Aktuelle Ausstellungen

Eremiten. Naturräume der Einsamkeit in der Graphik des 15.–19. Jahrhunderts
4. Februar 2026 bis 19. Juli 2026
Was bedeutet es, allein zu sein? Nicht zuletzt die Erfahrungen von sozialem Rückzug und Isolation in den vergangenen Jahren haben diese Fragen erneut ins Zentrum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt. Die Ausstellung lädt dazu ein, Einsamkeitskonzepte der Vergangenheit zu erkunden, die sich in vielem vom heutigen Verständnis unterscheiden und insbesondere in der christlichen Bild- und Texttradition eine lange und vielschichtige Geschichte haben.
Anhand von rund 25 ausgewählten Druckgraphiken aus der Göttinger Universitätskunstsammlung – darunter Werke von bedeutenden Künstlern wie Albrecht Dürer, Hendrick Goltzius und Jan Sadeler – widmet sich die Ausstellung dem Motiv des Eremiten und der Eremitin. Im Mittelpunkt stehen Darstellungen von Wüstenvätern und -müttern sowie von Heiligen wie Johannes dem Täufer, Maria Magdalena, Hieronymus oder Franziskus. Sie ziehen sich der christlichen Überlieferung zufolge bewusst aus der Gemeinschaft zurück, um in der Abgeschiedenheit der Natur ein asketisches Leben zu führen. Diese Form des Rückzugs wurde über Jahrhunderte hinweg als religiöses Ideal verstanden und in der Kunst immer wieder neu ins Bild gesetzt. Ausgehend von den ausgestellten Druckgraphiken und Büchern zeichnet die Ausstellung die Bildgeschichte der eremitischen Einsamkeit in der christlichen Ikonographie nach. Thematisiert werden das neuentfachte Interesse am Leben der Eremiten an der Schwelle von Spätmittelalter und Früher Neuzeit, der Eremiten-Boom in populären graphischen Serien um 1600, Einsamkeitsvorstellungen im Barock sowie die solitude romantique in der Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts.
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Kunstsammlung der Universität Göttingen, Weender Landstr. 2, Göttingen

Gips statt Elfenbein
29. Oktober 2025 bis 1. März 2026
Die Ausstellung Gips statt Elfenbein gibt einen Einblick in die Gipsabgüsse der universitätseigenen Kunstsammlung und der Sammlung der Gipsabgüsse des Archäologischen Instituts der Georg-August-Universität Göttingen. Gipsabgüsse sind weit mehr als bloße Kopien. Sie sind Zeugnisse ihrer Zeit, Werkzeuge der Wissenschaft und eigenständige Objekte mit einer faszinierenden Geschichte. Die Ausstellung Gips statt Elfenbein rückt diese vielfach unterschätzten Werke in den Mittelpunkt. [Mehr...]
Römersaal, Archäologisches Institut, Nikolausberger Weg 15, Göttingen
Verwandlung der Welt
31. Oktober 2025 bis 1. März 2026
Neben technischer Brillanz begeistert seine Themenwahl: Helden, Göttinnen und Himmelsstürmer strahlen eine beeindruckende Dynamik aus und spiegeln die Faszination für antike Mythologien und christliche Themen. Zugleich entwarf Goltzius besondere Allegorien, die im Wechselspiel von Tradition und Neuerfindung zum Denken anregten. Gekonnt beherrschte er verschiedene Stile und Techniken, mit denen er die Antike in seine Zeit transportierte und Bilder von anhaltender Faszinationskraft schuf. [Mehr...]
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Aktuelle Termine
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1. Februar 2026 |11:30 Uhr
Gipsabgüsse als Schlüssel für historische Sammlungspraktik am Beispiel des Abguss eines Tragaltars
Vorgestellt von Charlotte Brusberg, Kunstgeschichtliches Seminar
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21. Januar 2026 |18:30 Uhr | PH12
Prodesse et delectare. Welterklärung und Weltdeutung in Kupferstichserien von Maarten de Vos bis Hendrick Goltzius
Prof. Dr. Iris Wenderholm, Universität Hamburg
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15. Februar 2026 |11:30 Uhr
"Eremiten in der Graphik der Renaissance"
Führung mit Rudolf Krüger M.A.
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Die Studienberatung lädt ein zu der Informationsveranstaltung:
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Mittwoch, 25. Februar, 11:00-12:00 Uhr (online, Zoom)
Studienplanung im Bachelor
Thema sind der Studienaufbau des BA, die Module im Aufbau- und Vertiefungsbereich und Professionalisierungsbereich (B.Kug und SK.Kug.) sowie das Lehrangebot im Sommersemester 2026. Wie plane ich meinen Stundenplan? Welche Module fehlen noch? Welche Veranstaltungen oder Prüfungen soll ich besuchen?
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Zur Zeit stehen keine weiteren Veranstaltungen des Studentischen Mentorings an.
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Lehre
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Der Leitfaden für Referate und Hausarbeiten als PDF (Stand: September 2024) richtet sich an alle Studierende des Fachs Kunstgeschichte. Die darin enthaltenen Hinweise für Referate und Hausarbeiten, insbesondere die Zitierregeln, sind allgemein gültig, sofern mit den jeweiligen Dozentinnen und Dozenten keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden.
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- Zertifikatsprogramm "Objektkompetenzen" (B.A.)
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Neues Zertifikatsprogramm „Museumsmanagement"
Sie haben Lust auf Museum und möchten sich praxisnah für dieses Berufsfeld qualifizieren? Dann nehmen Sie am neuen Zertifikatsprogramm „Museumsmanagement“ an der Uni Göttingen teil!
Öffnungszeiten
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Öffnungszeiten während der Vorlesungszeit:
Montag bis Donnerstag: 09:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 – 17:00 Uhr
Geänderte Öffnungszeiten:
Montag 19.01.26 12:00 – 18:00 Uhr geöffnet
Dienstag 20.01.26 geschlossen
Mittwoch 21.01.26 12:00 – 18:00Uhr geöffnet
Donnerstag 22.01.26 12:00 – 18:00 Uhr geöffnet
Freitag 23.01.26 12:00 – 18:00 Uhr geöffnet
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Öffnungszeiten während der Vorlesungszeit:
Mittwoch: 10:00 - 13:00 Uhr
Donnerstag: 12:30 - 15:00 Uhr
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Öffnungszeiten:
Sonntag - 11:00 bis 16:00 Uhr -
Führungen:
Online-Führung: "Ein echter Dürer? Kunstgeschichte in der Sammlung studieren" (YouTube) -
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