Juristische Fakultät

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Ruf nach Göttingen angenommen

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Professor Dr. Philipp M. Reuß, MJur (Oxford) hat zum 1.4.2021 einen Ruf auf eine Professur für Bürgerliches Recht an unserer Fakultät angenommen und wird uns damit künftig verstärken. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bürgerlichen Recht, dem Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht, der Rechtsvergleichung, dem Europarecht und dem Familienrecht. Seine „akademische Nachwuchszeit“ hat er am Institut für Internationales Recht – Rechtsvergleichung der LMU München bei seiner akademischen Lehrerin Dagmar Coester-Waltjen, bei Horst Eidenmüller, bei seinem „akademischen Pflegevater“ Stephan Lorenz sowie am europarechtlichen Lehrstuhl von Rudolf Streinz verbringen dürfen. Nach Studium und Referendariat in München und Oxford sind seine Qualifikationsarbeiten an der LMU München entstanden. Seine internationalverfahrensrechtliche Dissertation (erschienen 2011) behandelt das Thema „Forum Shopping“ in der Insolvenz – missbräuchliche Dimension der Wahrnehmung unionsrechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten. Seine 2018 unter Betreuung von Dagmar Coester-Waltjen erschienene Habilitationsschrift mit dem Titel Theorie eines Elternschaftsrechts erarbeitet demgegenüber im familienrechtlichen Kontext die normativen Kriterien eines modernen Systems der rechtlichen Eltern-Kind-Zuordnung. Kollege Reuß ist ferner Betreiber eines wissenschaftlichen Blogs (abstammungsrecht.eu) und eines YouTube-Kanals (der zivilrechtskanal ). Derzeit hat er eine Professur für Bürgerliches Recht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn inne.


Erfolgreiche Teilnahme am 28. Willem C. Vis Moot Court

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Bei der diesjährigen (virtuellen) Auflage des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moots konnte das Göttinger Team, betreut von Prof. Dr. Joachim Münch und Prof. Dr. Ivo Bach, wieder einmal beachtliche Erfolge verzeichnen. Sowohl bei der Veranstaltung „in“ Wien als auch bei derjenigen „in“ Hong Kong schaffte das Team den begehrten Sprung in die Playoffs. Am Ende stand Platz 33 (von 385 Teams) in Wien und Platz 17 (von 147 Teams) in Hong Kong.
Darüber hinaus gab es auch individuelle Auszeichnungen zu feiern: Greta Steinkampf wurde in Hong Kong mit einer „honorable mention“ ausgezeichnet, Michelle Siedlok und Tilmann Wiedenroth erhielten diese Auszeichnung jeweils in Wien. Ein toller Erfolg!
Die finalen Wettbewerbe in Wien und Hong Kong stellten den Abschluss einer sechsmonatigen intensiven Teamarbeit dar, die mit dem Erstellen der Schriftsätze ab Oktober anfing und in den erfolgreichen mündlichen Verhandlungen einen krönenden Abschluss fand. Auch wenn das Team aufgrund der COVID-19 Pandemie nicht „vor Ort“ war und somit nicht in den Genuss der üblichen Vis Moot Atmosphäre kam, konnte es die Erfolgsgeschichte der Göttinger Vis Moot Teams ansatzlos weiterschreiben.
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Starker Göttinger Auftritt bei den National Rounds der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition 2021

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Einmal jährlich treffen Jura-Studenten aus ganz Deutschland aufeinander, um beim Philip C. Jessup Moot Court einen fiktiven Fall vor dem IGH zu verhandeln. Bei den erstmalig digitalen German National Rounds 2021, welche die Universität Nürnberg-Erlangen veranstaltete, bewies das Göttinger Team, dass sich die Vorbereitung in den vergangenen sechs Monaten ausgezahlt hatte. Im Anschluss der Vorrunde erreichte das Team souverän die Hauptrunde. Dort gewann es das Viertelfinale, bevor in einem hochklassigen Halbfinale das spätere Siegerteam knapp die Überhand behielt. Die Enttäuschung über die Niederlage wich jedoch schnell großer Freude: Die Göttinger Auswahl erlang den dritten Platz in der Endwertung. Ferner wurde Michel Schütt zum zweitbesten Redner des Turniers nach herausragenden Leistungen in der Vorrunde gekürt. Nach den National Rounds stehen ab dem 9. März nun die Weltmeisterschaften an. Im diesjährigen digitalen Format werden über 600 Universitäten aus aller Welt teilnehmen. Das Göttinger Team blickt diesen bereits optimistisch entgegen und hofft dort an die jüngsten Erfolge anknüpfen zu können.
Seit Juli 2020 bereitete sich das Göttinger Team um Isabel Kaiser, Till Koch, Julius Nippert und Michel Schütt ganz im Rahmen der Corona-Vorschriften auf den Wettbewerb vor. Als Coaches dienten die ehemaligen Teilnehmer Jakob Wagner-Douglas und Nils Schlüter.
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