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Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet fühlt sie sich den Werten der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft, Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Über 30.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Evolution der Wandelnden Blätter aufgeklärt

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat die Evolution der Wandelnden Blätter untersucht. Wandelnde Blätter gehören zu den Stab- und Gespenstschrecken, die großflächige Erweiterungen an Körper und Beinen tragen, um in Form und Farbe Laubblätter nachzuahmen. In dem nun erstellten genetischen Stammbaum werden die Verwandtschaftsbeziehungen von knapp 100 Arten ermittelt. Das sind etwa zwei Drittel aller bekannten Spezies.

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Mit Sonnenenergie angetriebene Mikroben – eine nachhaltige Proteinquelle

Mikroben spielen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle in unseren Lebensmitteln, aber ihr Einfluss auf unsere Ernährung könnte noch wichtiger werden. Die Welt steht vor Ernährungsproblemen, da die Bevölkerung wächst und gleichzeitig die Nachfrage nach ressourcenintensiven tierischen Produkten steigt. Ein internationales Forscherteam hat nun gezeigt, dass die Verwendung von Solarzellen zur Produktion von mikrobiellem Protein nachhaltiger, effizienter und umweltfreundlicher ist als der Anbau konventioneller Pflanzen.

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Göttinger Wissenschaftler wird Präsident der IAAE

Der Agrarökonom Prof. Dr. Matin Qaim von der Universität Göttingen wird Präsident der International Association of Agricultural Economists (IAAE), der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der Welt-Agrarökonomen. Qaims Amtszeit beginnt am 31. August 2021 mit einer Periode als „President-Elect“, in der er unter anderem für die Organisation des alle drei Jahre stattfindenden IAAE-Kongresses verantwortlich ist. Ab 2024 übernimmt er dann für drei Jahre das eigentliche Amt des Präsidenten.

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Wie Diphosphor für chemische Reaktionen nutzbar wird

Chemische Synthesen von neuen Wirkstoffen oder Funktionsmaterialien basieren auf der Verwendung molekularer Bausteine. Diese müssen gleichzeitig reaktiv, aber auch stabil genug sein, um den gezielten Einbau in größere Moleküle zu ermöglichen. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen und der Goethe-Universität Frankfurt hat nun am Beispiel des Diphosphor-Moleküls (P2) gezeigt, wie solche äußerst instabilen Verbindungen gezielt für chemische Reaktionen eingesetzt werden können.

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Nachwuchs-Teilchenphysiker aus ganz Europa tagen in Göttingen

An der Universität Göttingen findet zurzeit die zehnte europäische Sommerschule zur Hadron-Collider-Physik (HASCO) für Bachelor- und Masterstudierende statt. Mit dabei sind insgesamt 91 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 26 Universitäten und Instituten aus Afrika, Asien, Europa und Amerika. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Schule hybrid organisiert: Etwa die Hälfte der Studierenden und Lehrenden nimmt virtuell teil, die andere Hälfte ist in kleineren Gruppen über mehrere Räume in Göttingen verteilt.

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Umweltfreundlicher Biokunststoff aus Pflanzen und Wasser

Kunststoffe sind in unserem täglichen Leben weit verbreitet: Sie sind leicht, billig und anpassungsfähig. Doch wenn Kunststoffe hergestellt, verarbeitet und entsorgt werden, ist dies nicht nachhaltig und gefährdet weltweit Umwelt und menschliche Gesundheit. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen haben nun eine Methode gefunden, um einen neuen Typ von Hydroplastik mit Wasser zu verarbeiten und umzuformen: das „Hydrosetting“. Das daraus entstehende Produkt ist eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Kunststoff.

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