Ringvorlesung: „Wald im Wandel – Wälder im Spannungsfeld von Klimawandel und gesellschaftlichen Anforderungen“

Outreach-Projekte
2025

Ringvorlesung: „Wald im Wandel – Wälder im Spannungsfeld von Klimawandel und gesellschaftlichen Anforderungen“

Lecture series header

Im Wintersemester 2025/26 richten wir die öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen „Wald im Wandel – Wälder im Spannungsfeld von Klimawandel und gesellschaftlichen Anforderungen“ aus.

Die Reihe widmet sich der Resilienz von Wäldern gegenüber Klimaeinflüssen und verbindet wissenschaftliche, gesellschaftliche und künstlerische Perspektiven.

Diese einzigartige Verbindung aus Musik, Literatur und Wissenschaft fördert den interdisziplinären Austausch und eröffnet neue Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, denen unsere Wälder heute begegnen.

Die Realisierung erfolgte durch eine Teilfinanzierung des Innovationspools des Kompetenzzentrums Landschaftsresilienz, gefördert durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung sowie durch finanzielle Unterstützung des Universitätsbundes Göttingen e.V. und des Campus-Zentrums für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung (CBL). Die Koordination der Ringvorlesung wurde vom Klima.Zukunftslabor FoResLab unterstützt.


Aufzeichnungen:

Die Aufzeichnungen der Vorträge werden jeweils eine Woche später am Mittwoch um 12:00 Uhr sowie am Samstag um 15:00 Uhr im StadtRadio Göttingen (107,1 MHz) ausgestrahlt.

Videoaufzeichnungen sind über die YouTube-Playlist verfügbar. Audioaufzeichnungen über GRO.publication.

Impressionen der Ringvorlesung 2025/26
Ein Dialog zwischen Poesie und Wissenschaft mit Barbara Greese.
Dr. Antonius Adamske, Universitätsmusik Göttingen.
Musikalische Spaziergänge durch den Fabelwald ...
mit dem Kammerchor der Universität Göttingen.
Fotos: Miriam Teuscher
Bericht & Reflexion

Hintergrund und Ansatz

Im Rahmen der Ringvorlesung „Wald im Wandel“ wurden zwei Veranstaltungen durch den Innovationspool des Kompetenzzentrums Landschaftsresilienz ermöglicht. Die Ringvorlesung selbst widmete sich im Wintersemester 2025/26 den ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen des Waldes im Kontext globaler Veränderungen. In insgesamt 14 Veranstaltungen wurden Themen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Waldnutzung und Naturschutz ebenso diskutiert wie literarische, historische und künstlerische Perspektiven.

Umsetzung und Formate

Die geförderten Veranstaltungen verdeutlichten exemplarisch den interdisziplinären Anspruch der Reihe. Den Auftakt bildete „Im Walde da wird mir so licht“ – ein Dialog zwischen Poesie und Wissenschaft mit Prof. Dr. Christian Ammer (Waldbau und Waldökologie, Universität Göttingen) und der Rezitatorin Barbara Greese. Naturwissenschaftliche Einordnungen zu Waldklima, Photosynthese, Wasserhaushalt und nachhaltiger Nutzung wurden mit literarischen Texten verschränkt und machten die Wechselwirkung zwischen ökologischer Realität und kultureller Wahrnehmung sichtbar.

Einen kunsthistorisch-musikalischen Zugang eröffnete die Veranstaltung »Un bois hors du monde« – Musikalische Spaziergänge. Antonius Adamske, künstlerischer Leiter der Universitätsmusik Göttingen, führte gemeinsam mit dem Kammerchor der Universität Göttingen durch mehrere Jahrhunderte europäischer Musik- und Kunstgeschichte. Von der romantischen Waldverklärung über symbolistische Naturmystik bis hin zu impressionistischen Klangbildern wurde der Wald als mythologischer Ort, Schutzraum und ästhetischer Denkraum erfahrbar.

Resonanz und Ausblick

Das interdisziplinäre Format brachte Forschende unterschiedlicher Fachrichtungen mit einer breiten Öffentlichkeit ins Gespräch. Die große Resonanz und das anhaltende Interesse der Teilnehmenden unterstreichen die gesellschaftliche Relevanz des Themas. Die Reihe zeigte eindrucksvoll, dass der Wald nicht nur ein ökologischer Lebensraum, sondern auch ein kultureller und emotionaler Bezugspunkt ist.

Eine ausführliche Darstellung der Ringvorlesung finden Sie im Blogbeitrag der CampusPost: „Wald im Wandel“ – CampusPost .

Highlights
  • Interdisziplinäre Verknüpfung. Wissenschaftliche, literarische und musikalische Perspektiven auf den Wald wurden bewusst miteinander verschränkt und in einem gemeinsamen Veranstaltungsrahmen zusammengeführt.
  • Innovatives Vermittlungsformat. Dialogische Vorträge sowie der Konzertabend »Un bois hors du monde« – Musikalische Spaziergänge machten den Wald als ökologischen und kulturellen Erfahrungsraum unmittelbar erlebbar.
  • Starke öffentliche Resonanz. Die hohe Beteiligung und das anhaltende Interesse über mehrere Termine hinweg unterstreichen die gesellschaftliche Relevanz des Themas.