Veranstaltung
VERNISSAGE: Eremiten. Naturräume der Einsamkeit in der Graphik des 15.–19. Jahrhunderts
| Titel der Veranstaltung | VERNISSAGE: Eremiten. Naturräume der Einsamkeit in der Graphik des 15.–19. Jahrhunderts |
| Veranstalter | Kunstsammlung |
| Veranstaltungsart | Eröffnung der Ausstellung |
| Kategorie | Campus Leben |
| Anmeldung erforderlich | Nein |
| Beschreibung | Naturräume der Einsamkeit Was bedeutet es, allein zu sein? Die Ausstellung lädt dazu ein, historischen Vorstellungen von Einsamkeit nachzuspüren. Anhand von rund 25 ausgewählten Druckgraphiken aus der Kunstsammlung der Universität Göttingen – darunter Werke bedeutender Künstler wie Albrecht Dürer, Hendrick Goltzius und Jan Sadeler – richtet sie den Blick auf das Motiv des eremitischen Rückzugs in der christlichen Text- und Bildtradition. Wüstenväter und Heilige wie Johannes der Täufer, Maria Magdalena oder Hieronymus verließen der Überlieferung zufolge bewusst die Gemeinschaft, um in der Abgeschiedenheit der Natur ein asketisches Leben zu führen. Diese Naturräume sind dabei weit mehr als bloße Hintergründe. Sie werden zu existenziellen Erfahrungsräumen, in denen sich Vorstellungen von Weltabkehr, Askese und spiritueller Suche verdichten. Landschaft und religiöse Erfahrung sind hier eng miteinander verwoben. Viele der dargestellten Eremiten lebten ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum. Die Bilder übersetzen diese fernen Landschaften in mitteleuropäische Vorstellungswelten und machen die Wüste zum Wald, zur vertrauten Umgebung. Die Ausstellung folgt diesen „Naturräumen der Einsamkeit“: von der Stadt über den Wald und felsige Wüstenlandschaften bis hin zur Insel. |
| Zeit | Beginn: 04.02.2026, 18:30 Uhr Ende: 04.02.2026 , 20:00 Uhr |
| Ort |
Auditorium (Weender Landstraße 2) Audi 11, Kunstsammlung |
| Kontakt |
0551/ 39-25092, -25093, -25098 kunsts@gwdg.de |
| Externer Link | https://uni-goettingen.de/de/vorschau_336217d9c... |
| Dateianhang | file |