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Informationen zum Göttinger Content Management System (GCMS)

Der Internetauftritt der Uni Göttingen wird mit einem Content Management System erstellt. Die Inhalte werden über Eingabemasken in eine Datenbank eingegeben. Content Management Systeme sind für größere Institutionen oder Firmen das Mittel der Wahl, um Internetseiten zu bauen und zu aktualisieren, weil das Corporate Design auf allen Internetseiten erhalten bleibt und man auf relativ einfachem Wege die Inhalte eingeben kann. Die Professur für Anwendungssysteme und E-Business ( Prof. Dr. Matthias Schumann) hat für die Göttinger Universität das sogenannte Göttinger Content Management System (GCMS) entwickelt. Ein Doktorand steht mit seinen studentischen Hilfskräften zur Verfügung, um das System weiterzuentwickeln. Auch beim Kauf kommerzieller Content Management Systeme müssen die Anbieter erhebliche individuelle Anpassungen und Erweiterungen vornehmen. Es gibt ein zentrales Universitäts-Design, ein Design für die Fakultätsseiten und eines für die Institute. Trotz der Selbständigkeit der Designs bleibt das Corporate Design der Uni erkennbar.

In der Kopfzeile der Fakultäts-Internetauftritte gibt es einen Farbstreifen, durch den sich die Internetauftritte der Fakultäten voneinander unterscheiden. So hat die Fakultät für Forstwissenschaft und Waldökologie einen grünen Farbstreifen in der Kopfzeile und die Juristische Fakultät einen roten. Die breiten Fotos, vor allem das auf der Startseite, aber auch diejenigen auf den Überblicksseiten, sind darüber hinaus ein deutliches Merkmal, durch das jede Fakultät als Einheit sichtbar wird. Als zentrale Links für die Fakultäten in der Kopfzeile der Seite sind „Studium“, „Forschung“, „Einrichtungen“ und ggf. „Service“ vorgesehen. Wenn die Fakultäten Unterstützung bei der Auswahl der Breitbilder auf der Startseite und den Überblicksseiten brauchen, können sie sich an die Internet-Redaktion der Pressestelle wenden. In der mittleren Spalte der Startseite haben die Fakultäten die Möglichkeit, visuell attraktiv drei aktuelle Meldungen mit Anreißertext, kleinem Foto und einem Link zu einer Internetseite mit der gesamten Meldung unterzubringen. In der linken Spalte kann man neben einem Foto einen Kontakt oder einen Schnelleinstieg für häufig gesuchte Seiten platzieren. Die rechte Spalte steht für Links frei zur Verfügung. Viele Fakultäten nutzen sie für aktuelle Meldungen, Termine und Veranstaltungen.

Dieser Startseitentyp ist konstitutiv für das Internet-Layout der Georgia Augusta, da neben der zentralen Startseite und den Fakultäts-Startseiten auch die Einstiegsseite der Institute in der mittleren Spalte mit drei kleinen Fotos, den Meldungen und dem Mehr-Link versehen werden können sowie die rechte Spalte mit Links. Die Designs für die Institute unterscheiden sich von dem der Fakultäten lediglich in der Höhe der Breitbilder: Sie sind schmaler. Darüber hinaus haben die Institute die Wahl, ob sie überhaupt Breitbilder verwenden wollen. Etwa dann, wenn der Redakteur die Seite mit dem Foto in der linken Spalte und den drei Fotos in der mittleren Spalte für visuell ausgestaltet hält. Die Navigation in der Kopfzeile stehen den Instituten zur freien Verfügung. Die Links „Studium“, „Forschung“ und „Einrichtungen“ werden aber auch auf vielen Institutsseiten zu sehen sein, da sie auch zentrale Kategorien der Institute darstellen. Der Farbstreifen in der Kopfzeile wird in vielen Fällen der gleiche wie derjenige der zugehörigen Fakultät sein. Die Internet-Redaktion berücksichtigt aber auch individuelle Farbwünsche, es sei denn, die gewünschte Farbe ist bereits an eine Fakultät vergeben.

Die Verantwortlichen für die Internetseiten der Fakultäten und der Institute kommen zu einer etwa zweistündigen Schulung in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Wilhelmsplatz 1. Nach dieser Schulung können sie sich von jedem internetfähigen Rechner aus mit einem Benutzernamen und einem Passwort ins GCMS einloggen und die Internetseiten erstellen und aktualisieren. Kosten für die Technik entstehen den Fakultäten und den Instituten keine. Internetseiten, die mit einem Content Management System erstellt werden, kann man wesentlich schneller erstellen als Internetseiten mit herkömmlichen HTML-Editoren, da das Design nicht immer wieder neu entworfen werden muss. Die Datenbank generiert es für jede neue Seite.