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Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis für Wissenschaftler*innen an deutschen Forschungseinrichtungen. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergebene Preis ist mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotiert.

Prof. Dr. Thomas Kaufmann
Die DFG würdigt Thomas Kaufmann vom Lehrstuhl für Kirchengeschichte als einen der „international bedeutendsten Reformationsforscher“. Kaufmanns Forschung zur Kirchengeschichte der Reformation und des Konfessionellen Zeitalters habe die Sicht auf die Person Martin Luthers, die komplexe weltgeschichtliche Bewegung der Reformation und die Herausbildung der Konfessionskirchen verändert, heißt es in der Begründung. Nicht zuletzt habe er die Reformationsepoche einem breiten Publikum nahegebracht, ohne sie anachronistisch zu verkürzen.
(Pressemitteilung DFG)
(Pressemitteilung Universität Göttingen)
Prof. Dr. Claus Ropers
Die DFG würdigt Claus Ropers vom IV. Physikalisches Institut für seine führende Rolle auf dem Gebiet der zeitaufgelösten Elektronenmikroskopie, insbesondere seine Erfolge bei der Manipulation des Quantenzustands freier Elektronen und der Kontrolle der Photoemission aus scharfen Metallspitzen mittels Terahertz- und optischen Feldern. Die Jury hob auch seine Forschung zur Erzeugung extrem ultravioletter Strahlung an plasmonischen Nanostrukturen hervor.
(Pressemitteilung DFG)
(Pressemitteilung Universität Göttingen)
Prof. Dr. Lutz Ackermann
Die DFG würdigt Lutz Ackermann vom Institut für Organische und Biomolekulare Chemie für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Organischen Chemie, insbesondere bei der Entwicklung neuer und ressourcenschonender Herstellungswege für wichtige chemische Produkte wie beispielsweise Wirkstoffe, Agro- und Feinchemikalien. Herr Ackermann gehört zu den weltweit am häufigsten zitierten Wissenschaftlern seines Fachbereichs.
(Pressemitteilung DFG)
(Pressemitteilung Universität Göttingen)
Prof. Dr. Tobias Moser
Die DFG würdigt Tobias Moser vom Institut für auditorische Neurowissenschaft der Universitätsmedizin Göttingen für seine herausragenden und innovativen Beiträge zur zellulären und integrativen Neurowissenschaft. Mit der Verbindung anspruchsvoller Grundlagenforschung mit translationalen Ansätzen und klinischer Praxis hat Moser erheblich zu einem besseren Verständnis synaptischer Prozesse im Innenohr und damit der Grundlage des Hörens beigetragen.
(Pressemitteilung DFG)
(Pressemitteilung MPI)
Prof. Dr. Stefan Treue
Die DFG würdigt Stefan Treue für seine Arbeiten auf dem Gebiet der neurobiologischen Aufmerksamkeitsforschung. In weltweit beachteten Untersuchungen konnte er zeigen, dass und in welchem Maße Aufmerksamkeit die Bewegungsverarbeitung und die Wahrnehmung und Verarbeitung sensorischer Reize beeinflusst. Die Ergebnisse seiner Arbeiten haben richtungsweisenden Einfluss auf viele Disziplinen der Hirnforschung. Treue ist Direktor des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) und Leiter der Abteilung "Kognitive Neurowissenschaften". Gleichzeitig hat er eine Brückenprofessur an der Biologischen Fakultät der Universität Göttingen.
(Pressemitteilung DFG)
(Pressemitteilung Universität Göttingen)
Prof. Dr. Heinrich Detering
Die DFG würdigt Heinrich Detering vom Seminar für Deutsche Philologie dafür, dass er mit seinen Arbeiten weit über die Fachwelt hinaus die kulturgeschichtlichen Diskussionen der vergangenen Jahre bereicherte. Als Literaturwissenschaftler befasst sich Detering vor allem mit der deutschen und skandinavischen Literatur seit dem 18. Jahrhundert, in der er mit originellen Fragestellungen ebenso grundlegenden wie bislang unbeachteten Zusammenhängen nachspürt.
(Pressemitteilung DFG)
(Pressemitteilung Universität Göttingen)
2004: Prof. Dr. Konrad Samwer, I. Physikalisches Institut
1998: Prof. Dr. Annette Zippelius, Institut für Theoretische Physik
1997: Prof. Dr. Gerhard Wörner, Geowissenschaftliches Zentrum, Abteilung Geochemie
1996: Prof. Dr. Joachim Reitner, Geowissenschaftliches Zentrum, Abteilung Geobiologie
1994: Prof. Dr. Ulrich Christensen, Institut für Geophysik
1988: Prof. Dr. Herbert Roesky, Institut für Anorganische Chemie
1988: Prof. Dr. George M. Sheldrick, Institut für Anorganische Chemie
2019: Dr. Melina Schuh, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
2019: Prof. Dr. Ayelet Shachar, Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften
2016: Prof. Dr. Marina Rodnina, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
2008: Prof. Dr. Stefan Hell, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
2000: Prof. Dr. Reinhard Jahn, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
1994: Prof. Dr. Peter Gruss, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
1987: Prof. Dr. Erwin Neher, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
1987: Prof. Dr. Bert Sakmann, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
1986: Prof. Dr. Fritz P. Schäfer, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie