Dr. Kristin Jürkenbeck
Forschungsschwerpunkte:
- Lebensmittelmarketing (Konsumentenpräferenzen)
- Nachhaltigkeit von Lebensmitteln und Agrarprodukten
- Public Health Nutrition
- Verbraucherverhalten
- Xiao, Z.; Asioli, D.; Jürkenbeck K. (2025): Investigating Consumers’ Views on Foods from Soilless Farming Systems: A Review of the Literature and Discussion of Implications and Recommendations, Food Quality and Preference, Doi: 0.1016/j.foodqual.2024.105413
- Jürkenbeck, K. & Schulze, M. (2024): Consumer preferences and willingness to pay for apples from agrivoltaics, Journal of Cleaner Production, Doi: 10.1016/j.jclepro.2024.142854
Forschungsprojekte:
ZERN = Zukunft der Ernährung in Niedersachsen
ZERN ist ein Forschungsverbund der Universität Göttingen, der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück, mit dem die Transformation des Agrar- und Ernährungssystems in Niedersachsen unterstützt werden soll, das unter einem zunehmenden Anpassungsdruck steht. Aspekte wie Tierwohl und Nachhaltigkeit gilt es bei der landwirtschaftlichen Produktion künftig stärker zu berücksichtigen. Mit den Erkenntnissen aus dem Forschungsverbund soll die nachhaltige Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln möglich werden.
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Während das Hauptaugenmerk von Reformulierungskonzepten heute in Deutschland auf der Reduktion des Zucker-, Fett- und Salzgehaltes von Lebensmitteln liegt, zielt ProBallast direkt auf den verstärkten Einsatz gesundheitsförderlicher Zutaten ab. Dabei wird auch der Einsatz von Nebenströmen der Lebensmittelindustrie erprobt, um einen Beitrag zur Verringerung von Lebensmittelverlusten bzw. zum Upcycling zu leisten.
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Das Projekt Food-PlanetH will dazu beitragen, Lebensmittelumgebungen zu schaffen, die eine gesunde und nachhaltige Ernährung unterstützen, d.h. eine Ernährung, die die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden maximiert und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck des Lebensmittelsystems minimiert. Ziel ist es, gesunde und nachhaltige Lebensmittel für alle verfügbar, zugänglich, attraktiv und erschwinglich zu machen.
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Die große Zahl ernährungs(mit-)bedingter Erkrankungen hat in den letzten Jahren global wie in Deutschland die Diskussion um eine stärkere politische Regulierung des Lebensmittelangebots befördert. Neben Themen wie Labelling und Lenkungssteuern hat, angestoßen durch Initiativen der Europäischen Union, die Reformulierung von Produktrezepturen an Relevanz gewonnen. Reformulierungsstrategien zielen auf eine ernährungsphysiologisch optimierte Nährstoffzusammensetzung von verarbeiteten Lebensmitteln. Mit dem Nutri-Score wird es für Verbraucher*innen zukünftig leichter, auf einen Blick die Nährwerteigenschaften eines Lebensmittels zu erfassen und verschiedene Produkte innerhalb einer Produktgruppe miteinander hinsichtlich ihres Nährwertes zu vergleichen. Für die mit der BÖLN-Ausschreibung intendierte positive Entwicklung des Biomarktes in Deutschland ist es von erheblicher Bedeutung, dass das Gesundheitsimage von Bio bei Verbrauchern weiter gefestigt und ausgebaut wird. Es erscheint deshalb sinnvoll, dass der Bio-Sektor (1) eine eigene Reformulierungsstrategie entwickelt und (2) exemplarisch erprobt. Diese beiden Oberziele waren Gegenstand des Forschungsprojektes ReformBIO.
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Die Ernährungswirtschaft ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Niedersachsen. Die zukünftige Leistungsstärke und Wettbewerbsfähigkeit der Branche hängt auch davon ab, inwieweit es gelingt, die Produktion umweltgerecht zu gestalten und Pionierpositionen im Wettbewerb einzunehmen. Das Projekt zielte daher darauf ab, ein wissenschaftlich fundiertes Rahmenkonzept für ein Klima-Label zu erarbeiten und dessen Praxistauglichkeit für die niedersächsische Agrar- und Ernährungswirtschaft zu erproben.
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Die Entwicklung von Tomatensorten, welche für den nachhaltigen, regionalen und urbanen Anbau optimal geeignet sind, war Ziel dieses Projektes. Dabei liegt der verbesserte Geschmack der Tomate im Fokus. Das Projekt wurde gemeinsam von der Universität Göttingen und der Hochschule Osnabrück eingeworben und wurde von Prof. Elke Pawelzik, Lehrstuhl für Qualität pflanzlicher Erzeugnisse der Universität Göttingen, koordiniert.
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