Juristische Fakultät

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10. Deutscher Privatinsolvenztag am 20.9.2019

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Am 20. September 2019 findet zwischen 9:30 und 17:00 Uhr in der Pauliner Kirche der 10. Deutsche Privatinsolvenztag statt. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Martin Ahrens wird über das Generalthema „Die Fortentwicklung des Entschuldungsrechts – Ein interdisziplinärer Diskurs zwischen Gläubigern, Schuldnerberatern und Insolvenzverwaltern/Treuhändern“ verhandelt. Den Festvortrag hält VRiBGH Prof. Dr. Godehard Kayser über „Entwicklungen des Privatinsolvenzrechts“. Aus dem BMJV berichtet sodann RegDir Alexander Bornemann über den aktuellen Stand bei der Umsetzung der Restrukturierungsrichtlinie. Anschließend wird in zwei Blöcken über aktuelle Probleme der Entschuldung sowie die Möglichkeiten und Erwartungen bei der Umsetzung des Entschuldungsverfahrens der Restrukturierungsrichtlinie diskutiert. Für Angehörige der Universität Göttingen ist der Eintritt frei. Es wird um Anmeldung über das Sekretariat von Prof. Ahrens, E-Mail adiedrich@jura.uni-goettingen.de, gebeten.


Prof. Dr. Hans Michael Heinig in Vorstand der VolkswagenStiftung berufen

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Die Niedersächsische Landesregierung hat das Fakultätsmitglied Prof. Dr. Hans Michael Heinig, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, insb. Kirchen- und Staatskirchenrecht, ab dem 1. September 2019 in den Vorstand (Kuratorium) der VolkswagenStiftung berufen. Die VolkswagenStiftung fördert Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre. Sie verfügt über ein Stiftungskapital von ca. 3,2 Milliarden Euro, das die Bundesrepublik Deutschland und das Land Niedersachsen 1961 im Rahmen des Privatisierungsprozesses der heutigen Volkswagen AG bereitgestellt haben. Der Stiftung fließen zudem die Dividenden zu, die aus den vom Land Niedersachsen gehaltenen VW-Aktien resultieren (Niedersächsisches Vorab). Sie ist vom VW-Konzern unabhängig und zählt zu den größten Stiftungen in Europa. Unter den privaten Stiftungen in Deutschland ist sie die größte Förderin der Wissenschaften. Der Vorstand der Stiftung wird je zur Hälfte vom Bund und vom Land Niedersachsen besetzt.


Göttinger Jurist ausgezeichnet

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Aus der Presseinfomation der Universität:

Dr. Ferdinand Weber und Dr. Johannes Fioole für exzellente Dissertationen ausgezeichnet

(pug) Der Göttinger Jurist Dr. Ferdinand Weber und der Göttinger Politikwissenschaftler Dr. Johannes Fioole erhalten einen Studienpreis der Körber-Stiftung. Weber wurde für seine Arbeit über die Entstehung und die Funktion des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts mit dem zweiten Preis in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet.[...]. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

In seiner Arbeit kommt Weber zu dem Ergebnis, dass das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht entstanden ist, um Probleme der Verantwortungszurechnung, des Aufenthalts und der sozialen Fürsorge zu lösen. Dieser überstaatliche Zusammenhang hilft laut Weber in der heutigen Diskussion, politischen Aufladungen des Staatsangehörigkeitsrechts entgegenzutreten und so eine zukunftsgerichtete Gestaltung des Zusammenhalts einer vielfältigen Gesellschaft durch Recht zu ermöglichen.
[...]

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung jährlich herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachrichtungen für exzellente Dissertationen von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung aus. Informationen zum Studienpreis sind im Internet unter www.koerber-stiftung.de/deutscher-studienpreis zu finden.

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