Total (ab)normal?!

Körpernormen und Körpermetaphern in der lateinischen Literatur des Mittelalters

Workshop, 4.–5. September 2026

Freitag, 4. September 2026

14:00–14:10 Uhr
Einführung

14:10–15:00 Uhr
Prof. Dr. Anke Walter (Universität Zürich)
Key Note I: Corpora multa virum – Körpernormen und Gattungskonventionen in der lateinischen Dichtung

15:00–15:30 Uhr
Cara Wattenberg-Sewing, M.A. (Universität Osnabrück)
Vom (leeren) Bauch zum Buch. Die sozioökonomische Symbolkraft des Körpers in der römischen Verssatire

15:30–16:00 Uhr
Dr. Mareike von Müller (Universität Göttingen)
Monströse fama – Zur Konstruktion und Auflösung heroischer Leiber im Eckenlied

16:30–17:00 Uhr
Marie Kemper, M.A. (Universität Bochum)
Die zwei Körper des Franz von Assisi. Über die diskursiven Funktionen eines stigmatisierten und eines nicht-stigmatisierten Leibes

17:00–17:50 Uhr
Dr. Sarah Lang (MPIWG Berlin)
Key Note II: „Was ist schon normal?“ Gesundheitsideale im Kontext der Trinkgolddebatte der 1610er Jahre

Samstag, 5. September 2026

9:00–9:50 Uhr
Dr. Fabian Scheidel (Universität Köln)
Key Note III: Sponsus spiritus ad sponse carnis hanelat opem. Der schöne und hässliche Körper zwischen Anthropologie und Rhetorik in den mittellateinischen Poetiken

9:50–10:20 Uhr
Christian Schmidt, M.A. (NAdW Göttingen)
Körperpraktiken in medizinischen Texten des Mittelalters – Praxis, Performanz und standesgebundene Unterschiede

10:50–11:20 Uhr
Leon Grünberg (SUB Göttingen)
Krieg bis in die Eingeweide: Körperlichkeit und Körperlosigkeit in der neulateinischen Osmanendichtung des 16. Jahrhunderts

11:20–11:50 Uhr
Dr. Alexander Schulz (Universität Göttingen)
Der Mensch – ein Esel. Zur Funktionalisierung des Tierkörpers in Nigel von Canterbury, Speculum stultorum

11:50–12:15 Uhr
Abschlussrunde