Archäologische Ringvorlesung 2026/27
Die archäologischen Fächer haben wieder ein umfangreiches
und spannendes Programm zusammengestellt. Es beginnt im frühen Griechenland,
beim Heiligtum des Apollon in Amyklai bei Sparta und den frühen eisenzeitlichen
Wohnhäusern und ihrer gesellschaftlichen Deutung. Die Prähistorie führt uns zu
den Großsiedlungen des späten Neolithikums in der rumänischen Steppe und nach
Bad Dürrenberg (Saalekreis), wo vor 9000 Jahren eine Schamanin lebte und
bestattet wurde. Die altägyptische Sammlung in Aberdeen (Schottland) und die
koptische Sammlung im Bodemuseum (Berlin) werden vorgestellt. Die Hagia Sophia
wird uns als das 8. Weltwunder erklärt werden. Inschriften und Bauten in
Olympia und die Insel Siphnos als Mikrokosmos führen zurück nach Griechenland. Die
griechische Polychromie und die Deutung römischer Sarkophage werden neu
beleuchtet. Am Ende steht wie immer ein Bericht über aktuelle Göttinger
Ausgrabungen, diesmal im römischen Sizilien. Gäste aus Berlin, Hildesheim,
Halle, Jena, Erlangen, Freiburg, Korfu und Kopenhagen präsentieren neueste
Erkenntnisse aus der Archäologie!
Das Programm der 61. Archäologischen Ringvorlesung folgt in Kürze.