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W3-Professur für Physikalische Chemie


Einrichtung: Fakultät für Chemie, Institut für Physikalische Chemie
Veröffentlichungsdatum: 21.05.2026
Bewerbungsende: 31.07.2026


An der Fakultät für Chemie der Georg-August-Universität Göttingen ist am Institut für Physikalische Chemie zum 1. Oktober 2027 eine Professur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (BesGr. W3 NBesO) zu besetzen:

W3-Professur für Physikalische Chemie (w/m/d)

Wir suchen eine engagierte und teamorientierte Persönlichkeit, die ein international sichtbares Forschungsprofil im Bereich der experimentellen Physikalischen Chemie aufweist. Erwartet werden herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Molekulardynamik und Kinetik an Grenzflächen, in Nanosystemen oder in kondensierter Materie, belegt durch exzellente Publikationen und die erfolgreiche Einwerbung kompetitiver Drittmittel. Besondere Bedeutung hat dabei die Entwicklung und Anwendung moderner Methoden der Spektroskopie, Mikroskopie oder Elektrochemie, mit denen fundamentale Prozesse aufgeklärt werden können.

Die Professur soll die bestehenden Forschungsschwerpunkte der Fakultät, insbesondere Nachhaltige Chemie, Analysemethoden zur Molekülinteraktion sowie den universitären Schwerpunkt Energiekonversion, maßgeblich verstärken. Erwartet wird eine aktive Mitwirkung in bestehenden und geplanten Forschungsverbünden wie dem SFB 1633, dem ICASEC sowie dem WISCh.

In der Lehre vertritt der/die Stelleninhaber*in die Physikalische Chemie in ihrer gesamten Breite auf Bachelor-, Master- und Promotionsebene und beteiligt sich an der Weiterentwicklung innovativer Lehrformate. Zudem wird die Bereitschaft zu Lehrtätigkeit in deutscher und englischer Sprache sowie zu einem engagierten Beitrag in der akademischen Selbstverwaltung vorausgesetzt. Die Universität legt Wert auf forschungsorientierte Lehre.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 25 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes in der zurzeit geltenden Fassung. Bei einer Berufung auf eine Professur können Juniorprofessor*innen sowie sonstige Mitglieder der eigenen Hochschule in der Regel nur dann berücksichtigt werden, wenn sie nach der Promotion die Hochschule gewechselt hatten oder mindestens zwei Jahre außerhalb der berufenden Hochschule wissenschaftlich tätig waren. Die Stiftungsuniversität Göttingen besitzt das Berufungsrecht. Einzelheiten werden auf Anfrage erläutert.

Bewerbungen von Wissenschaftler*innen aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Die Information über eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 31. Juli 2026 an den Dekan der Fakultät für Chemie der Georg-August-Universität Göttingen. Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen über das Berufungsportal ein.

Weitere Auskünfte erteilt gern der Dekan der Fakultät für Chemie (dekanat@chemie.uni-goettingen.de).

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerbungsdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).