Wie entstehen klimaresiliente Wälder?

Exkursion und internationale Seminarreihe im Projekt „Forest Resilience: Science & Practice“

Wie entwickeln sich Wälder, die den Herausforderungen des Klimawandels standhalten können? Dieser Frage widmete sich das Outreach-Projekt „Forest Resilience: Science & Practice“ des Kompetenzzentrums Landschaftsresilienz im Rahmen einer fachwissenschaftlichen Exkursion sowie einer begleitenden internationalen Online-Seminarreihe.

Gemeinsam mit dem EnriCo-Forschungsteam der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie erhielten die Teilnehmenden vertiefte Einblicke in aktuelle Forschung zur Waldresilienz. Dabei wurde untersucht, wie Wälder auf veränderte klimatische Bedingungen reagieren – vom Boden und den Wurzelsystemen bis hinauf in die Baumkronen.

Im Mittelpunkt standen moderne Methoden der Waldforschung. Die Teilnehmenden lernten innovative Messinstrumente kennen und erfuhren, wie Forschende Baumwachstum, Wasserhaushalt und Stressreaktionen analysieren. Ein besonderes Highlight war der Besuch eines Baumkronenpfads, der neue Perspektiven auf Struktur, Funktion und Dynamik von Waldökosystemen ermöglichte.

Ergänzt wurde die Exkursion durch eine internationale Online-Seminarreihe, die zentrale Herausforderungen des Klimawandels und der Landnutzung thematisierte. Der Austausch mit internationalen Expertinnen und Experten eröffnete zusätzliche wissenschaftliche Perspektiven und vertiefte das Verständnis für globale Transformationsprozesse im Forst- und Landschaftsmanagement.

Das Projekt wurde durch die Eva Mayr-Stihl Stiftung gefördert und trägt dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Waldresilienz mit praxisnahen Erfahrungen zu verbinden.

Ausführliche Informationen zum Outreach-Projekt finden Sie auf der
Projektseite des Kompetenzzentrums Landschaftsresilienz.

Weitere Eindrücke finden Sie im
LinkedIn-Beitrag der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie.