Antike Heldinnen und Helden im Barock

Vorlesung zu den Internationalen Händel Festspielen

Mittwoch, 20.05.2026 von 17.00 - 18.00 Uhr
Ort: ZHG, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 010

Bildbeschreibung

© Aufführungsfoto: Padraig Grant

Was macht eine Heldin, was macht einen Helden aus? Und woran haben die Menschen in der Antike, also vor über 2000 Jahren, dabei gedacht? Schon damals wurden spannende Geschichten erzählt, die uns bis heute interessieren und begeistern. Viele davon wurden später auch in Musik verwandelt, zum Beispiel durch den Barock-Komponisten Georg Friedrich Händel vor fast 300 Jahren.

In Händels Oper „Deidamia“, die dieses Jahr bei den Händel-Festspielen aufgeführt wird, geht es um die Liebe zwischen der Königstochter Deidamia und dem Griechen Achill. Aber ein großer Kampf und andere Helden bringen Schwierigkeiten für die beiden mit sich. In der Vorlesung wollen wir gemeinsam überlegen, wie wir uns eine Heldin und einen Helden eigentlich vorstellen. Außerdem werden wir uns ansehen, wie sich die beiden Hauptfiguren in der Oper voneinander unterscheiden und ob wir heute noch genauso darüber denken.

Gemeinsam mit einer Sängerin der Händel-Festspiele werden wir uns auch auf die Spur der Heldinnen und Helden in Händels Musik begeben und herausfinden, wie es klingt, wenn Abenteuer, Liebe und Gefahren locken und verlocken.

In Kooperation mit:

Hinweis: An dieser Vorlesung können auch die Eltern gerne im Hörsaal teilnehmen.

Wir bitten euch zudem, damit wir Fotos von den Veranstaltungen machen dürfen, die Einverständniserklärung - möglichst bereits unterschrieben - zur Veranstaltung mitzubringen. Das einmalige Abgeben auch in vorherigen Semestern reicht aus. Danke!