Virtuelles Lernen

×

Informiert euch fortlaufend über Veränderungen!

Liebe Studierende,

das Wintersemester 2020/2021 wird ein hybrides Semester an unserer Universität. Das heißt, Lehrveranstaltungen werden teilweise in Präsenz stattfinden können, teilweise weiterhin digital. Wir wollen euch erklären, welche Szenarien für die digitale Lehrveranstaltungen euch erwarten und welche Dinge es während der digitalen Lehrveranstaltungen zu beachten gilt. Außerdem bieten wir euch weiterführende Hilfestellungen an.

Es ist wichtig, dass ihr euch regelmäßig zu Veränderungen im Lehrgeschehen und euren Lehrveranstaltungen informiert. Lest dazu täglich eure E-Mails von der Universität und die Hinweise in den Stud.IP-Veranstaltungen, an deren Lehrveranstaltungen ihr teilnehmt. Außerdem haltet die Webseiten der Universität, eurer Fakultät und ggf. der Lehrstühle zur COVID-19-Pandemie im Auge.

Die folgenden Szenarien beschreiben die Mehrheit der digitalen Lehrveranstaltungen an unserer Universität. In Einzelfällen kann es aber möglich sein, dass sich Dozierende für individuelle Lösungen entscheiden.

An der Universität Göttingen können unterschiedliche Möglichkeiten zur Virtualisierung von Vorlesungen umgesetzt werden, die wir euch nachstehend erklären wollen.

Szenarien

Eure Vorlesungen können als Livestream stattfinden. Zu einer vorgegebenen Zeit finden online solche Lehrveranstaltungen statt, an denen ihr dann digital (ortsunabhängig und synchron) teilnehmt. Eure Aufgabe besteht im Zuhören und Zusehen, eine Interaktion zwischen euch und den Dozierenden wird es kaum geben. Dieses Format bietet sich für große Veranstaltungen an. Der Vorlesungs-Livestream wird an unserer Universität im Wesentlichen über Zoom umgesetzt, möglich ist auch ein Streaming über YouTube. Wahrscheinlich werden Dozierende ihren Bildschirm mit einer Präsentation zeigen.

Wenn eure Vorlesungen über Zoom stattfinden, wird euch eine Meeting-ID bzw. ein Teilnahme-Link mitgeteilt. Der Zugang zum Livestream ist entweder im Webbrowser, mit dem Desktop-Client oder Apps für mobile Endgeräte möglich, ein Zoom-Konto benötigt ihr als Teilnehmende nicht. In solchen großen Vorlesungen ist es unnötig, das Mikrofon oder die Kamera zu aktivieren. Fragen an den Dozierenden könnt ihr im Chat der Zoom-Veranstaltung stellen. Die Aufzeichnung der Vorlesung ist nur mit eurer Zustimmung erlaubt.

Auf Streams auf YouTube könnt ihr über den bereitgestellten Link zugreifen und an der Vorlesung über einen Webbrowser an einem Desktop-PC oder Apps auf euren mobilen Endgeräten teilnehmen. Es ist aus Datenschutzsicht empfehlenswert, auf die Anmeldung in YouTube zu verzichten. Vielleicht wird der Livestream auch aufgezeichnet, sodass euch die Vorlesung auch im Nachgang zur Verfügung steht.

Links und weitere Informationen:
Vorlesungen im digitalen Semester als Video-Podcasts bieten euch die Flexibilität, orts- und zeitunabhängig die Vorlesung zu hören und zu sehen. Eine Interaktion zwischen euch und den Dozierenden ist nur über weitere Kommunikationskanäle, wie das Forum in der Stud.IP-Veranstaltung oder einen Kanal im Rocket.Chat der GWDG, umsetzbar. Mit Video-Podcasts können große Gruppen erreicht werden. Die Sequenzen in einem solchen Video-Podcast sind vielfältig: von Screensharing, über Aufnahmen der Dozierenden vor Whiteboards bis hin zu kurzen Ausschnitten aus Filmen.

Die Videos werden wahrscheinlich über den Reiter „Medien“ in der Stud.IP-Veranstaltung für euch bereitgestellt. Dort könnt ihr die Videos entweder direkt im Browser anschauen oder zunächst auf euer Endgerät herunterladen und dann dort anschauen. Es ist nicht erlaubt, die Videos zu distribuieren.

Links und weitere Informationen:
In Vorlesungen mit kleinen Gruppen können auch interaktive Live-Sessions umgesetzt werden, bei denen eine Interaktion von Studierenden und Dozierenden möglich ist. Ihr trefft euch zu einem vorgegebenen Zeitpunkt in einer Videokonferenz. Dozierende tragen ihre Inhalte vor und können euch Fragen stellen. Solche Vorlesungen erhalten dann schon eher Seminarcharakter und sind im weiterführenden Studium wahrscheinlicher als in der Studieneingangsphase.

