Rechtsextreme Frauen & Influencerinnen: Inszenierung, Ästhetik, Mobilisierung


3. Juli 2026 | 10:00 - 14:30 Uhr | Ort: Campus (Raumnummer bei Anmeldung)

Der Workshop ist im Bereich der Schlüsselkompetenzen anrechenbar.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail an gleichstellung@phil.uni-goettingen.de nötig.

Was erwartet Sie im Detail?

Rechtsextreme Frauen treten im digitalen Raum in unterschiedlichen, sich teils überlagernden Rollen auf: als vermeintlich unpolitischen „Insta-Moms“, als Lifestyle-Influencerinnen, als politische Aktivistinnen oder als intellektuelle Stichwortgeberinnen. Diese Rollenbilder fungieren als zentrale Vehikel, um menschenfeindliche Ideologie niedrigschwellig zu vermitteln, Vertrauen aufzubauen und neue Zielgruppen zu erschließen.

Von Neonazi-Influencerinnen bis hin zu vermeintlich unpolitischen Tradwifes nutzen extrem rechte Frauen Social-Media-Plattformen strategisch, um menschenfeindliche Ideologien zu verbreiten. Durch ästhetische Inszenierungen, emotionale Ansprache und plattformspezifische Kommunikationslogiken tragen sie zur Normalisierung entsprechender Inhalte in digitalen Öffentlichkeiten bei.

Die Veranstaltung widmet sich diesen Dynamiken aus analytischer Perspektive. Im Fokus stehen affektive Mobilisierung, visuelle und narrative Strategien sowie Codes und symbolische Verweise, über die Inhalte verschlüsselt, verbreitet und anschlussfähig gemacht werden.

Anhand ausgewählter Beispiele werden Inszenierungsweisen, performative Praktiken und digitale Kommunikationsstrategien gemeinsam analysiert und kritisch eingeordnet.

Das Format kombiniert einen Input von Kira Ayyadi (Journalistin) mit einem vertiefenden Transfer-Workshop von Charlotte Lohmann (politische Bildnerin).


Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren.

Im Zusammenhang mit den Themen Diskriminierung und respektvollem Miteinander möchten wir zudem auf folgende Angebote hinweisen:


Weitere Informations- und Unterstützungsangebote:


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