Die Bioinformatik beschäftigt sich im Bereich Data Science besonders mit Mikrobiologie und Genetik und der Analyse biologischer Sequenzen.
Um die riesigen Datenmengen der durchgeführten Experimente auszuwerten, werden statistische Modelle und maschinelles Lernen eingesetzt.
Durch paralleles Verarbeiten der Daten und effiziente Algorithmen können so die Daten schneller und einfacher ausgewertet werden.
Data Science hilft somit der Bioinformatik schneller und mit weniger Aufwand zu Ergebnissen zu kommen.
Die Züchtungsinformatik beschäftigt sich mit der Nutzbarmachung von Big Data für die Verbesserung von Tier- und Pflanzenzüchtung und verwandten Gebieten.
So werden beispielsweise aus mehreren 100 Gigabyte umfassenden Sequenzdaten diejenigen genomischen Varianten herausgefiltert, die für wünschenswerte Tier- oder Pflanzeneigenschaften sorgen.
Dieses Wissen kann in Zuchtprogrammmen genutzt werden um die erfolgversprechendsten Individuen für die Reproduktion zu identifizieren.
Zudem werden Verfahren des Maschinellen Lernens angewendet um aus Kamera-Bildsequenzen anomales Verhalten in Tierbeständen in Echtzeit zu erkennen und Maßnahmen ergreifen zu können.
Beim Precision Farming wird z.B. die richtige Menge an Dünger für jede Pflanze individuell bestimmt und verabreicht. Auch werden Folgenabschätzung des Klimawandels auf die heimische Tier- und Pflanzenvielfalt durchgeführt und Gegenmaßnahmen vorgeschlagen.
Züchtungsinformatik sorgt somit dafür, dass wir auch in Zukunft immer mehr Menschen auf der Erde ernähren können und zugleich nachhaltiger Landwirtschaft betreiben.
Die Physik stellt ein vielfältiges Forschungsgebiet dar, dessen umfangreiche - nicht selten riesige - experimentelle Datensätze mit Hilfe von revolutionären Methoden der Data Science ausgewertet werden. Insbesondere maschinelles Lernen, statistische Methoden, sowie die Zeitreihenanalyse werden für diesen Zweck angewendet, aber auch Verfahren der Bilderkennung werden in Gebieten wie beispielsweise der Material- oder Biophysik immer relevanter. Der Begriff "Big Data" trifft daher auch auf die Physik genauestens zu.
Der Anwendungsbereich von Data Science bildet innerhalb der Physik ein breites Spektrum - von der Untersuchung fundamentaler Teilchen bis hin zu Beobachtungen des für uns sichtbaren Universums. Dieses Anwendungsfach soll daher dazu dienen, mehr darüber zu erfahren, wie Methoden der Data Science eingesetzt werden, um unsere Welt und unser Universum besser und tiefgreifender zu verstehen.
Das Anwendungsfach beschäftigt sich mit der Analyse von Daten aus den Bereich Geologie sowie Forst- und Agrarwissenschaften. Der Fokus liegt auf klimatischen Daten und Daten, die Ökosysteme und deren Zustand beschreiben. Daraus lassen sich mithilfe von Data Science zum Beispiel Modelle entwickeln, die Prognosen über den CO2-Ausstoß ermöglichen oder Satellitenbilder hinsichtlich Landschaftseigenschaften analysieren.
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