USA und Venezuela: Völkerrechtliche Fragen von aktueller Bedeutung


Die jüngsten Ereignisse zwischen den USA und Venezuela erregen international große Aufmerksamkeit und Besorgnis. Sie berühren grundlegende Prinzipien des Völkerrechts, darunter das Gewalt- und Interventionsverbot, Fragen der Anerkennung von Regierungen sowie die Rolle multilateraler Institutionen und internationaler Kooperationsmechanismen.

Auch Wissenschaftler:innen unserer Fakultät befassen sich aktuell intensiv mit diesen Fragen und ordnen die aktuellen Entwicklungen aus völkerrechtlicher Perspektive ein. In einem Audiointerview mit dem NDR erläutert Prof. Andreas Paulus, Dekan unserer Fakultät, die rechtlichen Hintergründe und die möglichen Konsequenzen für die internationale Ordnung.

Zum Interview: NDR.de

Ergänzend greifen wir das aktuelle Statement der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht (DGIR) auf. Die DGIR warnt eindringlich vor gravierenden Verstößen gegen zwingende Normen des Völkerrechts und vor den Folgen einer Abkehr von völkerrechtlicher Bindung für Frieden und Sicherheit. Zugleich betont sie die Pflicht aller Staaten, völkerrechtswidrige Zustände nicht anzuerkennen und mit rechtmäßigen Mitteln zu ihrer Beendigung beizutragen.

Die ganze Erklärung: dgfir.de