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Ausschreibungen für Projektanträge


Unser Team bietet Ihnen auf dieser Internetseite einen Überblick über Ausschreibungen mit Bezug zu europäischer Forschungs- und Innovationsförderung. Die Ausschreibungen sind chronologisch nach ihren jeweiligen Einreichungsfristen geordnet. Weitere Möglichkeiten zur Suche nach EU-Ausschreibungen sowie Partnern für Projektanträge finden Sie hier:


Das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon 2020, ist das größte Programm in diesem Förderbereich. Zu den Horizon 2020-Ausschreibungen zählen z.B. die des European Research Council (ERC). Am Ende der Horizon 2020-Ausschreibungen, die weiter unten auf dieser Seite aufgeführt sind, finden Sie einen Link zum "Funding & Tender Portal", wo die Horizon 2020-Projektanträge eingereicht werden. Zudem werden über das Portal bewilligte Horizon 2020-Projekte abgewickelt. Detaillierte Informationen zur Antragstellung finden Sie auf der Horizon 2020-Antragsseite des EU-Hochschulbüros.
Auch die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) fördern Forschung und Innovation. Zu diesen zählen u.a. der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), inklusive der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (Interreg), der Europäische Sozialfonds (ESF) und der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Weitere Informationen zu den einzelnen ESIF-Ausschreibungen finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Die ESIF-Antragsseite des EU-Hochschulbüros bietet detaillierte Informationen zur Antragstellung.
Neben den Horizon 2020- und ESIF-Ausschreibungen finden Sie unten weitere Ausschreibungen mit Bezug zu europäischer Forschungs- und Innovationsförderung. Für die Stichwortsuche nutzen Sie bitte die Suchleiste.


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung Forschungsprojekte (Verbundprojekte), die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Usbekistan die nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

    - nachhaltige städtische und ländliche Entwicklung, z. B.
  • Smart Cities;
  • integrierte Verkehrssysteme in urbanen Räumen;
  • Zugang zu Märkten in ländlichen Gebieten.
  • - Klima- und Umweltwissenschaften, insbesondere nachhaltige Technologien zur Erschließung, Nutzung, Regeneration und Erhaltung von Ressourcen sowie Abfallmanagement, z. B.
  • Technologien und Infrastrukturen zur Verminderung der Vulnerabilität und Erhöhung der Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels;
  • innovative Lösungen für nachhaltiges Wasser- und Landmanagement, unter anderem für effiziente Wasser­nutzung, Verbesserung geschädigter Böden und Flächenrecycling;
  • nachhaltige Rohstoffgewinnung und -verarbeitung bzw. damit im direkten Zusammenhang stehende Aspekte eines nachhaltigen Land-/Wassermanagements;
  • nachhaltige Abfallwirtschaft und Übergang von der linearen zur Kreislaufwirtschaft.
  • - nachhaltige Landwirtschaft, z. B.
  • wirtschaftliches, umwelt- und sozialverträgliches Agribusiness;
  • nachhaltiges landwirtschaftliches Supply-Chain-Management einschließlich Logistik.
  • - neue Materialien und moderne Bautechnologien, einschließlich innovativer Technologien zur Erhaltung des Kulturerbes, z. B.
  • innovative Bauverfahren und -techniken einschließlich neuer Baustoffe mit dem Ziel der Erhöhung der Qualität und Lebensdauer von Bauwerken;
  • Technologien, Materialien und innovative Lösungen für Analyse, Schutz und Erhaltung des Kulturerbes.
  • - sichere, saubere und effiziente Energie, z. B.
  • Technologien zur Verringerung des Energieverbrauchs und zur Gewährleistung eines sicheren, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Energiesystems;
  • Technologien für eine kostengünstige und kohlenstoffarme Energieversorgung (Solar, Bioenergie usw.).

