Charta der Vielfalt

Die Universität Göttingen hat am bundesweiten Diversity Tag 2015 die "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Universität verpflichtet sich damit, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Sie strebt im Sinne der Charta der Vielfalt an, alle Mitglieder und Angehörigen der Universität wertzuschätzen - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Sie erkennt an, dass Führungskräften dabei eine besondere Verpflichtung zukommt.

„Diversität und Gleichstellung sind bereits als wichtige Elemente in unserer Strategie verankert“, so die Präsidentin der Universität, Prof. Beisiegel. „Eine Organisationskultur, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung aller geprägt ist, sollte eine moderne und zukunftsgewandte Universität heute auszeichnen. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt zeigen wir, dass wir unseren Weg in diese Richtung konsequent weitergehen wollen.“

„Die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt ist ein wichtiger Schritt, weil sie die zahlreichen Aktivitäten und Maßnahmen, die auf zentraler und dezentraler Ebene an der Universität etabliert sind, nach außen sichtbarer macht“, sagt Dr. Doris Hayn, Gleichstellungsbeauftragte der Universität. „Die Unterzeichnung ist zugleich Aufruf und Auftrag an alle, sich der diversitätsgerechten Gestaltung der Universität noch gezielter anzunehmen.“

Im Rahmen der Umsetzung der Charta der Vielfalt beteiligt sich die Universität mit eigenen Veranstaltungen am jährlich stattfindenden bundesweiten Diversity Tag. Als „engaged university“ wirkt sie dabei über die Grenzen der Universität hinaus: Seit 2016 nutzen Universität und Stadt Göttingen den Diversity Tag für Austausch und Vernetzung und machen damit ihr gemeinsames Engagement für einen diversitätsorientierten Struktur- und Kulturwandel deutlich.