Professorinnenprogramm III: Antrag der Fakultät war erfolgreich


Beim PP III handelt es sich um ein Programm des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kultur. Mit ihm werden Lehrstühle teilfinanziert, die mit Professorinnen neu besetzt worden sind. Mit den eingesparten hochschuleigenen Mitteln werden dann unterschiedliche gleichstellungsfördernde Maßnahmen ermöglicht, die sich erfolgreich für die Karriere von Nachwuchswissenschaftlerinnen auswirken sollen. Im Zusammenhang mit der Berufung von Frau Prof. Dr. Susanne Luther hat die Theologische Fakultät einen entsprechenden Antrag gestellt, der bewilligt worden ist. Damit verfügt die Fakultät für die nächsten fünf Jahre über ein Budget von insgesamt fast 270.000 Euro, das sie für die Unterstützung von Wissenschaftlerinnen (z.B.) auf dem Weg zur Professur ausgeben wird.

Durch die Finanzierung von zusätzlichen feministischen Lehraufträgen und Role-Model-Meetings sollen bereits Studentinnen für eine wissenschaftliche Karriere inspiriert werden. Wissenschaftlerinnen in der Doc- und v.a. Postdoc-Phase erfahren in einem Workshop-Programm ein intensives Mentoring, ferner wird ihnen die Teilnahme an hochschuldidaktischen Veranstaltungen ermöglicht. Über zwei Jahre wird eine volle E13-Stelle für eine Habilitandin finanziert und ferner für ein Semester eine Gastwissenschaftlerin eingeladen.

Das PP III kommt also Studentinnen, Promovendinnen und Habilitandinnen zugute. Mit dem erfolgreichen Antrag ist der Fakultät gelungen, einen Meilenstein in ihrer Gleichstellungspolitik zu setzen.


Kontakt: apl. Prof. Dr. Thilo Rudnig, Vorsitzender der Gleichstellungskommission,
Platz der Göttinger Sieben 2, 37073 Göttingen
Mail: Thilo.Rudnig@theologie.uni-goettingen.de