Seminare, Tutorien und Übungen leben von der Interaktion zwischen Studierenden und Dozierenden. Daher sind solche Veranstaltungen auch in ihrer digitalen Ausführung interaktiv. Die Spannbreite der Interaktivität zeigen wir euch mit den nachstehenden Szenarien.

Szenarien

Seminare können unterschiedlich aktiv gestaltet werden: von einem Vortrag durch eine Person, über Zwischenfragen bis hin zu lebhaften Diskussionen. Wichtig ist jedenfalls die Kommunikation der Teilnehmenden untereinander. Daher finden Seminare meist als Videokonferenzen statt, in denen mit Bild und Ton ein Austausch stattfindet. Nun seid auch ihr als Studierende gefordert und über das Zuhören hinaus aktiv eingebunden, wenn ihr beispielsweise einen Vortrag haltet und dabei euren Bildschirm teilt, auf einem interaktiven Whiteboard Ideen sammelt oder intensive Debatten führt. Lest unsere Tipps für Videokonferenzen.

Finden eure virtuellen Seminare über Zoom statt, wird euch die Meeting-ID bzw. der Teilnahme-Link mitgeteilt. Am digitalen Seminar nehmt ihr im Webbrowser, mit dem Desktop-Client oder den Apps für mobile Endgeräte teil. Ein Zoom-Konto ist nur notwendig, falls ihr Veranstalter des Seminars seid.

Seminare werden an unserer Universität auch mit dem Webvideokonferenz-Dienst BigBlueButton durchgeführt. Für den Zugang zum Seminarraum nutzt ihr den euch mitgeteilten Link oder schaut in der Stud.IP-Veranstaltung nach dem Reiter „Meetings“.

Links und weitere Informationen:

Um Übungsaufgaben zu besprechen, kann eine Übung bzw. ein Tutorium als Videokonferenz angeboten werden. Eine solche Online-Übung wird weniger interaktiv sein als die Präsenzveranstaltung, da es aufgrund des digitalen Formates schwieriger ist, Studierende ihre Lösungen zu den Aufgaben vorstellen zu lassen. Je nach Studiengang wird eure Übung daher entweder eher Vortragscharakter mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen, aufweisen oder ihr werdet zu Redebeiträgen und möglicherweise auch zu vorzubereitenden Lösungsfolien zur Vorstellung eurer Ergebnisse aufgefordert.

Da Übungen oder Tutorien in kleineren Gruppen stattfinden, solltet ihr in einer Videokonferenz eure Kamera und das Mikrofon freigeben. Beachtet die Tipps für Videokonferenzen. Wie auch Seminare werden Online-Übungen über BigBlueButton oder Zoom stattfinden.
Online-Übungen können auch so umgesetzt werden, dass für euch zunächst die Übungsaufgaben in der Stud.IP-Veranstaltung bereitgestellt werden. Ihr löst diese dann erst in Eigenarbeit und einige Tage später werden die Musterlösungen im Stud.IP hochgeladen, damit ihr eure Lösungen eigenständig mit der Musterlösung vergleichen könnt. Wenn ihr eure Übungsaufgaben zusammen in einer Studierendengruppe lösen wollt, schaut euch die Szenarien für Teams und Besprechungen an.

Für Fragen zum Inhalt oder einzelnen Lösungsschritten wird euch dann ein Chat-Kanal im Rocket.Chat zur Verfügung gestellt, in dem ihr euch zu einem vorgegebenen Zeitpunkt zu einer Chatsession trefft und austauschen könnt. Alternativ ist auch vorstellbar, dass über den Verlauf der Bearbeitungszeit eine moderierte Diskussion über das Forum in der Stud.IP-Veranstaltung stattfindet.

Links und weitere Informationen:
Vielleicht gibt es zu eurer Lehrveranstaltung auch Online-Lernmodule, die ihr begleitend zur Vorlesung bearbeiten könnt. Ihr findet solche über den Reiter „Lernmodule“ in der Stud.IP-Veranstaltung, ein Link wird euch dann zur Plattform ILIAS unserer Universität führen. In einem Lernmodul wechseln sich in der Regel erklärende Texte und Videos mit interaktiven Elementen wie Multiple-Choice-Tests ab.

Für Fragen und Antworten steht euch darüber hinaus vermutlich das Forum in der Stud.IP-Veranstaltung, ein Kanal im Rocket.Chat oder ein E-Mail-Kontakt zur Verfügung.

Links und weitere Informationen:

Damit ihr als Studierendengruppe digital zusammenarbeiten könnt, stellen Universität und GWDG eine Reihe von Services für euch bereit. Auch für den Austausch der Studierenden mit Lehrpersonen gibt es mehrere Möglichkeiten.

