intensivmedizinische Betreuung erfordern. Dies betrifft insbesondere Personen mit Vorerkrankungen und Personen in hohen Lebensalter.

Und hier liegt das Problem: Selbst in der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), einem medizinischen Hochleistungszentrum, sind die Kapazitäten für eine solche Versorgung begrenzt. Ziel der unten ausgeführten Maßnahmen ist es daher, die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verlangsamen. Damit soll die Zahl der schweren Fälle, die gleichzeitig auftreten, möglichst niedrig gehalten werden, damit die Kapazität unserer Intensivmedizin für eine Versorgung ausreicht. Diese Maßnahmen müssen jetzt umgesetzt werden, um potenzielle Infektionsketten zu unterbrechen, auch wenn es im Landkreis Göttingen bislang (Stand 13. März 2020) nur wenige bestätigte Infektionsfälle gibt.

Die Universitätsleitung hat daher in enger Abstimmung mit der UMG, der Stadt Göttingen und dem Land Niedersachsen eine Reihe von Entscheidungen getroffen. Wie Sie vermutlich wissen, werden ab Montag, 16. März 2020, die Kitas und Schulen geschlossen bleiben. Dasselbe gilt für den Lehrbetrieb an unserer Universität. Die Universität wird jedoch nicht vollständig geschlossen, sondern Forschungsbetrieb und Verwaltung werden bis auf weiteres aufrechterhalten, sofern dies vertretbar und verhältnismäßig ist.


Aussetzung des Lehrbetriebs und Verschiebung des Vorlesungsbeginns

Der Lehrbetrieb wird mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Der ursprünglich für den 14. April 2020 vorgesehene Vorlesungsbeginn wird zunächst auf den 20. April 2020 verschoben. Die Entscheidung über eine mögliche weitere Verschiebung und die Verlängerung des Vorlesungszeitraums wird von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen. Die O-Phasen werden abgesagt. Wir werden prüfen, wieweit die wichtigsten Einführungsveranstaltungen parallel zum Beginn des Vorlesungsbetriebes nachgeholt werden können. Selbstverständlich werden wir Lösungen finden, damit Studierenden keine Nachteile entstehen.


Virtuelle Lehre

Mit der Aussetzung des Lehrbetriebs und der Verschiebung des Vorlesungsbeginns wird vielfältig die Frage nach den Möglichkeiten der virtuellen Lehre gestellt. Wir gehen davon aus, dass diese zunehmend eine wichtige Rolle spielen wird. Der Service für Digitales Lehren und Lernen stellt aktuell eine Übersicht über die verschieden verfügbaren Werkzeuge zur virtuellen Lehre und deren Einsatzmöglichkeiten zusammen. Diese wird so schnell wie möglich weiter ausgebaut und aktualisiert und mit Links auf Anleitungen zu den einzelnen Werkzeugen versehen. Wie die aktuelle Überlastung der DFN-Videokonferenzsysteme zeigt, stellt die derzeitige Situation enorme Anforderungen an die technische Infrastruktur. Wir bemühen uns daher, Lösungen zu erarbeiten, die auch einer großen Zahl von Nutzer*innen gewachsen ist und dabei den Lehrenden und Studierenden soweit wie möglich gerecht wird. Ein wichtiger Faktor ist dabei, die Last zu entzerren und möglichst gleichmäßig zu verteilen. Wir möchten Sie daher bitten, die kommenden Tage und Wochen zu nutzen um zu prüfen, welche Form der virtuellen Lehre für Sie in Frage käme und sich über die aktuellen Möglichkeiten zu informieren (https://www.uni-goettingen.de/de/virtuelle+lehre/622774.html).


Prüfungen und Klausuren

Prüfungsleistungen in Präsenz werden ab sofort ausgesetzt. Wir arbeiten an Regelungen, wie wir den Prüfungsbetrieb unter den gegebenen Rahmenbedingungen wieder aufnehmen können und stimmen das konkrete Vorgehen zeitnah mit den Fakultäten ab. Auch hier werden wir selbstverständlich Lösungen finden, damit Studierenden keine Nachteile entstehen.


