Institut für Historische Landesforschung

Willkommen im Wintersemester

Matrikelbuch Uni Göttingen

Die Universität besteht aus ihren Mitgliedern und sinnbildlich hierfür steht das Matrikelbuch, hier aus dem Sommersemester 1832. Ein Prominenter hat sich darin versteckt, finden Sie ihn?
Nach der langen vorlesungsfreien Zeit, den zahlreichen Tagungen und Forschungsaufenthalten und einem Urlaub geht es wieder auf den Campus zurück. Wir freuen uns, wieder zusammen landesgeschichtliche Themen in der Lehre, dem Forschungskolloquium und den zahlreichen Einzelterminen zu diskutieren. Auch die kurzen Gespräche in der Schlange am Café Kult oder eine geflüsterte ad-hoc-Sprechstunde vorm Bibliotheksregal gehören dazu.
Lassen Sie uns gemeinsam auch in diesem Semester wieder viel Neues entdecken!


KWZvomParkhaus



Das Institut für Historische Landesforschung versteht sich als zentrale Forschungsstelle zur Konzeption und Durchführung von diachronen Forschungsvorhaben zur Geschichte Niedersachsens und zur vergleichenden Landesgeschichte. Es steht in einem engen Verbund diverser landeshistorischer Forschungseinrichtungen in Deutschland, welche die räumliche Fragmentierung als konstitutiv für die deutsche Gesamtgeschichte und ihre Einbettung in Europa betrachten.
Seit seinem Bestehen arbeitet es auf das engste mit diversen Institutionen und Zusammenschlüssen in Niedersachsen wie bspw. der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen und deren Arbeitskreisen, dem Niedersächsischen Landesarchiv, den kirchlichen Archiven etc. zusammen. Es wurde im Jahre 1958 mit dem Ziel ins Leben gerufen, "alle Wissenschaften, die sich mit einer historischen Fragestellung dem Lande Niedersachsen zuwenden, zu einer die Fächer und Fakultäten übergreifenden Arbeitsgemeinschaft zusammenzuführen und ihre Untersuchungen aufeinander abzustimmen".
Unter den Institutsdirektoren Georg Schnath (1959-1967), Hans Patze (1969-1985) und Ernst Schubert (1985-2006) entstand unter anderem der historische Atlas für Niedersachsen. Seit 1964 wird am Institut die "Historisch-Landeskundliche Regionalkarte von Niedersachsen" als kulturhistorische Gesamtaufnahme Niedersachsens erarbeitet, die in ein digitales Vorhaben überführt wurde. Im Juni 2012 ist das am Institut erarbeitete "Niedersächsische Klosterbuch" erschienen. Außerdem erscheinen in der Herausgabe des Instituts mehrere Publikationsreihen.
Die Leitung des Instituts ist seit 1959 mit dem Lehrstuhl für Niedersächsische Landesgeschichte der Georg-August-Universität verbunden, dem einzigen dieser Art in Niedersachsen.