Wasser

Fluide Räume in der niederländischen Kunst der Frühen Neuzeit

4. Oktober 2026 bis 7. März 2027


„Gott erschuf die Welt, aber die Niederländer erschufen die Niederlande.“ Durch Deiche und Mühlen entstand ein Territorium, das ebenso sehr Naturraum wie Ingenieursleistung ist. Wasser zu beherrschen bedeutete, Land zu gewinnen, Lebensräume zu gestalten und neue Möglichkeiten zu schaffen. Auch durch den Schiffbau gelangten die Niederlande zu großem Reichtum und wurden zu einer bedeutenden Handelsmacht. Die Beherrschung des Meeres, Schiffbau, Flottenmacht und Seehandel hinterließen ihre Spuren in einer reichen Bildproduktion. Das Element Wasser prägt Landschaft, Alltag und Kultur der Niederlande in einzigartiger Weise. Die Ausstellung lädt dazu ein, die vielfältigen Facetten des Wassers in der niederländischen Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts zu entdecken: von Alltagssituationen und Landschaften über die Marinemalerei bis hin zu biblischen und mythologischen Themen. So wird Wasser in der Kunst zum Spiegel einer Gesellschaft, die ihren Lebensraum am und auf dem Wasser immer wieder neu erfand..

Ausstellungskonzeption
Dr. Isabella Augart und Studierende des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Göttingen


  • Flyer zur Ausstellung

  • Veranstaltungen zur Ausstellung


      Abendvortrag
    • Freitag, 09. Oktober 2026, 18.15 Uhr | AUDI 11
      Wasser – Landschaft, aber nicht Natur
      Prof. Dr. Nils Büttner, Stuttgart

    • Kunstwerk des Monats
      Am ersten Sonntag im Monat, 11.30 Uhr
    • 07. März 2027 | 11:30 Uhr | AUDI 11
      "Der fünfte Schöpfungstag“ von Jan Muller nach Hendrick Goltzius
      Vorgestellt von Dr. Isabella Augart

    • Öffentliche Führungen
      Am dritten Sonntag im Monat, 11.30 Uhr
    • 15. November 2026
      Schiffe, Meer und Küsten
      Führung mit Rudolf Krüger M.A., Göttingen
    • 17. Januar 2027
      Wasser als Naturgewalt und Lebensgrundlage
      Führung mit Antonia Reinhardt B.A., Göttingen