„Ethnographie im Auswanderermuseum BallinStadt“ (SoSe 2024)
geleitet von Dr. Halyna Leontiy
Im Sommersemester 2024 führte das Lehrforschungsseminar des interdisziplinären Studiengangs BA Sozialwissenschaften (B.A. SoWi) eine Forschung zum Thema Migration durch. Als Fallstudie diente das Auswanderermuseum BallinStadt in Hamburg-Wedding (Veddel), das als Beispiel der größten weltweiten Migration – der Great Atlantic Migration – gewählt wurde. Ziel war es, das pädagogische Potenzial des Museums für die aktuelle Situation Deutschlands als Einwanderungsland zu erforschen.
Leitfrage war: Welche sozialen Funktionen erfüllt das Auswanderermuseum BallinStadt heute? Weitere Fragestellungen betrafen die historische Aufbereitung der Inhalte im Museum sowie die Rolle des Museums: Dient der Besuch eher der Unterhaltung oder genealogischer Recherche? Inwiefern lässt sich daraus eine Reflexion über die gegenwärtige Situation der Migrantinnen und Migranten in Deutschland ableiten?
Output
Die Ergebnisse wurden am Ende des Seminars in Form von wissenschaftlichen Postern (siehe weiter unten) präsentiert. Zwei Beiträge, die sehr unterschiedliche Facetten des Museums und verschiedene Forschungsperspektiven enthalten, wurden im Sammelband 12 in der Publikationsreihe Sowi Pro veröffentlicht.
Wie nehmen Studierende der Universität Göttingen einen Besuch im Auswanderermuseum BallinStadt war?
Von Moritz Fritz
BallinStadt Hamburg als Ort aktueller Migrationsgesellschaftlicher Debatten? – Gegenwartsbezug durch das Video „Newsaktuell“ and pädagogische Konsequenzen
Von Crisalda Jemusse
Pädagogische Rolle des Computerspiels „Simmigrant“ im Auswanderermuseum BallinStadt
Von Jan Köckenmeister
Push- und Pull- Faktoren der Migration: Eine Analyse des Auswanderermuseums BallinStadt in Hamburg
Von Devrim Aksan
Vermittlungskonzepte des Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg in der Sekundarstufe I
Von Charlotte Markwart