Bibliotheken und Lern- und Studiengebäude

Der Benutzungsbetrieb der Bibliotheken der Universität wird ab Montag, 16. März 2020, eingestellt. Die SUB auf dem Zentralcampus wird einen erweiterten Ausleihbetrieb im Laufe der kommenden Woche einführen. Für die anderen Bibliotheken wird ein Ausleihbetrieb ebenfalls geprüft. Entsprechende Informationen werden so rasch wie möglich bereitgestellt.

Bitte beachten Sie hierzu auch die Informationen der SUB zum Zugriff auf elektronische Zeitschriften, Datenbanken und E-Books (https://www.sub.uni-goettingen.de/sub-aktuell/einzelansicht/zugriff-auf-elektronische-zeitschriften-datenbanken-und-e-books-von-zuhause/)

Auch das Lern- und Studiengebäude sowie Praktikums- und Laborräume bleiben ab Montag, 16. März 2020, geschlossen.


Dienstreisen und Exkursionen

Ab sofort werden alle Dienstreisen, Exkursionen und von der Universität veranlasste Reisen unabhängig vom Zielgebiet bis auf Weiteres untersagt. Konkret bedeutet dies, dass sowohl keine neuen Dienstreisen mehr genehmigt werden, als auch bereits genehmigte Dienstreisen nicht mehr angetreten werden dürfen. Sollten in begründeten Einzelfällen Dienstreisen erforderlich sein, müssen diese von der Krisenstabsleitung der Universität genehmigt werden. Bitte richten Sie hierfür einen begründeten Antrag an die Personalabteilung. Sofern aufgrund der Absage einer Dienstreise Kosten anfallen, wird eine Reisekostenvergütung in Höhe der dienstlich veranlassten notwendigen Kosten für die Reisevorbereitung erstattet.


Veranstaltungen

Veranstaltungen finden an der Universität bis auf Weiteres nicht statt. Davon ausgenommen sind für den Universitätsbetrieb notwendige Gremiensitzungen und Besprechungen. Für diese Sitzungen werden wir zeitnah Handlungsempfehlungen zur Verfügung stellen, bitten Sie aber schon jetzt, Maßnahmen zur Kontaktminimierung zu ergreifen, unter anderem durch die Wahl größerer Räume oder durch die Nutzung von Telefon- oder Videokonferenztechnik.


Mensen und Cafeterien

Die Krisenstabsleitung ist in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung des Studentenwerks Göttingen, mit der Stadt und der UMG, um eine zeitnahe Regelung für die Mensen und Caféterien zu erreichen. Ziel ist es, eine Grundversorgung aufrechtzuerhalten und Ansteckungsrisiken zu minimieren. Mensen und Caféterien (Ausnahme HAWK-Caféterien) bleiben zunächst geöffnet und haben verschiedene Maßnahmen zur Berücksichtigung der besonderen Situation ergriffen.


IT-Infrastrukturen und Telefonie

Wir stehen in enger Abstimmung mit der GWDG und den IT-Dienstleistern für einzelne Bereiche der Universität (Studierenden-IT, Zentralverwaltung, SUB, UMG), um eine ausreichende IT-Versorgung sicherzustellen. Wir gehen davon aus, dass die Netz-Bandbreite nach außen ausreichend ist. Einzelne Services (zum Beispiel VPN) werden, soweit dies möglich ist, verstärkt. Bitte überprüfen Sie jeweils für sich die Notwendigkeit eines Dienstes, bevor Sie ihn in Anspruch nehmen.

Im Bereich der Telefonie werden zusätzliche Services bereitgestellt, zum Beispiel für Telefonkonferenzen. Für diese und andere Bereiche werden so rasch wie möglich Handreichungen über die Informationswebseite zur Verfügung gestellt.


Technische Gebäudeinfrastrukturen

Das Gebäudemanagement hat differenzierte Notfallpläne aufgestellt, um den Betrieb aller zentralen Systeme für Forschung, Lehre und Verwaltung auch beim Ausfall von Teil-Personal sicherzustellen (Strom, Wärme, Kühlung etc.).


Sport

Die Sporteinrichtungen der Universität werden ab Montag, 16. März 2020, geschlossen.


Notfallpläne

Die Universität ist bemüht, den Betrieb der Universität in Forschung und Verwaltung aufrechtzuerhalten und erstellt und aktualisiert hierzu ihre Notfallpläne.


Schließung der Kindergärten und Schulen

Wenn Sie die Betreuung nicht anderweitig sicherstellen können, können Sie in Absprache mit Ihrer zuständigen Leitung von zu Hause aus mobil arbeiten oder Sie werden mit Gehalt freigestellt. Details finden Sie in unseren FAQs.


Mobiles Arbeiten

Das Instrument der mobilen Arbeit kann und sollte in der aktuellen Lage präventiv genutzt werden, um Mitarbeiter*innengruppen zu trennen und damit die gleichzeitige Ansteckung zu verhindern. Bei konkreten Fragestellungen wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung.

Wir sind uns bewusst, dass Sie diese Entscheidungen vor hohe Herausforderungen stellen und dass Sie viele Fragen haben werden. Wir bitten Sie daher, sich regelmäßig auf der der Info-Seite (https://www.uni-goettingen.de/cv-info) zu informieren. Diese Seite wird von uns stets auf dem neuesten Stand gehalten.


Ihr

Reinhard Jahn
Präsident

Die Zahl der Covid19-Infektionsfälle in Deutschland hat sich in den vergangenen Tagen weiter erhöht. Die Universität Göttingen hat deshalb einen Krisenstab unter der Leitung der hauptberuflichen Vizepräsident*innen Prof. Dr. Norbert Lossau und Dr. Valérie Schüller eingerichtet, der in engem Austausch mit den Krisenstäben der Stadt und der Universitätsmedizin Göttingen steht. Wir beobachten die Situation kontinuierlich und aktualisieren regelmäßig die Informationen und FAQs unter www.uni-goettingen.de/de/622964.html (deutsch und englisch).

Der Krisenstab hat sich in dieser Woche in erster Linie mit Veranstaltungen der Universität sowie Dienstreisen in Risikogebiete/gefährdete Gebiete beschäftigt und folgende Entscheidungen getroffen:


Veranstaltungen der Universität Göttingen

Alle größeren Veranstaltungen der Universität Göttingen mit externen Teilnehmer*innen werden vorerst bis Ostern abgesagt. Dies betrifft Veranstaltungen ab einer Größe von rund 1000 Teilnehmer*innen, wie beispielsweise die für den 9. und 10. März 2020 geplanten Informationstage für Studieninteressierte. Wir wissen, dass eine derart kurzfristige Absage bei allen Beteiligten zu Unannehmlichkeiten führt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass für die Universität der Schutz ihrer Mitglieder, Angehörigen und Gäste oberste Priorität hat und wir durch den hohen Grad an Mobilität und Internationalität potenziell stärker betroffen sind als andere Einrichtungen.

Über kleinere Veranstaltungen und Workshops mit externen Teilnehmer*innen entscheidet der Krisenstab im Einzelfall nach einer individuellen Gefährdungsbeurteilung, die wir mit Hilfe der vom Robert-Koch-Institut herausgegebenen Kriterien für die Risikoeinschätzung von Großveranstaltungen (www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltungen.html) erstellen. Wir bitten alle Veranstalter*innen, ihre eigenen Veranstaltungen dementsprechend kritisch zu prüfen und die Einschätzung per E-Mail an den Krisenstab zu richten: cv-info@uni-goettingen.de.

Im Hinblick auf Veranstaltungen, bei denen die Universität Göttingen Mitveranstalterin ist, bitten wir Sie, die aktuelle Situation mit Ihren Kooperationspartner*innen zu besprechen und mögliche Risiken für Ihre Teilnehmer*innen verantwortungsbewusst abzuwägen. Auch hier kann der Krisenstab im Zweifelsfall beratend unterstützen.

Interne Veranstaltungen und Lehrveranstaltungen sind von diesem Beschluss zurzeit nicht betroffen, auch Gremiensitzungen können vorerst weiterhin stattfinden.