Die Bekanntmachung ist offen für Forscher aller Disziplinen, die zu den identifizierten Themenbereichen relevante Beiträge leisten können. Wert gelegt wird ebenfalls auf gemeinsame Projektvorschläge, die sowohl interdisziplinär angelegt sind als auch sozio-ökonomische Aspekte der genannten thematischen Schwerpunkte untersuchen. Die Zusammenarbeit in den oben genannten anwendungsorientierten Forschungsfeldern kann auch dazu genutzt werden, einen Beitrag zum Ausbau der Kapazitäten für die Grundlagenforschung in Usbekistan zu leisten. Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen. Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

  • internationale Vernetzung in den thematischen Schwerpunktbereichen,
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, Horizon 2020),
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
  • Kapazitätsentwicklung der wissenschaftlichen Partner in Usbekistan.

Der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern im Forschungs- und Entwicklungsbereich, ihren wissenschaftlichen Fähigkeiten und der Beteiligung der Wirtschaft kommt eine besondere Bedeutung zu. Daher sollen die Projektkonsortien möglichst Hochschulen, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie die mit der wirtschaftlichen Umsetzung von Ergebnissen der angewandten Forschung befassten Unternehmen einbeziehen. Auf die Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern wird besonderer Wert gelegt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 01. November 2020 zunächst Projektskizzen vorzulegen.
Weitere Informationen des BMBF
Änderung der Förderbekanntmachung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert innovative Projekte mit dem Forschungsministerium des Königreichs Marokko. Im Kern geht es um die Förderung der wissenschaftlichen und technologischen Forschung zwischen Deutschland und Marokko durch die Unterstützung von im gemeinsamen Interesse liegenden Forschungsprojekten. Unterstützt werden sowohl Einzel- wie auch Verbundvorhaben, die eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Wasser und Umwelt;
  • Globaler Wandel inkl. Klimawandel, Biodiversität, nachhaltige Landnutzung;
  • Lebensmittel- und Agrarwissenschaft;
  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz;
  • Biomedizinische Forschung (z. B. Infektionskrankheiten, Onkologie, Stoffwechselkrankheiten, Neurowissenschaften);
  • Künstliche Intelligenz;
  • Geistes- und Sozialwissenschaften für gesellschaftliche Herausforderungen.

Projektvorschläge sollen innovative Beiträge zur Lösung von regionalen und/oder überregionalen Herausforderungen, sowie eine Weiterentwicklung der wissenschaftlichen und technologischen Forschung in den oben benannten Schwerpunktthemen leisten. Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen. Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

  • Internationale Vernetzung und Intensivierung der deutsch-marokkanischen Kooperation in den genannten thema­tischen Schwerpunktbereichen,
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen oder bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Horizon 2020.

Das Antragsverfahren ist (auf deutscher Seite) zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 01. November 2020 zunächst Projektskizzen vorzulegen.
Weitere Informationen

"Accelerating CCUS Technologies" (ACT) is an ERA NET facilitating the emergence of "CO2 Capture, Utilisation and Storage" (CCUS) via transnational funding of research and innovation projects. ACT published a call for proposals which is supported by the Canadian province of Alberta, Denmark, and Europe’s Nordic Countries via Nordic Energy Research, France, Germany, Greece, Norway, Romania, Switzerland, The Netherlands, Turkey, the United Kingdom, and the United States. Each project proposal must be submitted by a project consortium consisting of at least three eligible applicants funded by at least three countries / regions participating in this ACT call. Consortia may consist of partners from universities, companies, industry organisations, local/ regional governments, research organisations and NGOs. It is expected that projects are funded for a duration of up to 3 years and will start around end September 2021. ACT will address the technological, environmental, social and economic challenges required to accelerate CCUS. Projects that incorporate or address the "Priority Research Directions" (PRD) identified at the Mission Innovation CCUS Challenge Workshop (Houston 2017) will be particularly welcome. Projects are also encouraged to address one or several of the research and innovation activities in the SET-Plan CCS and CCU Implementation Plan endorsed by the SET-Plan Steering Group in September 2017. In addition, German applicants should note the following points:

  • It is highly recommended to contact the national contact person during the preparation of the project. Not contacting the national contact person may have a material impact on your chance of being selected for funding.
  • Please note that new CO2 geological storage projects within Germany are not eligible in this call. Research and development on geological storage must be at existing sites in Germany or take place outside of Germany.
  • German partners must submit their national partner application in German via easy-Online into the national electronic submission system. This applies to both the pre-proposal and the full proposal. The deadline for the pre-proposal is the same as the international deadline.
  • The most relevant section for this call is “3.15 Technologien für die CO2-Kreislaufwirtschaft". The requirements of the national call text need to be met in addition to those of theinternational ACT calltext. Failure to do so will result in ineligibility.

The call follows a two-stage procedure. The deadline for step 1 (pre-proposals) is going to expire on 10 November 2020.
Weitere Informationen von ACT
Weitere Informationen des BMWi/ PtJ

COST steht für "European Cooperation in Science and Technology" und ist eine durch Horizon 2020 geförderte zwischenstaatliche Initiative zur pan-europäischen Vernetzung von wissenschaftlicher und technologischer Forschung, auch aus dem Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften. Es werden Vernetzungsaktivitäten wie z.B. Veranstaltungen, Training Schools, Publikationen und Exchange Visits gefördert. COST fördert nicht die Forschungsmaßnahmen selbst. Das Besondere der bewilligten COST-Aktionen liegt in der laufenden Aufnahme neuer Mitglieder. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die geförderten Netzwerke haben eine Laufzeit von bis zu vier Jahren. Das Antragsverfahren ist vereinfacht und einstufig. Es wird ein 15-seitiger Antrag eingereicht, der z.B. keine Budgetplanung beinhaltet und vollständig elektronisch erfolgt. Es gibt pro Jahr zwei Sammlungsstichtage für COST-Anträge und es werden alle Themenbereiche nach dem Bottom-up-Prinzip gefördert. Der nächste Stichtag ist der 13. November 2020.
Weitere Informationen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung Verbundprojekte mit Partnern aus Südafrika. Die Projekte sollen von ­afrikanischen und deutschen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam getragen werden und eine hohe Praxisrelevanz aufweisen. Eine länderübergreifende inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit wird erwartet, die eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Regulierung gesellschaftlicher Transformationen zur Nachhaltigkeit – post COVID 19,
  • Wirtschaft und Finanzierung von Transformationen zur Nachhaltigkeit – post COVID 19,
  • Wohlbefinden, Lebensqualität, Identität sowie soziale und kulturelle Werte im Zusammenhang mit dem Wandel zur Nachhaltigkeit – post COVID 19.

Der Nutzen für Deutschland und Südafrika sollte klar ersichtlich sein. Die aufzugreifenden Fragestellungen sollen verwertbare Forschungsergebnisse generieren. Im Rahmen des Projektes müssen darüber hinaus Maßnahmen zur Implementierung der Forschungsergebnisse und der Dialog mit relevanten gesellschaftlichen Akteuren vor Ort angestoßen werden. Für eine erfolgreiche Umsetzung der geplanten Projekte sind entsprechende politische Rahmenbedingungen in den beteiligten Ländern, die Einbeziehung der Anwenderinnen und Anwender vor Ort und gegebenenfalls schriftliche Kooperationsvereinbarungen mit den Verwaltungen, auch und insbesondere auf lokaler und regionaler Ebene, erforderlich. Die Vorhaben sollen einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

  • Internationale Vernetzung: Förderung der Sichtbarkeit afrikanischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
  • Kontinuität: Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. in BMBF-Fachprogrammen, forschungsrelevanten EU-Förderprogrammen)
  • Nachhaltigkeit: Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, insbesondere des weiblichen Nachwuchses, in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, z. B. durch gezielte Begleit- und Mentoring-Programme.

Das Projekt soll einen ersichtlichen Vorteil und Mehrwert aufgrund der Kooperation in beiden Ländern erzielen, sowohl auf der individuellen Ebene der Forschenden als auch auf der Ebene der kooperierenden Institutionen (beispielsweise eine verbesserte Wissensgrundlage, Zugang zu Forschungs- und Entwicklungs-Infrastrukturen, neue Anwendungsbereiche etc.). Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 13. November 2020 zunächst Projektskizzen vorzulegen.
Weitere Informationen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung Verbundprojekte mit Südkorea. Gefördert werden Forschungsprojekte, die eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten.

    Thema 1: Robotik
  • a) Pflegerobotik (Pflegeroboter, Roboter für die Altenpflege),
  • b) Therapierobotik/Therapeutische Roboter (Roboter-Therapeut),
  • c) Soziale Robotik (Sozialer Roboter mit künstlicher Emotion und Intelligenz),
  • d) Kollaborative Robotik (Kollaborativer Roboter einschließlich Katastrophenroboter).
  • Thema 2: Leichtbau/Carbon
  • a) Füge- und Entfügetechnologien für den Multimaterial-Leichtbau in mobilen Anwendungen (insbesondere robuste, leistungsfähige, flexible und nachhaltige Fügeprozesse und intelligente Prozesssteuerungskonzepte sowie numerische Berechnungsmethoden und Modelle zur Auslegung von Fügeverbindungen),
  • b) Erweiterung der Datenbasis und Weiterentwicklung der Methodik für das Life Cycle Assessment (LCA) inklusive Recycling (Kreislauffähigkeit) zur Nutzung des LCA als Entscheidungsgrundlage für den Einsatz energie- und ressourceneffizienter Leichtbauwerkstoffe und -fertigungsverfahren.
  • Die Verfahren unter Thema 2 sollten zudem eines oder mehrere der im Folgenden aufgeführten Anwendungsfelder adressieren:
  • Kraftfahrzeugteile: Entwicklung und Verifizierung von Automobilteilen aus recycelten Kohlenstofffasern,
  • Hilfsgeräte für die medizinische Rehabilitation: Praktische Bewertung der medizinischen Hilfsgeräte für die Rehabilitation, die unter Verwendung von kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen (CFK) hergestellt werden.
  • Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen, Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse in den genannten Anwendungsfeldern erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen sowie Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen. Die Projekte sollten am Ende des Vorhabens einen Technologiereifegrad zwischen 4 und 7 erreichen. Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:
  • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen;
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, bei der Deutsche Forschungsgemeinschaft oder Horizon Europe);
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (soweit passfähig).

Vorhaben, die im Rahmen dieser Bekanntmachung beantragt werden, sollten das Potenzial für eine langfristige und nachhaltige Kooperation mit Südkorea dokumentieren. Der Nutzen im Hinblick auf die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Ziele sollte für Deutschland und Südkorea ausgewogen sein. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 30. November 2020 zunächst Projektskizzen vorzulegen.
Weitere Informationen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung Verbundprojekte mit China, bestehend aus einem deutschen und einem chinesischen ­Forschungspartner. In begründeten Fällen können auch mehrere deutsche Partner in einem Verbund gefördert ­werden. In diesem Fall ist ein deutscher Projektkoordinator zu benennen. Die Antragsteller sollen eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

    Thema 1: Innovative Forschung zu antimikrobiellen Resistenzen (AMR) in Umweltreservoiren:
  • biologische und epidemiologische Relevanz (Risikoabschätzung) von Umweltreservoiren (Wasser, Boden, Wild­tiere, Pflanzen etc.) für Menschen oder Tiere hinsichtlich der Entstehung, Übertragung und Verbreitung von AMR;
  • Auswirkung von Antibiotika, Antibiotikarückständen und anderen Schadstoffen im Zusammenhang mit Hygienemaßnahmen für die Gesundheit von Mensch und Tier auf AMR;
  • verbesserte oder neuartige Methoden zur Quantifizierung und Charakterisierung von antibiotikaresistenten Bakterien, Genen und mobilen genetischen Elementen, Antibiotika oder Antibiotikarückständen in Umweltproben (z.B. Abwasser, Boden, Luft);
  • innovative Maßnahmen zur Reduzierung von AMR in Umweltreservoiren.
  • Thema 2: Innovative Forschung an antibiotikaresistenten Bakterien, die Menschen, Nutztiere, Haustiere und/oder Lebensmittel besiedeln:
  • innovative Ansätze zur Prävention oder Verringerung der Besiedlung mit antibiotikaresistenten Bakterien;
  • Entwicklung intelligenter Überwachungs- und Interventionsstrategien zur Verhinderung der Ausbreitung multiresistenter Keime bei Tieren, Lebensmitteln und Menschen und ihrer weiteren Verbreitung in Krankenhäusern (Überwachung von Antibiotikaresistenzen) und die Umsetzung des Antimicrobial Stewardship;
  • Auswirkungen von bakterioziden/bakteriostatischen Produkten auf die Entstehung von kolonisierenden antibiotika­resistenten Bakterien;
  • Vergleich und Analyse der Gründe für die Prävalenzrate schwerer bakterieller Infektionen, die Verteilung der Haupterreger und die Resistenz gegen antimikrobielle Mittel in der alternden Bevölkerung Chinas und Deutschlands zur Unterstützung der Formulierung von Interventionspolitiken;
  • Analyse des Zusammenhangs zwischen antimikrobieller Resistenz und dem Einsatz antimikrobieller Mittel im ­klinischen Bereich und Vorschläge von Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle multiresistenter Bakterien.
  • Klinische Forschungsprojekte, die vorhandene Biobanken und/oder gut etablierte Kohorten nutzen, sind förderfähig; die Rekrutierung von Probanden ist nicht Gegenstand der Förderung. Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen sowie Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen. Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:
  • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen;
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z.B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, bei der Deutsche Forschungsgemeinschaft oder Horizon Europe);
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (soweit passfähig).

Vorhaben, die im Rahmen dieser Bekanntmachung beantragt werden, sollten das Potenzial für eine langfristige und nachhaltige Kooperation mit der Volksrepublik China dokumentieren. Der wissenschaftliche und wirtschaftliche ­Nutzen der Projekte soll für Deutschland und China ausgewogen sein. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 30. November 2020 zunächst Projektskizzen vorzulegen.
Weitere Informationen

BiodivERsA and the Water JPI launched a joint call on "Conservation and restoration of degraded ecosystems and their biodiversity". 31 funding organisations from 27 countries are planning to join this call and have reserved – together with the EU Commission – a total amount of over 20 million Euro. This call will cover the following three non-exclusive themes:

  • Studying the biological and biophysical processes at stake for conservation/restoration, and their interactions
  • Assessing trade-offs and synergies between targets, benefits and policies for conservation and restoration
  • Knowledge for improving the effectiveness and upscaling of conservation and restoration actions

This joint call includes a focus on freshwater aquatic systems but ALL ENVIRONMENTS (I.E. TERRESTRIAL, FRESHWATER AND MARINE) ARE ELIGIBLE. Each participant in a funded project will be funded by his or her national/ regional organisation(s) participating in the call. For German applicants, the rules of DFG or BMBF/ DLR-PT apply respectively. Please note that it is mandatory to follow their requirements. To make sure that all requirements are met and to receive latest information, please contact your respective funding organisation contact point. A two-step process will apply, with a mandatory submission of pre-proposals at the first step. The closing date for pre-proposals (step 1) will expire on 7 December 2020. An information webinar will be organised on the 27 October 2020 to answer all your questions about this call. A registration is necessary.
Further information of BiodivERsA
Further information of Water JPI

Die Bekämpfung des Klimawandels und die anvisierte Klimaneutralität Europas bis 2050 ist eine der Prioritäten der EU-Kommission. Daher wurde eine Horizon 2020-Ausschreibung zu den Themen des "European Green Deal" veröffentlicht:

    Call area 1: Increasing climate ambition: cross-sectoral challenges
  • Topic 1: Preventing and fighting extreme wildfires with the integration and demonstration of innovative means
  • Topic 2: Towards climate-neutral and socially innovative cities
  • Topic 3: Climate-resilient innovation packages for EU regions
  • Call area 2: Clean, affordable and secure energy
  • Topic 1: Innovative land-based and offshore renewable energy technologies and their integration into the energy system
  • Topic 2: Develop and demonstrate a 100 MW electrolyser upscaling the link between renewables and commercial/industrial applications
  • Topic 3: Accelerating the green transition and energy access Partnership with Africa
  • Call area 3: Industry for a clean and circular economy
  • Topic 1: Closing the industrial carbon cycle to combat climate change - Industrial feasibility of catalytic routes for sustainable alternatives to fossil resources
  • Topic 2: Demonstration of systemic solutions for the territorial deployment of the circular economy
  • Call area 4: Energy and resource-efficient buildings
  • Topic: Building and renovating in an energy and resource efficient way
  • Call area 5: Sustainable and smart mobility
  • Topic: Green airports and ports as multimodal hubs for sustainable and smart mobility
  • Call area 6: Farm to Fork
  • Topic: Testing and demonstrating systemic innovations in support of the Farm-to-Fork Strategy
  • Call area 7: Restoring biodiversity and ecosystem services
  • Topic: Restoring biodiversity and ecosystem services
  • Call area 8: Zero-pollution, toxic-free environment
  • Topic 1: Innovative, systemic zero-pollution solutions to protect health, environment and natural resources from persistent and mobile chemicals
  • Topic 2: Fostering regulatory science to address combined exposures to industrial chemicals and pharmaceuticals: from science to evidence-based policies
  • Call area 9: Strengthening our knowledge in support of the European Green Deal
  • Topic 1: European Research Infrastructures capacities and services to address European Green Deal challenges
  • Topic 2: Developing end-user products and services for all stakeholders and citizens supporting climate adaptation and mitigation
  • Topic 3: Transparent & Accessible Seas and Oceans: Towards a Digital Twin of the Ocean
  • Call area 10: Empowering citizens for transition towards a climate neutral, sustainable Europe
  • Topic 1: European capacities for citizen deliberation and participation for the Green Deal
  • Topic 2: Behavioural, social and cultural change for the Green Deal
  • Topic 3: Enabling citizens to act on climate change, for sustainable development and environmental protection through education, citizen science, observation initiatives, and civic engagement
  • Das Antragsverfahren ist bei allen Themen einstufig angelegt. Die Einreichungsfrist endet bei allen Themen am 26. Januar 2021.
    Weitere Informationen zum Green Deal Call
    Weitere Informationen zum Green Deal

The European Joint Programme on Rare Diseases (EJP RD) has been established to help in coordinating the research efforts of European, Associated and non-European countries in the field of rare diseases. This year EJP RD call fosters research projects on Social Sciences and Humanities (SSH) which are of major importance to better understand and improve healthcare implementation and everyday life of people living with a rare disease. Projects shall involve a group of rare diseases or a single rare disease following the European definition i.e. a disease affecting not more than five in 10.000 persons in the European Community, EC associated states and Canada. Transnational research proposals must cover at least one of the following areas, which are equal in relevance for this call:

  • Health & social care services research to improve patient and familial/household health outcomes,
  • Economic Impact of Rare diseases,
  • Psychological and Social Impact of Rare diseases,
  • Studies addressing the impact/burden of the delay in diagnosis and of the lack of therapeutic intervention,
  • e-Health in rare diseases: Use of innovative technology systems for care practices in health and social services,
  • Development and enhancement of health outcomes research methods in rare diseases,
  • Effects of pandemic crisis and the global outbreak alert and response on the rare disease field, and the emergence of innovative care pathways in this regard.

Consortia need to include clinical expertise and SSH expertise in their proposals. Moreover, patient involvement is strongly encouraged for patient-centred successful applications. There will be a two-stage submission procedure for joint applications: pre-proposals and full proposals. The call is scheduled to open in December 2020, with a pre-proposal submission deadline in February 2021. The content and procedures of the call described in this early announcement may be subject to change and are not legally binding.
Further information

Die EU-Kommission hat im neu geschaffenen Horizon 2020-Programmteil "European Innovation Council" (EIC)-Pilot einen Preis für Beiträge zu kostengünstigen Satellitenstarts ausgeschrieben. Der Preis, der mit 10 Mio. Euro dotiert ist, hat das Ziel, die Entwicklung kostengünstiger Startdienste für kleine Satelliten zu fördern. Zugleich liegt die Betonung auf Nachhaltigkeit, was auch durch Wiederverwendbarkeit zu erreichen ist. Die Bewerbungsfrist endet am 01. Juni 2021, um den Teilnehmern Zeit für die Entwicklung ihres Modells zu geben. Vor Bewerbung müssen sich die Teilnehmenden registrieren lassen. Wer zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits einige "Light"-Satelliten in den Orbit befördert hat, erhält zusätzliche Punkte.
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