Juristische Fakultät

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Grundlagen für einen integrierten LL.B. schaffen – Offener Brief der drei Juristischen Fakultäten in Niedersachsen

Die drei Juristischen Fakultäten in Niedersachsen, Göttingen, Hannover und Osnabrück, fordern Justizministerin Barbara Havliza und Wissenschaftsminister Thümler auf, Grundlagen zu schaffen, damit auch in Niedersachsen in die rechtswissenschaftlichen Staatsexamensstudiengänge der Abschluss eines LL.B. integriert werden kann. Ein solches Modell gibt es schon in Berlin und Brandenburg. Es hat auch Einzug gehalten in die jüngsten Koalitionsverträge in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Nun hat das Land Hessen eine Initiative für die nächste Justizministerkonferenz im November gestartet. Geht es nach den drei niedersächsischen Fakultäten, schließt sich Niedersachsen dem Anliegen an. Die Integration eines LL.B. in den Studiengang für das Erste Juristische Examen ist seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen der Fachschaften. In Göttingen wird schon lange geplant und diskutiert, aus der Ministerialverwaltung wurden aber immer wieder hochschulrechtliche Bedenken erhoben.

Offener Brief



Second ECI Model

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The University of Göttingen will host the second ECI Model from 11 to 15 October 2022 in the context of the Erasmus+ project ECI from A to Z. Students from the universities of Coimbra, Iasi, Vigo, and Göttingen will participate in a simulation of the submission process of a European Citizens’ Initiative, the public hearing with the European Parliament, and the meeting with the European Commission. The event is part of the Erasmus Days.
Members of the academic community in Göttingen are invited to join the public hearing session on Friday, 14 October, at the Pauliner Kirche. You can also join online on our Facebook page.


Download the program here.



Kolloquium „Neue Wege im Elektronischen Rechtsverkehr“

Mit der Pflicht zur Nutzung des Elektronischen Rechtsverkehrs ab dem 1. Januar 2022 hat dieser erheblich an Bedeutung gewonnen. Zugleich zeigt sich, dass die schlichte digitale Nachbildung analoger Abläufe in vielen Fällen nicht zweckmäßig ist, beispielsweise bei umfangreichen Beweismitteln oder in der Kommunikation mit nicht-professionellen Beteiligten. Daher wollen wir mit einem hochkarätig besetzten Panel aus Richterschaft und Anwaltschaft Alternativen zur gegenwärtigen Ausgestaltung des Elektronischen Rechtsverkehrs erörtern. Mit Frau Richterin am Amtsgericht Isabelle Biallaß und Herrn Rechtsanwalt Martin Schafhausen konnten eine ausgewiesene Expertin und eine ausgewiesener Experte auf diesem Themenfeld für das Kolloquium gewonnen werden.
Weitere Informationen zum Kolloquium sowie die Anmeldung zur Veranstaltung sind auf der Veranstaltungsseite zu finden: https://www.reusz.eu/veranstaltungen
Darüber hinaus freuen wir uns, auf das Erscheinen des Tagungsbandes aus dem Sommersemester 2021 . Der Band enthält die verschriftlichen Beiträge der Referentinnen und Referenten der ersten Kolloquienreihe im Sommersemester 2021 zu den Themen: „Digitale Verhandlung“, „Digitalisierung des Internationalen Zivilverfahrensrechts“, „Beschleunigtes Online-Verfahren“ und „Elektronischer Rechtsverkehr und Bürgerzugang“. Daneben geben die kurzen Tagungsberichte einen Überblick über die ertragreichen Diskussionen der Kolloquien.
Der Tagungsband ist ab sofort als Druckfassung oder als Open-Access-Veröffentlichung auf der Homepage des Universitätsverlages unter folgendem Link verfügbar: https://doi.org/10.17875/gup2022-1971
Die Göttinger Kolloquien zur Digitalisierung des Zivilverfahrensrechts stehen in dem größeren Zusammenhang, an der Universität Göttingen einen neuen Forschungsschwerpunkt in diesem Bereich zu etablieren. Dieser Reformprozess wird mit den Göttinger Kolloquien zur Digitalisierung des Zivilverfahrensrechts dauerhaft begleitet. Die Ergebnisse der Kolloquien erscheinen semesterweise in einem open access zugänglichen Tagungsband.

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