Die Klimakrise

Als Green Office sehen wir uns in der Verantwortung, über die Klimakrise aufzuklären und möchten dies nachfolgend tun.

Seit der industriellen Revolution ist die Weltbevölkerung exponentiell angestiegen. Ähnlich verhält es sich mit dem Verbrauch fossiler Energieträger. Jedoch sind die CO2-Emissionen global ungleich verteilt: Die reichsten 10 % der Weltbevölkerung sind durch ihr Wirtschaften und ihren Konsum für etwa 50 % verantwortlich.
Dies bewirkt einen ununterbrochenen Anstieg der durchschnittlichen CO2-Konzentration in der Atmosphäre und eine stetig steigende globale Durchschnittstemperatur.

Gleichzeitig übersteigt der menschliche Konsum an Rohstoffen die Regenerationsfähigkeit der Erde. Diese Ressourcen werden immer knapper und zudem steigt auch die Verschmutzung vielerorts weiter an.

Durch die steigenden Temperaturen können Kippelemente ausgelöst werden, wie zum Beispiel das Schmelzen des grönländischen Eisschilds, das Absterben des Amazonas-Regenwalds oder das Auftauen des Permafrosts. Diese führen zu Rückkopplungen und Dominoeffekten, durch die die globale Durchschnittstemperatur rapide ansteigen. Einige Kipppunkte sind schon fast erreicht.

Die Folgen dieser Entwicklungen sind weitreichend. Denn damit steigen auch die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von klimabedingten Bedrohungen, wie etwa Extremwetterereignissen, Waldbränden, Dürren, Biodiversitätsverlust sowie starken sozialen Spannungen.
Die Klimaerhitzung wirkt sich nämlich auch auf die physische und mentale menschliche Gesundheit, den Zusammenhalt von Gesellschaften und die Funktionsfähigkeit sozialer Systeme aus. Langfristig führt dies zu Konflikten um Lebensgrundlagen wie Wasser und Land.

2019 lag der Anstieg der globalen Oberflächentemperatur bei ca. 1,15 °C über dem vorindustriellen Durchschnitt (1880-1900). Trotz 30 Jahren Klimaverhandlungen steigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre immer weiter an. Aktuelle Forschungsergebnisse untermauern das vom Weltklimarat IPCC entwickelte „Worst-Case“-Szenario, das von einer Erwärmung von 3,3 bis 5,4 Grad bis 2100 ausgeht.

Bereits eine Erwärmung um 2 °C würde viele Kippelemente irreversibel auslösen. Vor diesem Hintergrund ist es daher unabdingbar notwendig, die Klimaerhitzung auf maximal 1,5 °C zu begrenzen, um diese Risiken zu verringern.

In wenigen Jahren wird das berechnete globale CO2-Budget für 1,5 °C aufgebraucht sein. Daher müssen die Treibhausgasemissionen umgehend reduziert werden, damit für die Transformation der Wirtschaft ausreichend Zeit verbleibt. Es ist also jetzt an der Zeit zu handeln.




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