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W3-Professur für Holzwissenschaften


Einrichtung: Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie
Veröffentlichungsdatum: 13.05.2026
Bewerbungsende: 24.06.2026


An der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Professur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (BesGr. W3 NBesO) zu besetzen:

W3-Professur für Holzwissenschaften (w/m/d)

Die Professur soll in Forschung und Lehre den Bereich der Holzwissenschaften in der gesamten Breite mit einem Schwerpunkt auf die Massivholzforschung vertreten und gleichzeitig die Verknüpfung der Holzwissenschaft mit der forstwissenschaftlichen Forschung an der Fakultät stärken. In der Forschung stärkt die Professur substantiell die fakultären Schwerpunkte „Nachhaltige multifunktionale Nutzung und Bewirtschaftung von Wäldern“ und „Wälder in Transformation“.

Mit der Wahrnehmung der Stelle sind die folgenden Aufgaben in der Lehre verbunden: Fachspezifische Beiträge in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät, vor allem im Masterschwerpunkt „Holzbiologie und Holztechnologie“. Aufgrund des internationalen Profils der Professur und der Studierenden sind die Lehrveranstaltungen teils in englischer Sprache abzuhalten. Sehr gute Deutschkenntnisse werden jedoch aufgrund des hohen Anteils deutschsprachiger Lehre vorausgesetzt. Es wird erwartet, dass sich die Professur in ihrer Disziplin aktiv an der weiteren Internationalisierung des Lehrangebots, an der curricularen Weiterentwicklung des Angebots und der Qualitätssicherung des Studienschwerpunktes beteiligt. Die Universität legt Wert auf forschungsorientierte Lehre.

Wir suchen eine teamfähige und engagierte Forschungs- und Führungspersönlichkeit, deren wissenschaftliche Expertise und Sichtbarkeit in der Forschung zu Massivholz durch rege Publikationstätigkeit in internationalen peer-reviewed Zeitschriften und erfolgreiche Drittmitteleinwerbungen nachgewiesen ist und die überzeugend darlegt, wie die holzwissenschaftliche Perspektive mit der an der Fakultät vorhandenen forstwissenschaftlichen Expertise zu gemeinsamen Forschungsinitiativen verknüpft werden kann. Erwartet wird zudem die Einbindung der umfangreichen Infrastruktur der bisherigen Abteilung „Holzbiologie und Holzprodukte“ in die zukünftige Forschung der Abteilung. Bewerber*innen sollten zudem über ein breites (internationales) wissenschaftliches Netzwerk und Erfahrungen in der Mitarbeiter*innenführung sowie der Lehre verfügen. Essentiell ist die Bereitschaft, sich in die Weiterentwicklung der Fakultät einzubringen, wünschenswert sind Erfahrungen in der Kooperation mit Industriepartnern.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 25 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes in der zurzeit geltenden Fassung. Bei einer Berufung auf eine Professur können Juniorprofessor*innen sowie sonstige Mitglieder der eigenen Hochschule in der Regel nur dann berücksichtigt werden, wenn sie nach der Promotion die Hochschule gewechselt hatten oder mindestens zwei Jahre außerhalb der berufenden Hochschule wissenschaftlich tätig waren. Die Stiftungsuniversität Göttingen besitzt das Berufungsrecht. Einzelheiten werden auf Anfrage erläutert.

Bewerbungen von Wissenschaftler*innen aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Die Information über eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen.

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf inkl. Publikationsverzeichnis, Übersicht der eingeworbenen Drittmittel und der durchgeführten Lehrveranstaltungen, mit einem Forschungskonzept (max. 3 Seiten), einem Lehrkonzept (max. 2 Seiten) sowie einem Konzept zu den Themen Gleichstellung und Diversität (max. 1 Seite), Lehrevaluationen sowie Zeugnissen richten Sie bitte als ein PDF-Dokument bis zum 24. Juni 2026 per E-Mail an den Dekan der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Georg-August-Universität Göttingen (bewerbungen@forst.uni-goettingen.de / application@forst.uni-goettingen.de).

Auskünfte erteilt der Dekan der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Georg-August-Universität Göttingen, Prof. Dr. Christian Ammer (christian.ammer@forst.uni-goettingen.de).

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerbungsdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).