Department für Volkswirtschaftslehre

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät trauert um Prof. Dr. h.c. Stephan Klasen, Ph.D.

Portrait Stefan Klasen Latest Thinking Schwarz Weiss 206px

Universitätsprofessor Stephan Klasen, Ph.D., seit 2003 Inhaber der Professur für Entwicklungsökonomik und Direktor des Ibero-Amerika Instituts für Wirtschaftsforschung, ist am 27. Oktober 2020 im Alter von 54 Jahren nach langer und schwerer Krankheit verstorben.
Stephan Klasen hat sein Feld, die Entwicklungsökonomik, wie kaum ein anderer in Deutschland und Europa geprägt. Die Entstehung einer modernen Entwicklungsökonomik in Deutschland seit den frühen 2000er Jahren ist zu einem großen Teil auf seinen Einsatz und sein Wirken zurückzuführen. Durch den Aufbau vielfältiger und fakultätsübergreifender Kooperationen und Netzwerke hat er in Göttingen die Entwicklungsökonomik maßgeblich ausgebaut und disziplinenübergreifende Forschung ermöglicht. Heute ist Göttingen der deutschlandweit größte und international sichtbarste Standort für Entwicklungsländerforschung.
Wir verlieren unseren geschätzten Kollegen, der voller Tatkraft und Ideen war und sich bis zuletzt für die Belange seiner Studierenden, Promovierenden und Mitarbeiter*innen eingesetzt hat, leider viel zu früh. Er wird uns fehlen. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen vier Kindern.

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Neue Professur für "Raumbezogene Datenanalyse und Statistische Lernverfahren"

Porträtfoto von Philipp Otto 206px. Er trägt ein weißes Hemd mit blauem Kragen.

"Raumbezogene Datenanalyse und Statistische Lernverfahren" heißt die neue Professur an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. Im Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21 wird sie von Prof. Dr. Philipp Otto vertreten, so dass bereits Lehrveranstaltungen für Studierende der Fakultät angeboten werden können. Philipp Otto ist seit 2018 Juniorprofessor für "Big Geospatial Data" an der Leibniz Universität Hannover.

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Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf informelle Unternehmen in Uganda

Porträtfoto Renate Hartwig 206px

Prof. Dr. Renate Hartwig (Juniorprofessur für Entwicklungsökonomik/ GIGA) und Tabea Lakemann vom Hamburger „German Institute for Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien“ haben in einer Studie die Auswirkungen der Corona-Pandemie, wie z.B. die Lockdown-Maßnahmen der Regierung, auf Unternehmen im informellen Sektor in Uganda untersucht. Das sind Unternehmen, die keine Steuern zahlen und nicht registriert sind. Die beiden Wissenschaftlerinnen haben ihre Ergebnisse in einem kurzen Video (Englisch) zusammengefasst.

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