PD Dr. Hendrik Munsonius

NEU: Hendrik Munsonius, Zwischen Wissenschaft und Politik

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Der Konflikt der "Göttinger Sieben" und seine gegenwärtige Bedeutung

Die „Göttinger Sieben“ – Professoren, die sich 1837 gegen die Aufhebung des Staatsgrundgesetzes durch den König von Hannover verwahrt haben und daraufhin entlassen worden sind – bilden eine Wegmarke der Universitäts- und Verfassungsgeschichte. Ihrer wird bis in die Gegenwart in Reden, Vorträgen und Denkmälern gedacht. Doch so ohne weiteres kann im 21. Jahrhundert nicht an die Ereignisse von 1837 angeknüpft werden. Was damals geschehen, seither verändert und heute daraus zu lernen ist, soll hier bedacht werden.

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NEU: Hendrik Munsonius: Evangelisches Kirchenrecht, 2. Auflage

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Die Kirche gibt sich durch ihr Recht eine verbindliche Ordnung für ihr Handeln, ermöglicht so Kooperation und regelt Konflikte. Dieses Lehrbuch ermöglicht anhand der Grundlagen und Grundzüge des evangelischen Kirchenrechts eine substantiierte Auseinandersetzung über die Legitimität der kirchlichen Ordnung. Ausgehend von den theologischen Grundlagen wird entfaltet, wie Menschen am kirchlichen Handeln beteiligt sein können, wie die Kirche organisiert ist und wie Kirchenrecht gestaltet, angewendet und gewährleistet wird. Die Neuauflage berücksichtigt jüngere und jüngste Änderungen des kirchlichen Rechts und greift neue Einsichten der Kirchenrechtswissenschaft auf. Zur Sprache kommen insbesondere Themen wie Kirchenreform, Macht und das »Leitungsdogma« von der Einheit geistlicher und rechtlicher Leitung.

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NEU: Hendrik Munsonius, Das Amtsparadox. Vom Amt und seinem "Ethos", 2024

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Das Amt bildet ein elementares Strukturelement jedes Gemeinwesens. Es ist bestimmt durch ein unauflösliches Spannungsverhältnis zwischen seiner »Objektivität« und der Subjektivität des Amtsinhabers. Die hierin liegende Paradoxie ist mit Mitteln der Dogmatik allein nicht zu bewältigen. Hendrik Munsonius unternimmt die Rekonstruktion des Amtes aufgrund sozialwissenschaftlicher Exploration und der normativen Vorgaben des Grundgesetzes. Die Gemeinwohlbindung des Amtes wird im politischen Prozess konkretisiert, in der Rechtsform verbindlich festgestellt und ausdifferenziert. Anforderungen des Amtes können mit den Interessen der Person in ein konstruktives Verhältnis gebracht werden. Wesentliche Leistungen für die Bewältigung des Amtsparadoxes erbringt die Struktur, in der das Handeln unterschiedlicher Ämter koordiniert wird. Am Ende erweist sich das Amtsparadox nicht nur als Problem, sondern auch als produktives Moment für das verfassungsstaatliche Ämterwesen.

Siehe auch:

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