Dienstreisen in Risikogebiete/gefährdete Gebiete

Dienstreisen und Exkursionen in Risikogebiete gemäß der Liste des Robert-Koch-Instituts sind weiterhin nicht genehmigungsfähig (siehe E-Mail vom 27. Februar 2020). Bitte überprüfen Sie vor Antritt einer Reise, ob Ihr Reiseziel nicht kurzfristig zu einem Risikogebiet erklärt wurde.

Rückkehrer*innen aus Risikogebieten sollten nach Absprache mit ihren Vorgesetzten 14 Tage „mobil“ arbeiten (sofern auf dem Arbeitsplatz möglich) und dem Arbeitsplatz in dieser Zeit fernbleiben. Ist ein mobiles Arbeiten nicht möglich, sollte in Absprache mit den Vorgesetzten eine Freistellung über 14 Tage erfolgen. In beiden Fällen besteht für die Rückkehrer*innen Anspruch auf Gehalt.

Rückkehrer*innen aus gefährdeten Gebieten sollten nach Absprache mit ihren Vorgesetzten 14 Tage „mobil“ arbeiten (sofern auf dem Arbeitsplatz möglich) und dem Arbeitsplatz in dieser Zeit fernbleiben. Ist ein mobiles Arbeiten nicht möglich, sollte in Absprache mit den Vorgesetzten eine Freistellung über 14 Tage erfolgen. In beiden Fällen besteht für die Rückkehrer*innen Anspruch auf Gehalt.

Bei Gästen aus Risiko- und gefährdeten Gebieten gilt die Einzelfallprüfung, je nach Gebiet und Dauer des geplanten Aufenthalts. Wir bitten Sie außerdem, jede eigene Teilnahme an größeren Konferenzen und Tagungen zu prüfen und zu überlegen, ob diese zu diesem Zeitpunkt wirklich erforderlich ist.

Unter www.uni-goettingen.de/cv-info finden Sie neben den hier aufgeführten Beschlüssen des Krisenstabs auch allgemeine Informationen zu Hygiene und Verhaltensweisen sowie weiterführende Links zu den entsprechenden öffentlichen Einrichtungen und Behörden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass weiterhin vieles noch geklärt werden muss. Wir aktualisieren und ergänzen die Seite kontinuierlich und werden Sie zusätzlich per E-Mail informieren, falls es wichtige neue Informationen gibt.

Aus der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) ergeben sich an der Universität Göttingen viele Fragen, zu deren Beantwortung wir eine Internet-Seite eingerichtet haben, auf der wir aktuelle Informationen versammeln.

www.uni-goettingen.de/cv-info

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass derzeit noch vieles geklärt werden muss. Wir aktualisieren und ergänzen diese Seite deshalb kontinuierlich und werden Sie zusätzlich per E-Mail informieren, falls es wichtige neue Informationen gibt.

Heute informieren wir Sie darüber, dass wir die Reiseziele, für die derzeit keine Genehmigungen für Dienstreisen erteilt werden, ausgeweitet haben auf alle durch das Robert-Koch-Institut benannten Risikogebiete

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html?nn=13490888

Dies sind mit Stand vom 26.02.2020:

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang.
  • Im Iran: Provinz Ghom
  • In Italien: Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)


Es ist wahrscheinlich, dass die Liste ständig erweitert wird. Die Entscheidung bezieht sich deshalb auch auf Regionen, die erst in der nächsten Zeit in die Liste aufgenommen werden. Bitte informieren Sie sich deshalb regelmäßig und auch noch einmal kurz vor Antritt Ihrer Dienstreise auf der oben genannten Seite, ob Ihr Reiseziel betroffen ist.


Weitere Informationen:

Auswärtiges Amt (Informationen für Reisende und zu Rückholungen)
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/2296762

Übersicht der Risikogebiete (Robert-Koch-Institut)
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet häufig gestellte Fragen zum Coronavirus
www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html

Auch das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen hat Informationen zum Corona-Virus veröffentlicht
www.goettingen.de/verwaltung/struktur/details/gesundheitsamt-fuer-stadt-und-landkreis-goettingen.html