In publica commoda

Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet fühlt sie sich den Werten der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft, Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 30.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Zebrafische ändern im warmen Wasser ihr Geschlecht

Unter den Knochenfischen gibt es viele Arten, deren Geschlecht nicht festgelegt, also plastisch ist. Dieses wird durch Umweltfaktoren, insbesondere die Temperatur, beeinflusst. Dies führt bei einigen Arten zu einem Ungleichgewicht der Geschlechterverhältnisse. Forscherinnen und Forscher unter Leitung der Universität Göttingen konnten nun zeigen, mit welchen Mechanismen die Variationen in der Geschlechtsausprägung und die „sexuelle Plastizität“ gesteuert werden. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Frontiers in Cell and Developmental Biology erschienen.

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Blasmusik ist weniger ansteckend als Chorgesang

Das Übertragungsrisiko, das von einer zum Beispiel mit Sars-CoV-2 infizierten Person an einem Blasinstrument ausgeht, ist deutlich geringer als bei singenden oder sprechenden Menschen. Zu diesem Schluss kommt ein Göttinger Forschungsteam in einer Studie. Die Forschenden haben den Partikelausstoß und das damit verbundene maximale Übertragungsrisiko beim Spielen von vielen verschiedenen Blasinstrumenten bestimmt. Die Ergebnisse geben Anhaltspunkte, wie kulturelle Veranstaltungen auch während der Pandemie mit möglichst geringem Ansteckungsrisiko organisiert werden können.

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Informationen der Universität zu Energie und Kosten

Beim Thema Energie ist die Universität Göttingen nicht nur mit einem möglichen Szenario reduzierter Gaslieferungen konfrontiert – die Preissteigerungen werden den Haushalt der Universität und jeder ihrer Einrichtungen in den kommenden Monaten erheblich belasten. Einen Überblick zum Thema und Tipps, wie alle Beschäftigten der Universität dazu beitragen können, Energie zu sparen und Kosten zu reduzieren, finden Sie hier.

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Unbezahl(t)bar: Frauen in der Landwirtschaft

Bäuerin, Landwirtin, mitarbeitende Familienangehörige, Landfrau – genauso vielfältig wie die Bezeichnungen sind auch die Positionen von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Über ihre Lebensentwürfe, Wünsche und Sorgen war bisher jedoch nur wenig bekannt. Ein Forschungsprojekt über die Lebenssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben hat hier wichtige Einblicke geliefert.

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Exzellente Forschung und ausgeklügeltes Studiendesign

Dr. Anette Ruml hat für ihre agrarökonomische Dissertation an der Universität Göttingen den Hermann Eiselen-Wissenschaftspreis der Stiftung fiat panis erhalten. In ihrer Arbeit untersucht Ruml die Auswirkungen von Vermarktungsverträgen und ressourcenfördernden Verträgen im kleinbäuerlichen Sektor in Ghana. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

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DPGs-Präsident Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt

Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt ist neuer DGPs-Präsident

Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt, seit 2004 Professor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Universität Göttingen, ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Auf der Mitgliederversammlung kündigte er einen Studieneignungstest für das Fach Psychologie für 2023 an.

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