In publica commoda

Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet fühlt sie sich den Werten der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft, Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Über 30.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Dr Patrick Abel

Inverstorenrechte und Investorenpflichten

Der Rechtswissenschaftler Dr. Patrick Abel erhält einen Studienpreis der Körber Stiftung. Für seine Dissertation „Internationale Investorenpflichten – Die Evolution einer internationalen Investorenverantwortlichkeit für gemeinschädliches Verhalten im Völkerrecht“ wurde er mit dem zweiten Preis in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet. Abel wurde an der Universität Göttingen im Fach Rechtswissenschaften promoviert.

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Belastung pflegender Landwirtinnen

Die Pflege Angehöriger stellt eine besondere Herausforderung dar. Wie es Frauen in der Landwirtschaft gelingt, die Pflegeaufgabe in ihren Alltag zu integrieren und welche Auswirkungen diese Verantwortung auf das Leben der Pflegenden und ihrer Familien hat, untersucht nun ein Forschungsteam an der Universität Göttingen. Die DFG fördert das Projekt „Belastungen pflegender Landwirtinnen – eine rekonstruktive Analyse im biographischen Kontext“ drei Jahre lang mit insgesamt rund 345.000 Euro.

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Gene beeinflussen Erkrankungsrisiko bei weltweit verbreiteter Rinderkrankheit

Zwei Punktmutationen im Erbgut von Rindern führen wahrscheinlich dazu, dass manche Tiere deutlich anfälliger für die Krankheit Dermatitis Digitalis sind. Sie ist bei Rindern in Stallhaltung weitverbreitet und äußerst schmerzhaft. Die beiden „Kandidatengene“ hat nun ein internationales Forschungsteam der Universität Halle-Wittenberg, der Universität Göttingen und der University of Wisconsin-Madison in den USA gefunden. Die Erkenntnis könnte dabei helfen, die Züchtung von resistenten Tieren zu verbessern.

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Medizinethik in der Corona-Pandemie

„Medicine & Ethics Go Viral“ – unter diesem Titel ist im Forum Wissen der Universität Göttingen vom 7. August bis zum 16. Oktober 2022 eine Sonderausstellung zum Thema Ethik in der Corona-Pandemie zu sehen. Im Zentrum der multimedialen Ausstellung steht eine Videoinstallation, auf der Kurzinterviews mit Medizinethikerinnen und -ethikern aus der ganzen Welt präsentiert werden.

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Nachhaltiger Vanille-Anbau auf Brachflächen

Artenvielfalt erhalten und gleichzeitig die wirtschaftliche Lebensgrundlage von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern beim Vanille-Anbau auf Madagaskar sichern – das ist laut einer Studie der Universitäten Göttingen, Marburg und Hohenheim möglich. Das Forschungsteam zeigt, dass Vanille-Plantagen, die auf brachliegendem Land angelegt wurden, sich vom Ertrag her nicht von denen unterscheiden, die im Wald angelegt wurden. Durch den Anbau wird zudem die Artenvielfalt auf den Flächen erhöht.

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Quantenchemie auf dem Prüfstand

In Zukunft werden immer mehr Medikamente, Materialien und Katalysatoren allein durch Computersimulationen entworfen, getestet und weiterentwickelt. Dafür sind jedoch Algorithmen nötig, die genau genug sind, um die Chemie des wirklichen Lebens vorherzusagen. Ein besonderes Beispiel ist die Katalyse, bei der die elementaren Ratenkonstanten mit quantenchemischen Methoden modelliert werden können. Einem Göttinger Forschungsteam ist es nun gelungen, die elementaren Geschwindigkeitskonstanten für die Rekombination von Wasserstoffatomen an Platin zu Wasserstoffmolekülen zu bestimmen.

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