Szenarien

Wenn ihr euch in einer Studierendengruppe austauschen wollt, gibt es dazu einige Möglichkeiten:

Studiengruppe in Stud.IP
Im Stud.IP könnt ihr euch eine Studiengruppe erstellen und euch darüber koordinieren. Eine Studiengruppe stellt euch eine Vielzahl an Optionen zur Verfügung: Ihr könnt dort Dateien austauschen, über ein Forum diskutieren, Meetings vereinbaren und vieles mehr. Um eine Studiengruppe zu erstellen, klickt den Reiter „Veranstaltungen“ an und wählt dort unter „Aktionen“ „Neue Studiengruppe anlegen“.

Gruppe im Rocket.Chat
Ihr könnt mit eurem studentischen Account (euren eCampus-Logindaten) den Rocket.Chat nutzen und dort sowohl private Nachrichten austauschen als auch Gruppenchats, sogenannte Kanäle, erstellen. Für eure Studiengruppe solltet ihr einen geschlossenen Kanal erstellen. Die erstellende Person kann euch dann zum Kanal hinzufügen.

Links und weitere Informationen:
Hinweis: Ihr müsst den Rocket.Chat für euren studentischen Account aktivieren, indem ihr euch einmal am einfachsten über den Webbrowser anmeldet. Außerdem solltet ihr bei der Gelegenheit die Benachrichtungsoptionen so ändern, dass ihr nicht für jede Nachricht eine E-Mail bekommt. Wählt dazu unter Mein Konto, Einstellungen, Benachrichtigungen, Offline E-Mail-Benachrichtigungen „deaktivieren“ aus.

Videokonferenzen
Wenn ein intensiverer Austausch für euch nötig ist, könnt ihr auch selbst Videokonferenzen mit BigBlueButton über euren studentischen Zugang veranstalten und andere Studierende als Teilnehmende einladen. Wir empfehlen euch dazu, die Anleitungen im Bereich „Virtuelle Lehre“ zu nutzen oder im Stud.IP der Veranstaltungen „BigBlueButton zum Selbstlernen“ beizutreten.

Links und weitere Informationen:
Um einen Termin für eure Videokonferenz zu vereinbaren, könnt ihr E-Mails, eure stud.IP-Studiengruppe oder auch den Rocket.Chat nutzen. Ein datenschutzkonformes Tool für Terminabstimmungen und andere Abstimmungen ist der DFNTerminplaner. Außerdem sei auf das umfangreiche Angebot der GWDG für mobiles Arbeiten und digitale Kollaboration hingewiesen, das ihr meistens mit eurem studentischen Account nutzen könnt. Besonders nützlich sind das Online-Dokument GWDG Pad und der Cloudservice owncloud. Zusätzlich gibt es speziellere Services wie ShareLaTeX, GitLab oder Jupyter.

Links und weitere Informationen:
Dozierende können euch für einzelne Lehrveranstaltungen Möglichkeiten für Gespräche bereitstellen, beispielsweise das Forum in der stud.IP-Veranstaltung, einen Kanal im Rocket.Chat oder eine Videokonferenz-Sprechstunde.

Wenn ihr im Einzelfall Kontakt zu Dozierenden aufnehmen wollt, könnt ihr das natürlich im einfachsten Fall über eine E-Mail tun. Eventuell erreicht ihr Dozierende auch im Rocket.Chat mit einer privaten Nachricht. Über diese Wege empfiehlt es sich, für umfangreicheren Gesprächsbedarf einen Termin für ein Gespräch über einen Videokonferenz-Dienst oder klassisch per Telefon zu vereinbaren.

Damit keine Frage unbeantwortet bleibt, findet ihr eine Zusammenstellung von Webseiten mit weiteren Informationen und Beratungsstellen an der Universität.

Szenarien

Allgemeine Hinweise zu IT-Services für Studierende und Anleitungen könnt ihr im Wiki der studIT finden. Bei Problemen könnt ihr euch an den studIT-Support wenden.

Wenn ihr als Tutor*in Informationen zu digitalen Anwendungen sucht, schaut euch den Bereich „Virtuelle Lehre“ an und tretet den entsprechenden Stud.IP-Veranstaltungen bei.

Links und weitere Informationen:
Informationen zu einzelnen Lehrveranstaltungen solltet ihr in der Stud.IP-Veranstaltung finden oder als E-Mail erhalten. Fragen zu Lehrveranstaltungen richtet ihr am besten direkt an die Dozierenden bzw. Tutor*innen.
Allgemeine Informationen zum Umgang mit der Pandemie an unserer Universität und zum Lehrbetrieb stellt die Universität zentral bereit. Euer AStA informiert euch über die COVID-19-Pandemie auf seiner Website, in den sozialen Medien und über einen Telegram-Broadcast. Das Studentenwerk Göttingen hilft euch auch durch die schwierige Zeit und bietet Tipps und persönliche Beratung an. Die Staats- und Universitätsbibliothek informiert auf ihrer Webseite über die aktuellen Möglichkeiten der Literaturausleihe.

Links und weitere Informationen: