Yasmin Dreessen
Ich habe im Bachelor Ethnologie und Geschlechterforschung an der Georg-August-Universität Göttingen studiert. Meinen Master habe ich 2025 in der Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie mit einer Masterarbeit zum Thema der Produktion einer „Problemimmobilie“ zwischen problematisierter Migration aus Südosteuropa und sozialpolitischen (Ver-)Handlungen am Beispiel der Groner Landstraße 9-9b in Göttingen abgeschlossen. Während meines Masters habe ich in verschiedenen Projekten an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und politischer Bildungsvermittlung mitgewirkt, unter anderem in der Betroffenenexpertise der bpb-Machtbarkeitsstudie zu einem bundesweiten NSU-Dokumentationszentrum oder im Projekt Ver/Sammeln Antirassistischer Kämpfe, in dessen Kontext ich in kollaborativer Zusammenarbeit mit den Betroffenen und Angehörigen der Opfer des NSU-Terrors den Podcast „Das Schweigen ist vorbei!“ erarbeitet habe.
Seit Januar 2026 arbeite ich im CeMig als wissenschaftliche Mitarbeiterin im niedersächsischen Verbundprojekt FuturMig – Produktion von Migrationszukünften mit. In diesem Kontext bin ich sowohl koordinierend als auch kuratorisch an der Schnittschnelle zum Museum Friedland tätig. Gemeinsam mit den Kolleg*innen im Museum und unter partizipativ-kollaborativer Einbindung weiterer Akteur*innen, Anwohner*innen und Museumsbesucher*innen wollen wir im Rahmen eines Reallabors Bildungsformate sowie einen permanenten Ausstellungsbereich zum Thema „Zukünfte der Migration“ am Standort Friedland erarbeiten.