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Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet fühlt sie sich den Werten der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft, Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Über 30.000 Studierende verteilen sich auf 212 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

„Theorie erleben“: Auszeichnung für exzellente Hochschullehre

Dr. Katrin Meyer von der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen erhält den diesjährigen Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in der Kategorie Biowissenschaften 2021. Sie konnte die Jury mit ihrem Konzept „Theorie erleben“ überzeugen. Die Preisverleihung fand am 10. Juni 2021 online statt. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert.

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Ursprung der Feenkreise: Euphorbia-Hypothese widerlegt

Die Feenkreise in der Namib sind eines der größten Rätsel der Natur. 1979 veröffentlichte G.K. Theron die ersten Forschungen über ihre Entstehung. Seine Hypothese war, dass giftige Substanzen aus den Blättern der Euphorbia damarana die Feenkreise verursachen. Im Rahmen einer neuen Studie fanden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen und des Gobabeb Namib Research Institute die ursprünglichen Euphorbia-Pflanzen, die Teil von Therons Studie waren. Vier Jahrzehnte später sind die Forschenden nun in der Lage, Therons ursprüngliche Hypothese schlüssig zu widerlegen.

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Hochgeschwindigkeitsmikroskopie mit Röntgenblitzen

Das Aufsteigen kleiner Bläschen im Mineralwasserglas kennt jeder aus dem Alltag. Eine ganz andere Art von mikroskopisch kleinen Blasen kann man erzeugen, indem man einen intensiven Laserpuls im Wasser fokussiert. Die sogenannte Kavitationsblase, anfangs wenige tausendstel Millimeter groß, breitet sich dann aber mit Überschallgeschwindigkeit explosionsartig aus. Diesen Prozess hat ein Team unter Leitung der Universität Göttingen gemeinsam mit einer neuartigen Röntgenbildgebungsmethode „gefilmt“ und analysiert.

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Biomoleküle einfach markiert – für die Kontrolle von Immunzell-Membranen

Forscherinnen und Forscher der Universitäten Göttingen und Edinburgh konnten zeigen, dass ein Komplex des häufig vorkommenden, nicht toxischen Metalls Mangan das nützliche „letzte-Minute“-Labeling von speziellen Biomolekülen, den Peptiden, ermöglicht. Dadurch kann das Wirkprinzip dieser markierten Peptide untersucht werden. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.

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„Magnus“: Desinfektionsmittel aus der Türklinke

Die Hände schon desinfizieren, während man die Tür öffnet: Ein interdisziplinäres Gründungsteam aus Studenten und Absolventen der Universität und Universitätsmedizin Göttingen entwickelt zurzeit einen Desinfektionsmittelspender, der die klassische Türklinke ersetzt – also Spender und Türöffner in einem ist. Mit einem Exist-Gründerstipendium des Bundes in Höhe von 117.000 Euro kann das Team nun das Produkt ein Jahr lang zur Anwendung in medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen weiterentwickeln.

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Auf ins Studium!

Den Schulabschluss in der Tasche – und was kommt jetzt? Will ich studieren? Reicht meine Qualifikation? Und wie muss ich mich bewerben? Mit dem Orientierungsangebot „Auf ins Studium!“ bietet die Universität Göttingen vom 8. Juni bis zum 15. Juli 2021 ein vielfältiges Programm zur digitalen Studienorientierung an.

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