
Die traditionelle "Examensabholung", Universität Göttingen. © Juristische Fakultät SK & IM
Examensabholung - Eine Göttinger Tradition
Rund 800 Jurastudierende haben im Januar 2026 das Erste Staatsexamen in Niedersachsen geschrieben. Auch an der Georg-August-Universität Göttingen endet damit für viele ein zentraler Abschnitt ihres Jurastudiums.
In Göttingen hat sich rund um das Examen eine Tradition entwickelt, die vor allem von unseren Jurastudierenden getragen wird: die Examensabholung. Am letzten Prüfungstag werden die Prüflinge direkt am Prüfungsort von Freund:innen, Kommiliton:innen und Familienangehörigen „abgeholt“, mit Partyutensilien, Getränken und Überraschungen, aber vor allem mit dem Gefühl: Du hast es geschafft. Danach geht es gemeinsam weiter: Auf dem Campus und in der Stadt wird gefeiert.
Das Erste Staatsexamen markiert für viele Studierende den Abschluss des universitären Jurastudiums und zugleich einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg in sehr unterschiedliche Berufslaufbahnen.
Die Prüfungen sind dabei mehr als ein formaler Abschluss. Sie bündeln das im Studium Gelernte unter Zeitdruck, verlangen methodische Sicherheit und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte strukturiert zu bearbeiten. Wer diese Phase durchläuft, nimmt nicht nur Wissen mit, sondern auch Erfahrung im Umgang mit Belastung, Priorisierung und Selbstorganisation.
Während für einige die Prüfungsphase bereits abgeschlossen ist, stehen für andere noch spätere Termine an. Sicher ist jedoch, dass alle gespannt auf die Ergebnisse warten.
Die Juristische Fakultät freut sich mit Euch!

Gefeiert wird direkt am Prüfungsort. © Juristische Fakultät SK & IM