Pleadings

Nach der Abgabe des Beklagtenschriftsatzes Ende Januar beginnt die mündliche Phase des Vis Moots. In dieser vertritt das Team sowohl Kläger als auch Beklagten in mündlichen Verhandlungen, den sog. „Pleadings“. Die Teilnehmer treten dazu zu zweit gegen Teams anderer Universitäten an.
Bevor die Hauptwettbewerbe in Hongkong und Wien ausgetragen werden, finden unzählige Probe-Pleadings statt. Es wird sowohl intern gegeneinander als auch „auswärts“ gegen andere Universitäten verhandelt. In dieser Phase reist das Team durch Deutschland und die ganze Welt. Hierbei besucht das Team neben einer Reihe von internationalen Großkanzleien – bei denen praxiserfahrene Anwälte das Schiedsgericht bilden und die Verhandlungen führen – auch Pre-Moots, bei denen auch bereits der Wettbewerbscharakter simuliert wird, indem gegen andere Teams um den Sieg gerungen wird. In den vergangenen Jahren ging es hierbei nach Amsterdam, Tiflis, Istanbul und Riga.
Im März mündet der Vis Moot schließlich in den Hauptwettbewerben. Zunächst reist das gesamte Team nach Hongkong, wo der „Vis East Moot“ ausgetragen wird. Neben den Verhandlungen bleibt dort genügend Zeit, die Stadt zu entdecken und die Reise zu genießen. Nach dem Wettbewerb in Hongkong schließt sich dann der Vis Moot in Wien an. In beiden Wettbewerben kämpft das Team in vier Verhandlungen um den Einzug in die K.O.-Phase des Wettbewerbs. Über diese wird dann in den Finals der Sieger ermittelt. Auszeichnungen gibt es schließlich für die besten Schriftsätze, die besten Einzelleistungen sowie die besten Teamleistungen.
Tipp: Wenn du mehr über die Erfolge der bisherigen Teams erfahren möchtest, besuche unter dem Reiter „Team“ die Einzelseiten der früheren Teams.
