Im Schülerlabor BLAB Biodiversität entdecken!
Entdeckertouren im September 2026
Komm Mittwochsnachmittags ins BLAB und werde Pflanzenexpert:in, lerne die grüne Vielfalt genauer kennen. Gemeinsam werden wir an 4 Nachmittagen Pflanzen und ihre Lebensräume genauer untersuchen. Einfache Experimente vermitteln ökologische und strukturelle Unterschiede.

Was ist BLAB?
Das BLAB will bei Schüler*innen Begeisterung für wissenschaftliche Fragestellungen in der Biodiversitätsforschung wecken und das Lernen mit Objekten fördern. Mit den universitären Lehrsammlungen, insbesondere den Botanischen Gärten, kann eine biologische Vielfalt direkt vor Ort anschaulich vermittelt werden. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) werden den Schüler*innen biologische, ökonomische aber auch kulturelle Zusammenhänge begreifbar gemacht.Kursangebote im BLAB
ausgewählte Programme zum Thema WaldProgramme für Schulklassen
BLAB-Programme-juengereSchuelerInnen-2026
Im Herbst und Winter empfehlen wir nachfolgende Programme:
Alle drei Kurse sind wetterunabhängig und passen in die Kerncurriculua Biologie und Erdkunde:Pflanzen brauchen Wasser
Klasse 5-7, Kursdauer 3,5-4 h
In diesem Kurs lernen die Schüler.innen die Bedeutung des Wassers für die Pflanzen kennen. Sie arbeiten mit dem Binokular und untersuchen Angepasstheiten der Blätter einzelner Pflanzen und fertigen Zeichnungen an. Einige Pflanzen beobachten sie im Anschluss in ihren extremen Lebensräumen Regenwald und Wüste. An einer weiteren Station experimentieren die Schüler:innen zum Thema Boden - eine unserer wichtigsten Ressourcen. Anschließen können die Schüler:innen ihr erworbenes Wissen auf die Auswirkungen des Klimawandels übertragen und verstehen die damit verbundenen Veränderungen in unserer Umwelt.
Reise um die Erde
Klasse 7-9, 3-4 h
Die Schüler:innen untersuchen die Vegetation verschiedener Klimazonen der Erde und analysieren den Zusammenhang zwischen klimatischen Bedingungen und der Verbreitung von Pflanzen. Anhand von Arbeitsaufträgen erschließen sie die Klimazonen Wüste, tropischer Regenwald, Mittelmeerraum, Hochgebirge und gemäßigte Zone. Sie ordnen Klimadiagramme den jeweiligen Klimazonen zu, beschreiben und vergleichen deren charakteristische Merkmale und leiten Zusammenhänge zwischen Temperatur, Niederschlag und den Überlebensstrategien der Pflanzen ab. Durch eigenständige Messung der abiotischen Faktoren Wasser, Licht und Temperatur erfassen die Schüler:innen grundlegende Umweltbedingungen und werten ihre Messergebnisse aus. Erweitert werden kann dieser Kurs mit dem Vergleich landwirtschaftlicher Flächennutzung in den jeweiligen Klimazonen sowie mit einer Diskussion zu den Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf die Vegetation.
Angepasstheit, Entdeckungen unter dem Mikroskop Oberstufe, 3-4 h Welchen Einfluss haben abiotische Faktoren auf das Vorkommen von Arten? Schüler:innen erarbeiten annatomische und morphologische Angepasstheiten von Pflanzen anhand der Verfügbarkeit des Wassers und dem Umweltfaktor Licht an ihren natürlichen Standorten. Sie arbeiten mit dem Mikroskop, stellen selbständig Gewebepräparate von Blättern her und fertigen Zeichnungen von Zellverbänden an, sie erkennen dabei die evolutive Angepasstheit von Pflanzen an ihren Lebensraum. Diese spezifische strukturelle und funktionale Angepasstheit überprüfen sie dann an den natürlichen Standorten der Pflanzen: Regenwald, Wüste, Mittelmeer, sommergrüner Laubmischwald.

Die Erforschung des Lebensraumes Wald, das Kennenlernen von Verantwortungsarten, die Bedeutung des Waldes für das Klima und die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald werden thematisiert. Außerdem beschäftigen sich die Teilnehmenden spielerisch mit der nachhaltigen Nutzung des Waldes und finden gemeinsam mehr über die Lebensgemeinschaft in Buchenwäldern heraus. (ab Kl. 5; 3-4h oder Umweltgruppen) Der Rucksack kann im BLAB ausgeliehen werden.

Pflanzen zeigen Anpassungen an unterschiedliche Klimazonen. Der heimische Buchenwald, die Vegetation der Hochgebirge, Wüstengebiete und Regenwälder sind Stationen, an denen die Schüler*innen die Auswirkungen der abiotischen Faktoren Wasser, Licht und Temperatur auf das Pflanzenwachstum erkennen. (Kl. 7-8; 4h)

Pflanzen können sich selbst ernähren, doch dazu benötigen sie Wasser. Die Bedeutung des Wassers für höhere Pflanzen steht im Mittelpunkt verschiedener Stationen. Schüler*innen erkennen Strukturen und Funktionen von Pflanzenorganen als spezielle Anpassungen an den jeweiligen Lebensraum. Boden, Wurzel und Blätter werden genauer untersucht. (Kl. 5-8; 4h)

Streuobstwiesen sind Relikte in unsere Kulturlandschaft und stehen im Fokus des Natur- und Artenschutzes. Diese artenreichen Lebensräume bieten viele Themen für den Biologieunterricht beispielsweise
▶ Von der Blüte zur Frucht;
▶ Die Wiese als Lebensraum für Pflanzen und Tiere;
▶ Nahrungsnetze entdecken;
▶ Der Wert der Vielfalt.
Im Experimentellen Botanischen Garten arbeiten die Schüler*innen an verschieden Stationen auf der Streuobstwiese. [Kl. 5-8; 4h]

Den Rahmen dieses Gewässerkurses bilden die SDGs (Sustainable Development Goals). Im ersten Teil werden Ökosystemstrukturen aufgenommen und eine ökologischen Bewertung durchgeführt. An den Renaturierungsmaßnahmen entlang des Flusslaufs werden verschiedene Einflussgrößen auf das Ökosystem diskutiert. In Kooperation mit dem Institut für Historische Landesforschung arbeiten die Schüler*innen in einem zweiten Teil anhand von Quellen und Karten aus dem 18./19. Jahrhundert unterschiedliche Interessen für Landschaftsveränderungen am Flusslauf heraus. Hierbei wird der Nachhaltigkeitsbegriff in historischer wie aktueller Dimension diskutiert. [ab Kl. 10; 1-3tägig]

Grünflächen sind wichtige Orte für das Stadtklima, die Naherholung aber auch für die Artenvielfalt in Siedlungsgebieten. Welchen Wert die Natur in unseren Städten hat, beurteilen die SuS nach unterschiedlichen Kriterien. Expertengruppen überprüfen ihre aufgestellten Thesen im Freiland. Nach Auswertung ihrer Ergebnisse entwickeln sie ein Konzept für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
[ab Kl. 10; 2-3tägig,]

Exemplarisch werden Phänomene betrachtet, die Anpassungen der Vegetation an bisherige und zukünftige Veränderungen zeigen. Die Kursinhalte geben Schüler*innen Anlass, mögliche Auswirkungen des Klimawandels in ihrem Lebensumfeld zu erkennen und Folgen beurteilen zu lernen. [ab Kl. 10; 4-6h]

Die Funktion des Bodens in Ökosystemen, bei der Lebensmittelproduktion, beim Wasserhaushalt und beim Klimawandel sind Gründe, warum der Boden auch in der Wissenschaft und Forschung viel Aufmerksamkeit bekommt. Fächerübergreifend erarbeiten Schüler*Innen an 17 Stationen eines bodenkundlichen Lehrpfads Wissenswertes über Entstehung, Nutzung, Gefährdung und Funktionen des Bodens inklusive der Stoffkreisläufe. Unterstützt wird das Projekt durch die Abt. Agrarpedologie.
[ab Kl. 10; 4-6h]

Warum blühen einige Pflanzen früher als andere? Schüler*innen lernen verschiedene Frühblüher und ihre Überlebensstrategien kennen. Sie beschäftigen sich mit den Umweltbedingungen für die Pflanzen und sehen warum diese im Winter aus Zwiebeln, Knollen und Rhizomen Pflanzen wachsen können.
[Kl. 5-6; 4h]