In publica commoda

Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 30.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

In Gedenken an Prof. Dr. Doris Lemmermöhle

Die Universität Göttingen trauert um die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Doris Lemmermöhle, die im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Lemmermöhle war von 1994 bis 2009 Professorin für Pädagogik an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Von 2004 bis 2009 war sie außerdem nebenberufliche Vizepräsidentin für Forschung der Universität.

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Stickstoffumverteilung steigert Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit

Stickstoff als Dünger bestimmt neben Wasser maßgeblich die Pflanzenerträge und damit die Ernährungssicherheit der Menschen. Allerdings ist der Stickstoffverbrauch in der Landwirtschaft weltweit sehr ungleich verteilt. Eine Studie mit Beteiligung der Universität Göttingen hat nun ermittelt, dass eine weltweit optimierte Umverteilung des heutigen Stickstoffverbrauchs die Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit global verbessern würde.

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Viererteam für die SUB

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) wird künftig von einem Viererteam geleitet: Prof. Dr. Thomas Kaufmann, Inhaber des Lehrstuhls für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät und Leibniz-Preisträger, übernimmt die wissenschaftliche Gesamtleitung. Als Stellvertreter steht Prof. Dr. Bela Gipp zur Verfügung, der seit 2022 die Professur für „Analyse wissenschaftlicher Informationsressourcen“ an der Universität Göttingen innehat.

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Die Analyse des Universums

Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat eine Vereinbarung über die Entwicklung und den Bau von ANDES, dem ArmazoNes High Dispersion Echelle Spectrograph, unterzeichnet. Das ANDES-Instrument wird auf dem Extremely Large Telescope (ELT) der ESO installiert. Wissenschaftliche Ziele sind die Suche nach Anzeichen von Leben auf Exoplaneten, die Identifikation der ersten Sterne, Tests von Variationen der fundamentalen Konstanten der Physik und die Vermessung der Beschleunigung der Expansion des Universums. Daran beteiligt ist auch das Institut für Astrophysik und Geophysik der Universität Göttingen.

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Blütenbesuche und Pollentransport in Kulturlandschaften

Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und ihren Bestäubern werden traditionell anhand von Blütenbesuchen analysiert. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat Wildbienen auf Kalkmagerrasen untersucht und dabei sowohl die Blütenbesuchsnetzwerke als auch die Pollentransportnetzwerke analysiert. Dabei zeigte sich unter anderem dass nicht alle Besuche der Bienen auf den Blüten automatisch auch mit Pollensammeln verbunden waren.

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Leben im Klimawandel vor rund 5.000 Jahren

Wie reagierten die Menschen während der Bronzezeit auf Umweltveränderungen? Welche Folgen hatten damals fehlender Niederschlag und ausgetrocknete Böden? Und wie veränderte sich dadurch das Leben im Norden des Sultanats Oman? In der Wanderausstellung „UmWeltWandel – Umweltveränderungen in der Vergangenheit“ präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun Ergebnisse ihrer Forschung. Die Ausstellung ist bis zum 28. Juni 2024 im Kulturwissenschaftlichen Zentrum zu sehen.

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Veranstaltungskalender


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