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Alexander von Humboldt-Professur

Die Alexander von Humboldt-Professur ist der höchst dotierte Forschungspreis in Deutschland. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert Programm zielt darauf, internationale Spitzenforscher*innen für die Tätigkeit an deutschen Universitäten zu gewinnen. Bis zu zehn Humboldt-Professuren können jedes Jahr an Forscher*innen aller Fachrichtungen verliehen werden.


    Dr. Jan Huisken
    Jan Huisken ist ein Pionier der sogenannten intelligenten und sanften Mikroskopie, gilt als Mitbegründer der modernen Lichtblattmikroskopie und ist weltweit führend auf dem Gebiet der Multiskalen-Bildgebung. In den vergangenen Jahren hat Huisken maßgeblich zur Entwicklung quantitativer Imaging-Ansätze in der modernen Biologie beigetragen. Seine Lichtblattmikroskopie-Technik findet weltweit vielfältig Anwendung. In Göttingen soll Huisken künftig am Exzellenzcluster „Multiscale Bioimaging: Von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen (MBExC)“ forschen.
    (Informationsseite Alexander von Humboldt-Stiftung)
    (Pressemitteilung Universität Göttingen)
    Ran Hirschl (PhD, Yale)
    Ran Hirschl ist einer der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet des vergleichenden Verfassungsrechts. In Göttingen will Hirschl sich auf Konstellationen konzentrieren, in denen das Zusammenspiel von Religion und Verfassungsrecht politische Auseinandersetzungen um kollektive Identität widerspiegelt und prägt. Seine Arbeiten sollen helfen, den Standort zu einem Zentrum für Studien zur Interaktion zwischen Rechtsvergleichung, verfassungsrechtlicher Gestaltung und vergleichender Politik zu entwickeln.
    (Informationsseite Alexander von Humboldt-Stiftung)
    (Pressemitteilung Universität Göttingen)
    Prof. Dr. Harald Andrés Helfgott
    Harald Helfgott forscht und lehrt am Mathematischen Institut der Fakultät für Mathematik und Informatik, wo er den Forschungsschwerpunkt Algebraische Geometrie und Zahlentheorie verstärkt und Göttingen von einem international anerkannten zu einem weltweit führenden Standort auf diesem Gebiet ausbauen will. Helfgott entwickelte unter anderem einen Lösungsweg für die Schwache Goldbachsche Vermutung. Zudem leistete er auch in der Gruppentheorie, der diophantischen Geometrie und der Zahlentheorie wesentliche Beiträge zur Lösung grundsätzlicher Probleme.
    (Informationsseite Alexander von Humboldt-Stiftung)
    (Pressemitteilung Universität Göttingen)
    Prof. Dr. Alec M. Wodtke
    Alec Wodtke gehört zu den international führenden Wissenschaftlern im Bereich der molekularen Wechselwirkungen an Grenzflächen. Er ist am Institut für Physikalische Chemie der Universität Göttingen sowie als Direktor der Abteilung Dynamik an Oberflächen am Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie tätig. Seine Arbeiten liefern grundlegende Beiträge zu Fragen der Katalyseforschung, der Speicherung und Umwandlung von chemischer in elektrische Energie und der Grenzflächenforschung. Wodtke ist Gründungsdirektor des Göttinger Centre for Advanced Studies in Energy Conversion.
    (Informationsseite Alexander von Humboldt-Stiftung)
    (Pressemitteilung Universität Göttingen)