Aktuelles
Gebärdensprachlabor auf der ICOLL Konferenz in Nagoya
Im Februar 2026 stellten Marta, Josiah und Vanessa ihre gemeinsame experimentelle Studie vor, in wieweit Ideophone der eigenen Sprache die Wahrnehmung fremder Ideophone beeinflusst. In der Studie verwendeten sie Daten von Sprechern der Sprachen Ga, Deutsch und Kantonesisch. Josiah stellte außerdem eine gemeinsame Arbeit mit Kim, Markus und Cornelia zur Konventionalisierung von ideophonbegleitenden Gesten in Ga und im Deutschen vor. Vanessa hielt einen weiteren Vortrag über die (In-)Flexibilität von Klassifikatoren in der Deutschen (DGS) und der Hongkong Gebärdensprache (HKSL). Die Konferenz ICOLL2026 war die erste gemeinsame Konferenz von ICOsem (Iconicity Seminar) und ILL (Iconicity and Literature). Sie wurde erfolgreich an der Universität Nagoya in Japan abgehalten. Mit über 50 Teilnehmern bot die Konferenz inspirierende Vorträge von vier eingelandenen Vortragenden (Noburo Saji, Mutsumi Imai, Neil Cohn und Pamela Perniss). Es war eine sehr spannende Konferenz mit wertvollen Diskussionen über Ikonizität in verschiedene Modalitäten. Das SignTeam hatte viele spannende Diskussionen über Ikonizität und Multimodalität mit Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch zu diesem spannenden Thema.
Neuer Beitrag von "WissesnWert|DGS" in Life InSight
In der Ausgabe 158 von "Life InSight" haben Thomas Finkbeiner, Markus Steinbach, Patrick Trettenbrein und Nina-Kristin Meister im Rahmen der Arbeitsgruppe "WissensWert|DGS" von Thomas und Nina einen bimodalen Infotext zu ihrem ViCom-Projekt „Parts of Speech and Iconicity in German Sign Language (DGS)“ / „Wortarten und Ikonizität in Deutscher Gebärdensprache (DGS)“ publiziert. Der Beitrag in deutscher Schriftsprache kann hier heruntergeladen werden.

Vortrag von Vadim Kimmelman
Am Mittwoch, dem 7. Januar 2026 hielt Vadim Kimmelman von der Universität Bergen um 16 Uhr in unserem linguistischen Kolloquium einen Vortrag mit dem Titel "Classifier Handshape Choice in Sign Languages". Vadim stellte in seinem Vortrag neue Ergebnisse aus dem Projekt „Whole-entity Classifiers: A Multiperspective Approach” vor. In diesem Projekt wurden unter anderem verschiedene phonologische, morphosyntaktische, semantische und diskursbezogene Faktoren untersucht, die die Wahl zwischen synonymen Handformklassifikatoren in unterschiedlichen Gebärdensprachen beeinflussen können. Der Vortrag wurde von zwei Dolmetscherinnen in DGS übersetzt. Es waren 40 Teilnehmer/innen aus Göttingen virtuell anwesend.