Juristische Fakultät
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Nachruf für Professor Dr. Ralf Dreier

Die Juristische Fakultät trauert um Herrn Professor Dr. Ralf Dreier, der am 7. Januar 2018 im 86. Lebensjahr verstorben ist. Sie verliert mit Professor Dreier einen national und international hochgeschätzten Kollegen. Er war von 1974 bis 1997 Inhaber des ersten Lehrstuhls für Allgemeine Rechtstheorie in Deutschland und seit 1980 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen sowie 1978 bis 1980 Dekan der Juristischen Fakultät. Wir trauern um unseren hochgeschätzten Kollegen und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Nachruf von Professor Dr. Dr. Dietmar von der Pfordten


Göttinger Studierende beim 7. Moot Court Wettbewerb des Bundesarbeitsgerichts erfolgreich

7. Moot Court Wettbewerb des Bundesarbeitsgerichts

Die Universität Göttingen hat am 18. Januar 2018 mit zwei Teams am 7. Moot Court Wettbewerb des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt teilgenommen. Ziel des Moot Court ist es, dass sich Studierende im Sinne einer praxisnahen Ausbildung Rhetorik und freie Rede im Rahmen eines Wettbewerbs messen. Sie bekamen zunächst die Aufgabe, zu einem urlaubsrechtlichen Sachverhalt mit Rechtsproblemen im Zusammenhang mit der ständigen Erreichbarkeit durch das Smartphone zunächst Schriftsätze in der Rolle von Kläger oder Beklagtem zu fertigen. Anschließend mussten die Teams die fiktiven Parteien des Falles in einer mündlichen Verhandlung vor Richterinnen und Richtern des Bundesarbeitsgerichts vertreten.
In einer Vorrunde setzte sich in vier Gruppen jeweils ein Team durch und erreichte die Zwischenrunde. Darunter war auch ein Göttinger Team, das sich im Halbfinale gegen Studierende der Universität München behauptete. Erst im Finale mussten sich die beiden Göttinger Jurastudentinnen Annika Rebentisch und Katharina Schäffer einem Team der Freien Universität Berlin knapp geschlagen geben.
Betreut wurden die Göttinger Studierenden durch Professor Dr. Olaf Deinert sowie Felix Päßler und Claudia Tasch vom Institut für Arbeitsrecht.

[zum Foto [v.l.]:Jan Hendrik Droste, Claudia Tasch, Annika Rebentisch, Katharina Schäffer, Jeanettte Klingberg, Felix Päßler, Professor Dr. Olaf Deinert]


Chinesische AvH-Bundeskanzler-Stipendiatin kehrt zurück an die Göttinger Jurafakultät

Tingtingfan

Die handverlesenen Bundeskanzler-Stipendiatinnen und -Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung haben die Wahl, an welcher Institution sie ihren einjährigen Projektaufenthalt in Deutschland verbringen möchten. Tingting Fan, heute Rechtsanwältin in Shanghai, hat sich entschieden, hierfür ab Oktober 2017 an den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht (Prof. Dr. Mann), zurückzukehren, an dem sie 2013 mit der Arbeit „Strukturelle Rechtsfragen der Dienstleistungskonzession“ bereits ihren Magistertitel erworben hat. Unter hunderten Bewerberinnen und Bewerbern aus den Vereinigten Staaten, der Russischen Föderation, Brasilien, Indien und der Volksrepublik China hat sich Frau Fan als eine von acht chinesischen Geförderten qualifiziert. Sie wird in Göttingen rechtsvergleichend das gesetzliche Krankenversicherungssystem für Kinder in Deutschland untersuchen, um hieraus Empfehlungen für eine Reform des Krankenversicherungsschutzes in China entwickeln zu können.

Die jährlich durch die AvH-Stiftung vergebenen Bundeskanzler-Stipendien in Höhe von bis zu monatlich 2.750 € stehen unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Angela Merkel und sollen angehenden Führungskräften Gelegenheit geben, ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken, damit sie zu erfolgreichen Führungspersönlichkeiten heranwachsen. Auf diese Weise will die Stiftung ihr Netzwerk internationaler Entscheidungsträger, Multiplikatoren und Impulsgeber weiter verdichten.


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