In publica commoda

Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet fühlt sie sich den Werten der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft, Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Über 30.000 Studierende verteilen sich auf 212 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Prof. Dr. Metin Tolan wird Präsident der Universität Göttingen

Der Physiker Prof. Dr. Metin Tolan wird Präsident der Universität Göttingen. Das hat der Senat der Universität heute einstimmig beschlossen. Der Stiftungsausschuss Universität hat diesem Vorschlag ebenfalls einstimmig zugestimmt. Tolan folgt auf Prof. Dr. Reinhard Jahn, der das Amt bis zum 31. Dezember 2020 inne hatte. Seitdem nimmt die hauptberufliche Vizepräsidentin Dr. Valérie Schüller die Leitung der Universität kommissarisch wahr. Tolans Amtszeit beginnt voraussichtlich im Frühjahr.

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Granatsande als Schlüssel zur Rekonstruktion geologischer Prozesse

Auf einer abgelegenen Insel in Papua-Neuguinea hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen eine wichtige geologische Entdeckung in granatreichem Sand gemacht. Durch die Analyse winziger „Einschlüsse“ in den Granatkörnern konnten sie deren Weg von der Erdoberfläche bis tief in den oberen Erdmantel und zurück an die Oberfläche deutlich machen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

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Informationen zum Coronavirus

Welche Regelungen im Hinblick auf die Corona-Pandemie gelten zurzeit an der Universität Göttingen? Wie verläuft das Wintersemester? Unter welchen Bedingungen finden Veranstaltungen statt? Und wann darf ich auf dem Campus Gäste empfangen? Sämtliche Informationen für Studierende, Beschäftigte und Gäste sowie unsere regelmäßigen Newsletter finden Sie hier.

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Besser gebündelt: Neues Prinzip zur Erzeugung von Röntgenstrahlung

Röntgenstrahlung ist meist ungerichtet und schwer zu leiten. Röntgenphysiker der Universität Göttingen haben eine neue Methode entwickelt, mit der die Röntgenstrahlen genauer in eine Richtung abgestrahlt werden können. Dazu verwenden die Wissenschaftler eine Struktur von dünnen Schichten aus Materialien verschiedener Elektronendichte, um die erzeugten Strahlen gleichzeitig abzulenken und zu bündeln. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Science Advances erschienen.

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Kristallstrukturen in Super-Zeitlupe

Laserstrahlen können genutzt werden, um die Eigenschaften von Materialien gezielt zu verändern. Dieses Prinzip ermöglicht heute weitverbreitete Technologien wie die wiederbeschreibbare DVD. Die zugrundeliegenden Prozesse laufen allerdings häufig unvorstellbar schnell und auf so kleinen Längenskalen ab, dass sie sich nicht direkt beobachten lassen. Forschern der Universität Göttingen und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen ist es nun erstmals gelungen, die Laser-Umwandlung einer Kristallstruktur mit Nanometer-Auflösung und in Zeitlupe in einem Elektronenmikroskop zu filmen.

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Große Unterstützung für den Ausbau europäischer Strukturen

Die Universität Göttingen hat als Mitglied des europäischen Hochschulnetzwerks Enlight beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) Fördermittel in Höhe von 750.000 Euro für den weiteren Ausbau europäischer Strukturen eingeworben. Der DAAD fördert damit drei Jahre lang das Projekt „Enlight Transform“, das zentrale Themen des Hochschulnetzwerks verstärken soll. Enlight ist der Zusammenschluss von neun forschungsstarken europäischen Universitäten.

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Veranstaltungskalender


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