Aktuelle Hinweise
Anforderungen
Bewerber*innen sollten für mindestens zwei Semester zur Verfügung stehen.
Ausschreibung für eine Forschungshilfskraft (15 Std./Monat) am Lehrstuhl für Philosophie (Prof. Dr. Holmer Steinfath) ab dem 01.10. 2026
Bewerbungsfrist: 30.06.2026
Aufgaben
Sie unterstützen Prof. Dr. Steinfath in folgenden Bereichen:
Richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bitte mit kurzem Lebenslauf sowie einer Übersicht über die bisher absolvierten Leistungen im Fach Philosophie (Leistungsübersicht aus dem
Studierendenportal) bis zum 30.06.2026 per E-Mail an Frau Germerott
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Halbgares und Philosophie am 01.07.2026 mit Timon Hürner zum Thema
Wie sollen und wollen wir das begriffliche Verhältnis zwischen freundschaftlicher und romantischer Liebe verstehen?
Timon Hürner zum Thema
Wie sollen und wollen wir das begriffliche Verhältnis zwischen freundschaftlicher und romantischer Liebe verstehen?
Halbgares und Philosophie am Philosophischen Seminar
Die Idee
Studierende und Lehrende des Philosophischen Seminars treffen sich zum informellen Austausch über philosophische Fragen und Ideen. Vorgestellt werden können erste Ideen für Hausarbeiten, Referate, Aufsätze etc. Gerne können auch offene Fragen aufgeworfen, philosophische Verwunderung oder Zweifel geäußert werden. Es soll vor allem darum gehen, gemeinsam über spannende philosophische Themen nachzudenken.
Das Format
Jede Sitzung beginnt mit einem Input von max. 15 Minuten, danach folgen 45 Minuten gemeinsamer Überlegungen und Diskussion. Währenddessen kann gerne mitgebrachtes Essen verspeist oder ein schmackhafter Kaffee getrunken werden.
Termin und Ort
Mittwochs (14-tägig, antizyklisch zu den Gastvorträgen) von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr (s. t.), PH 0.133, Humboldtallee 19.
Gastvortrag am 08.07.2026, 18 Uhr c. t., PH 20
Bernd Ladwig:
Das Recht auf ein eigenes Leben. Grundzüge eines nicht-anthropozentrischen Liberalismus
Prof. Dr. Bernd Ladwig (Freie Universität Berlin):
Das Recht auf ein eigenes Leben. Grundzüge eines nicht-anthropozentrischen Liberalismus
Abstract
Die rationale Freiheit menschlicher Personen gilt gemeinhin als spezifisch liberaler Grundwert. Daraus würde folgen, das der Liberalismus eine wesentlich anthropozentrische politische Philosophie ist. Das würde ihn unattraktiv machen sowohl für radikale Kritiker unseres heutigen Umgangs mit nichtmenschlichen Tieren als auch für Vertreter der Ansicht, dass wir „der Natur“ Rechte zuerkennen sollten.
In dem Vortrag soll gezeigt werden, dass der liberale Grundwert nicht eine spezifisch menschliche Form der Freiheit ist, sondern der Eigenwert eines guten Lebens für das jeweilige Subjekt dieses Lebens. Liberale affirmieren diesen Eigenwert in der Form subjektiver Rechte. Auf diese Weise können und sollten sie moralische Rechte auch für alle erlebensfähigen Tiere anerkennen. Da der Liberalismus aber ein normativer Individualismus ist, kann er jedenfalls keine direkt moralisch begründeten „Rechte der Natur“ gelten lassen.
Aufhebung der Einschränkung der Prüfungsmöglichkeiten auf Hauptseminare (oder Kolloquien) in den M.A.-Modulen M.Phi.100 und M.Phi.104-107
Die Änderung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in den Amtlichen Mitteilungen abgebildet (wir warten noch darauf), das Philosophische Seminar hat sie aber schon im Lehrplan für das kommende Semester berücksichtigt. Dadurch haben Master-Studierende eine deutlich größere Auswahl an Lehrveranstaltungen bei der Belegung der Module.
Leitlinien zum Umgang mit KI-Werkzeugen in Prüfungsleistungen am Philosophischen Seminar
Das Philosophische Seminar möchte auch künftig schriftliche Arbeiten wie Essays und Hausarbeiten als Prüfungsformen beibehalten, da es sich hierbei um für das fachliche Lernen besonders fruchtbare Formate handelt. In Lehrveranstaltungen wird transparent kommuniziert, dass beim Anfertigen dieser Arbeiten der Einsatz von KI-Werkzeugen lediglich in dem Rahmen erlaubt ist, der dem Philosophieren und philosophischen Lernen nicht entgegensteht. Von Studierenden wird erwartet, dass sie sich eigenständig mit den philosophischen Gedanken und Texten anderer auseinandersetzen, eigene philosophische Überlegungen entwickeln und diese gemäß den wissenschaftlichen Standards des Faches verschriftlichen.
Leitlinien:
Die Lehrenden des Philosophischen Seminars erwarten bei schriftlichen Arbeiten, die als Prüfungsleistungen eingereicht werden,
September 2025