Press Releases and Media Reports


Von Nervenzellen Rechnen lernen
Universität Göttingen koordiniert neues europäisches Forschungsprojekt zur Lichtleitertechnologie


11.11.2020
Die Universität Göttingen leitet das neue europäische Projekt „Adaptive Optische Dendriten (ADOPD)“ zur Erforschung alternativer, ultra-schneller Rechnerkomponenten basierend auf neuronalen Systemen. Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Florentin Wörgötter und Dr. Christian Tetzlaff vom III. Physikalischen Institut befasst sich mit der Frage, wie man die Funktionsweise von Nervenzellen auf optische, lichtleiterbasierte Rechnerkomponenten übertragen kann. Die Universität Göttingen erhält für einen Zeitraum von drei Jahren eine Fördersumme von rund 750.000 Euro.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung der Universität Göttingen.




Covid-Kontrolle im Test
Kontaktverfolgung und niedrige Fallzahlen leisten wichtigen Beitrag zur Eindämmung einer zweiten Welle der Corona-Epidemie


18.09.2020
Die Covid-19-Epidemie lässt sich nur mit einem Bündel konzertierter Maßnahmen eindämmen. Das ist ein Ergebnis von Modellrechnungen, die ein Team des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation sowie der Universität Göttingen jetzt veröffentlicht hat. Demnach können die Gesundheitsämter die Ausbreitung von Sars-CoV-2 durch Testen, Kontaktverfolgung und Isolieren deutlich einschränken. Das alleine reicht jedoch nicht aus, um eine zweite Welle der Epidemie zu verhindern, wie die Rechnungen der Forscherinnen und Forscher zeigen. Sie haben Bedingungen abgesteckt, unter denen die Zahl der Covid-19-Erkrankten in Deutschland weiterhin unter Kontrolle bleibt.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des MPI für Dynamik und Selbstorganisation.


Spitzenforschung: Das optische Cochlea-Implantat

14.07.2020
Das Cochlea-Implantat ermöglicht Gehörlosen das Hören, doch bei vielen Umgebungsgeräuschen stößt es an seine Grenzen. Das wollen Forscher der Göttinger Universitätsmedizin ändern.

Sehen Sie den Beitrag der Sendung: Hallo Niedersachsen


„Gemeinsam sind wir stark!“ Gekoppelte Haarsinneszellen im Innenohr

26.06.2020
Beim Hören empfangen die Haarsinneszellen in der Hörschnecke des Innenohrs Schallsignale bestimmter Tonhöhe und wandeln diese zur Weiterleitung in das Gehirn um. Erstmals zeigen Wissenschaftler*innen des Göttingen Campus, des Exzellenzclusters „Multiscale Bioimaging“ und des University College London: Haarsinneszellen gehen untereinander Verbindungen ein und erhöhen so vermutlich die Empfindlichkeit des Hörsinns für leisen Schall und die Zuverlässigkeit der Signalübertragung.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung der Universitätsmedizin Göttingen


ERC Starting Grant für Dr. Jan Clemens

13.03.2020
Der Nachwuchswissenschaftler Dr. Jan Clemens vom European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G) erhält eine Förderung durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Sein als exzellent bewertetes neurowissenschaftliches Forschungsvorhaben befasst sich mit der Frage, wie das Gehirn komplexe soziale Verhaltensweisen in Gruppen antreibt.


Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Universitätsmedizin Göttingen.


Göttinger Forschungsprojekt erhält fast eine Million Euro von der Leibniz-Gemeinschaft

27.11.2019
Wir Menschen – ebenso wie unsere nächsten Verwandten, die Affen – gehören zu den Lebewesen mit den höchsten kognitiven Fähigkeiten. Zugleich sind wir sehr sozial und leben in komplexen Gruppen. Ob und wie die kognitiven Leistungen unseres Gehirns, wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Entscheidungsfindung und Bewegungsplanung, mit sozialen Interaktionen zusammenhängen, wird ein Wissenschaftlerteam aus Göttingen erforschen. Die Neurowissenschaftler erhalten dafür von der Leibniz-Gemeinschaft insgesamt knapp eine Million Euro für einen Zeitraum von drei Jahren. Beteiligt sind neben dem Deutschen Primatenzentrum (Alexander Gail, Igor Kagan, Hansjörg Scherberger, Stefan Treue) auch die Universität und die Universitätsmedizin Göttingen (Michael Wibral, Melanie Wilke), das European Neuroscience Institute (Caspar Schwiedrzik) und das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (Fred Wolf).

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Deutschen Primatenzentrums


„Matter to Life“ – Zukunftsweisender, interdisziplinärer Studiengang eröffnet

11.09.2019
Göttingen ist neben Heidelberg und München einer der drei Standorte des neuen Master/PhD-Studiengangs „Matter to Life“ (von der Materie zum Leben), welcher am 11. September im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek in Berlin eröffnet wurde. Gemeinsam mit den beiden Göttinger Max-Planck-Instituten für Dynamik und Selbstorganisation und für biophysikalische Chemie, den tragenden Universitäten Göttingen, Heidelberg und der Technischen Universität München sowie dem Leibniz-Institut für Interaktive Materialien, will die neue Max Planck School Studierende mit herausragenden Bachelorabschlüssen nach Deutschland holen und besonders fördern. Unter Beteiligung von Wissenschaftler*innen des Bernstein Centers for Computational Neuroscience Göttingen und Campus Instituts für Dynamik biologischer Netzwerke startet der neue Studiengang im Wintersemester 2019/20.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des MPI für Dynamik und Selbstorganisation.


„Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft“: Förderung von drei Forschungsgruppen von Universitätsmedizin Göttingen und Universität

18.06.2019
Prof. Dr. Fred Wolf vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) und Direktor des Bernstein Center for Computational Neuroscience Göttingen und Prof. Dr. Michael Wibral, Abteilung Datengetriebene Analyse biologischer Netzwerke, CIDBN der Universität Göttingen erhalten gemeinsam mit einem Team aus WissenschaftlerInnen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) Fördermittel der VolkswagenStiftung in Höhe von knapp einer Million Euro über drei Jahre zur digitalen Ausrichtung der Lebenswissenschaften.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung der Universität Göttingen


Die Sinne verstehen. Sonderforschungsbereich der Universitätsmedizin Göttingen für weitere 4 Jahre gefördert

27.11.2018
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert sensorischen Sonderforschungsbereich (SFB 889) unter Sprecherfunktion der UMG mit über 9 Millionen Euro für weitere vier Jahre.

Sehen, Hören, Riechen, Tasten – die wichtigsten menschlichen Sinne besser verstehen will der Sonderforschungsbereich SFB 889 „Zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung“. Nach einer als hervorragend begutachteten wissenschaftlichen Leistung in der ersten und zweiten Förderperiode seit 2011, unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die weitere Erforschung der Sinne ab dem 1. Januar 2019 mit neun Millionen Euro für die nächsten vier Jahre. Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Wissenschaftler aus 21 Arbeitsgruppen aus den verschiedenen Bereichen der Neurowissenschaften am Standort Göttingen arbeiten in 19 Projekten zusammen. Beteiligt sind Forscher aus fünf Kliniken und Instituten der UMG, aus dem Europäischen Neurowissenschaftlichen Institut (ENI-G), den Fakultäten für Biologie und Psychologie sowie für Physik der Universität Göttingen, aus dem Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin und dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation sowie dem Deutschen Primatenzentrum.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung der Universitätsmedizin Göttingen und im Artikel des Göttinger Tageblatts.


Exzellenzcluster für interdisziplinäre biomedizinische Forschung mit hochauflösenden Bildgebungsverfahren an der Universität Göttingen bewilligt

27.09.2018
BMBF, DFG und der Wissenschaftsrat haben die Förderung des Göttinger Exzellenzclusters „Multiscale Bioimaging: Von Molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen" (MBExC) bekannt gegeben. Der Exzellenzcluster erhält in den nächsten sieben Jahren eine Förderung von bis zu 56 Millionen Euro. Sprecher des neuen Exzellenzclusters MBExC ist Prof. Dr. Tobias Moser, Direktor Institut für Auditorische Neurowissenschaften, Universitätsmedizin Göttingen.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung der Universitätsmedizin Göttingen.


Gazing through the keyhole

13.06.2018
Thanks to the researchers from the Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organization disease epidemics, stock market crashes and neuronal networks in the brain can be better investigated in the future

When we study complex or spatially extensive systems, we can often only observe a fraction of all the components involved. How can we still draw conclusions about the entire system? Researchers at the Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organization (MPIDS) in Göttingen, Germany have now developed a method that can make such investigations much more reliable and precise. Their results were published in Nature Communications 9 (2018) 2325.

Read more in the press release of the MPI for Dynamics and Self-Organization.


Talentschmiede

12.06.2018
In diesem Jahr erhalten zwei Nachwuchswissenschaftler der Göttinger Max-Planck-Institute, beide vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS), die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft (MPG)

Am 13. Juni 2018 verleiht die MPG Dr. Agostina Palmigiano und Dr. Manuel Schottdorf die Otto-Hahn-Medaille bei ihrer 69. Jahrestagung in Heidelberg. Die beiden Physiker führten ihre Doktorarbeiten im Rahmen des Bernstein Center for Computational Neuroscience (BCCN) durch, das dem modernen interdisziplinären Forschungsgebiet der theoretischen Neurowissenschaft gewidmet ist.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des MPI für Dynamik und Selbstorganisation.


Evolution – the ultimate computer engineer

12.04.2018
New nationwide research alliance on the evolution of the nervous system

Fred Wolf from the Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organization, head of the Bernstein Centre for Computational Neuroscience Göttingen and designated director of the Campus Institute Dynamics of Biological Networks will be the coordinator of a new DFG Priority Program SPP 2205: Evolutionary optimization of neuronal processing. The establishment of the new programme was decided by the Senate of the German Research Foundation at its spring meeting this year. The programme is scheduled to run for six years and will start in early 2019. It is one of 14 programmes selected by the DFG from 53 initiatives and with a funding volume of 80 million euros over the next three years. The new Campus Institute Dynamics of Biological Networks, which is jointly funded by the Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organization, the University and Göttingen University Medicine, will coordinate the overarching activities of the research network.

Read more in the press release of the MPI for Dynamics and Self-Organization.