Digitale Bausteine vernetzen forschungsorientierte Lehre


Auf dieser Seite finden Sie die insgesamt sieben Bausteine des Projekts in Form von ILIAS Selbstlernmodulen verlinkt.

Auch wenn die Lernmodule keine chronologische Reihenfolge aufweisen und alle einzeln bearbeitbar sind, so empfiehlt es sich, mit dem Baustein Forschungsdesigns und Forschungszyklus zu beginnen.
Sie können sich aber auch, sollten Sie sich nur für ein spezifisches Thema interessieren, einen einzelne Bausteine aussuchen und mit diesem beginnen oder auch nur diesen bearbeiten.

Hinweis: Um die Lernmodule aufrufen zu können, müssen Sie sich in StudIP in die (freizugängliche) Veranstaltung "Digitale Bausteine vernetzen forschungsorientierte Lehre (Rabenstein/Stubbe)" (SoSe 2023) eintragen! Sie können auch direkt über die StudIP Veranstaltung auf die Lernmodule zugreifen.

Der digitale Baustein beinhaltet wesentliche Schritte und Entscheidungen für die Entwicklung eines Forschungsdesigns und berücksichtigt auch die Darstellung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen qualitativen und quantitativen Forschungsdesigns. Er enthält zudem ein Glossar zu zentralen Fachbegriffen empirischer Forschungsdesigns und Assesmentfragen. Der Baustein nimmt damit Inhalte der Vorlesung Einführung in die quantitative und qualitative Bildungsforschung auf und ermöglicht Studierenden diese im Zusammenhang mit der Entwicklung von Forschungsdesigns für die Masterarbeit gezielt wieder aufzugreifen und zu vertiefen. Das Lernmodul ist bereits vollständig in Ilias eingepflegt und in einem ersten Durchlauf erprobt und evaluiert worden.
Desweiteren steht zu diesem Baustein ein umfangreiches Glossar zur Verfügung!

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Der Baustein zur Sequenzanalyse nach den Kriterien der objektiven Hermeneutik bietet Ihnen einen fokussierten Überblick über die theoretischen Grundlagen und die praktische Durchführung einer objektiv-hermeneutischen Textinterpretation. An Hand einer detaillierten und durch Leitfragen strukturierten Beispielinterpretation haben Sie die Möglichkeit das Verfahren der Textinterpretation nachzuvollziehen und einzuüben.

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Wiederholt zeigen Ergebnisse der empirischen Bildungsforschung, dass ein enger Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status von Familien und dem Bildungserfolg ihrer Kinder besteht. Der digitale Lehr-Lern-Baustein ‚Soziale Disparitäten‘ beschäftigt sich mit ebendiesen (herkunftsbedingten) Bildungsungleichheiten. Nach einem kurzen thematischen Einstieg wird die theoretische Grundlage anhand von zwei Erklärungsvideos zur Kapitaltheorie nach P. Bourdieu und den Herkunftseffekten nach R. Boudon anschaulich vermittelt. Anschließend werden verschiedene Indikatoren vorgestellt, die sich in der empirischen Bildungsforschung zur Messung der sozialen Herkunft von Schülerinnen und Schülern etabliert haben. Abschließend werden aktuelle Forschungsergebnisse aus den internationalen Schulleistungsstudien (PISA, IGLU und TIMSS) aufgearbeitet. Jeder Themenblock wird durch weiterführende Literaturhinweise sowie Assessmentfragen ergänzt, die die interaktive Bearbeitung des Lernmoduls fördern und die Einschätzung des eigenen Wissensstands ermöglichen.

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In diesem Baustein sollen grundsätzliche Prinzipien zur Unterrichtsqualität und Wirkunsgweise des Unterrichtsgeschenes aufgezeigt werden. Im Mittelpunkt stehen die Qualitätskriterien guten Unterrichts nach Helmke (2012) und Meyer (2008), die Basisdimensionen guten Unterrichts sowie das Angebots-Nutzungs-Modell nach Helmke (2004).

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Der Baustein (Re-)Adressierungsanalyse führt wiederholend ein in die theoretischen Grundlagen der Subjektivierungsforschung und ihre forschungspraktische Operationalisierung als (Re-)Adressierungsanalyse. Er nutzt Beispielstudien, die mit strukturierten Leitfragen gezielt rezipiert werden können, und Beispielanalysen, um in die Vorgehensweise der (Re-)Adressierungsanalyse einzuüfhren und auf Missverständnisse, die allzuleicht dabei entstehen, hinzuweisen.
Desweiteren steht zu diesem Baustein ein umfangreiches Glossar zur Verfügung!

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"Ich habe darauf keine Lust" oder "Das Thema ist Langweilig" sind Sätze, denen Lehrkräfte in ihrem Alltag oft begegenen. Scheinbar unmotivierte Schülerinnen und Schüler sind also eine Herausforderung, die es im Unterrichtsgeschehen zu meistern gilt. In diesem Baustein soll es daher vorrangig darum gehen aufzuzeigen, was "Motivation" als handlungsleitende Kraft überhaupt ist, wie sie entsteht (Erwartungs-Wert-Modell / Kognitives Motivationsmodell), welche Anreizstrukturen (extrinsisch / intrinsisch) ihr zugrundeliegen, welche Rolle ihr im Unterricht zukommt und welche Interventionsbereiche (Selbstbestimmungstheorie) sich daraus ergeben.

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Hinweis: Der Baustein ist in Arbeit und wird sobald wie möglich zur Verfügung gestellt.
In diesem Baustein wird in die Möglichkeiten eingeführt, die Forschungsdatenbank ReLUG für eigene Forschungsprojekte (Hausarbeiten, Abschlussarbeiten usw.) zu nutzen. Dafür wird ein Einblick in die Suche nach Forschungsdaten gegeben - um entweder ein Forschungsinteresse zu entwickeln oder gezielt nach Daten zu suchen, wenn bereits eine Forschungsidee vorliegt. Es wird ein Einblick in die unterschiedlichen Datensorten, die im ReLUG zur Verfügung stehen, gegeben. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Datensorte welche Besonderheit für die adressierungsanalytische Untersuchung aufweist. Zudem wird mit Hilfe eines Videos – am Beispiel des Forschungsgegenstandes Begrüßungen – durch das Repositorium geführt und gezeigt, wie Daten zu suchen und wie eine Sammlung anzulegen ist.

Hinweis: Das Lernmodul wird demnächst in ILIAS zur Verfügung stehen!

Das Projekt wird für 3 Jahre gefördert durch das Land Niedersachsen:
„Qualität plus – Programm für gute Lehre in Niedersachsen“